75: Saturdays for Sanctuaries

Am Ende bin ich dann doch noch für die Zukunft mitmarschiert:

Man könnte die Fridays-for-Future-Demo in Bonn als versprengten Haufen bezeichnen, wären sie nicht alle für die mehr oder weniger gleichen Ziele mitgelaufen: die Normalos, die Ultralinken, die Grünen, die Studenten, die Veganer, die Free-Tibet-Aktivisten, die Lastradfahrer, die… ach, wer auch immer das ist:

… oder das. 🙂

Währenddessen hat die Bundesregierung ein ganz und gar mutloses Klimapaket vorgestellt. Bahnfahrten werden durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz günstiger (Tropfen, heißer Stein und so), wer Ölheizungen (die gibt es noch?) austauscht, bekommt für die klimafreundlichere Austauschanlage einen Zuschuss. Es gibt bis zu 4.000 Euro für ein Elektroauto, das real meist weit über 30.000 Euro kostet. 1 Million Ladestationen soll es bis 2030 geben, ohne dass klar ist, wie das passieren und wer das machen soll. Strompreise sollen sinken (!), Benzin wird über die neue CO2-Steuer um geschätzte 3 Cent teurer, was sich mit einer erhöhten (!) Pendlerpauschale wieder ausgleichen lässt. Das ist schon erbärmlich, alles.

Wenigstens über die Wirtschaft hätte die GroKo gehen können. Und wenn ich Wirtschaft sage, dann meine ich unsere elendige, aber leider notwendige Automobilindustrie. Selbst die hat sich ja mittlerweile auf das Ende der Verbrennungsmotoren eingeschossen, erstmal egal ob Wasserstoff besser wäre oder nicht. Da mögen Klimaaktivisten meinetwegen die Eingänge der IAA blockieren, besser, sie wären statt dessen zum Bundeskanzleramt gereist.

So gesehen auch ein Versagen auf ganzer Linie der Automobilindustrie, bei der man in der Vergangenheit nicht selten das Gefühl hatte, sie hätte der Politik das eine oder andere Gesetz per Standleitung rübergeschickt. Diesmal war wohl das Netz ausgefallen.

So enttäuschend das alles ist, so wenig überraschend kommt es. Und wenn als Quintessenz dieses Tages eines bleibt, dann das, dass ihr, um Gottes Willen, besser nicht auf die Politik wartet, wenn ihr die Welt retten wollt. Das müsst ihr schön selber tun!

Dazu passt eigentlich nur bedingt, dass es jetzt mit Huawei kam wie erwartet. Die Chinesen stellen das Mate 30 Pro vor, das innovativste Smartphone mit der besten Hardware und Kamera (da leg ich mich fest). Und dann können sie es auch gleich wieder einmotten, denn weil es keine Google-Play-Dienste haben darf und ihm deswegen die meisten und besten Apps fehlen, die man sich auch nicht mal eben schnell nachinstallieren kann, werden sie es außerhalb Chinas nicht verkauft kriegen.

Solche Bilder werdet ihr mit dem Mate 30 Pro nie schießen können. (Bild: Huawei)

Auch das ein Ergebnis der Politik, diesmal die des Donald. Die den innovativsten Smartphone-Anbieter treffen. Nun könnte man argumentieren, dass es ohnehin viel zu viele Smartphones gibt und die auch ihren Teil zur Klimakatastrophe beitragen. Die werden dadurch aber nicht weniger werden, es werden uns erst einmal nur welche zur Verfügung stehen, die nicht ganz so gut sind, wie sie hätten sein können. Innovationsfreundlich ist die aktuelle westliche Politik nicht. Just build your own sanctuaries.

Ich war ein paar Tage abgetaucht, um Juan Morenos Buch „1000 Zeilen Lüge“ über den Skandal um Claas Relotius zu lesen. Juan wer? 1000 Zeilen was? Claas wie?

Bild: Rowohlt

Muss euch als Nichts-mit-Medien-Leute im Prinzip nicht interessieren, aber war der größte Fälschungsskandal im deutschen Journalismus seit den Hitler-Tagebüchern. Der junge Starreporter Claas Relotius hat Kollegen und Leser jahrelang mit seinen Auslandsreportagen in Verzückung versetzt, Preis nach Preis abgeräumt, bis sich herausgestellt hat, dass er die meisten seiner Reportagen schlicht erfunden hat.

Wobei es sich nicht „herausgestellt“ hat. Für eine Reportage im US-mexikanischen Grenzgebiet hatte der “Spiegel“ Relotius den Co-Journalisten Juan Moreno zur Seite gestellt, dem an Relotius Version der Geschichte schon bald Zweifel kamen. Müßig zu erwähnen, dass der „Spiegel“ Relotius glaubte und nicht Moreno. Dass es massive Einschüchterungsversuche gab, Relotius sich lange erfolgreich wehrte und Moreno (nicht Relotius) vor den Trümmern seiner Karriere stand. Das ist dann der Dank dafür.

Mir kam dabei die Idee, dass Deutschland eigentlich anfällig für Scharlatane ist. Ich denke da an einen Karl-Theodor zu Guttenberg, dem damals neuen Shooting-Star im Bundeskabinett, der nur leider seine Doktorarbeit gefälscht hatte. An einen Konrad Kujau, der dem „Stern“ sensationelle Hitler-Tagebücher verkaufte, die er selbst geschrieben hatte. Oder dem euch vermutlich weniger bekannten Journalisten Tom Kummer, der in den 1990er-Jahren sagenhafte Interviews mit Prominenten führte, die nur leider ebenfalls größtenteils ausgedacht oder aus anderen Quellen zusammengeschrieben waren. Sie alle gaben den Leuten gute Geschichten.

Praktisch die begehrteste Darstellungsform im Online-Journalismus war im (Gott sei Dank) bald endenden zweiten Jahrzehnt das Storytelling. Verpack deine Information in eine spannende Geschichte, nur dann wird sie jemand lesen.

Do the math.

Tom Kummer hat wenige Jahre später übrigens wieder für verschiedene deutschsprachige Medien gearbeitet (und wieder plagiiert!). Rechnet bei Claas Relotius damit, dass er in 5-10 Jahren mit seiner Autobiografie um die Ecke kommt, die ihn dann ziemlich reich machen wird.

Ende der Coffee-Challenge. Ich hab‘s durchgezogen! Meine letzten Besuche waren: #8 Café Fritz im Uni-Hauptgebäude. Sehr studentisch, aber hier ist large noch wirklich large:

#9 Café-Konditorei Müller-Langhardt am Bonner Marktplatz (jaja!). Nettes Oma-Café mit tollem Kuchen und Deko im Stile der – wir wurden uns nicht ganz einig – 20er, 60er, 80er oder auf 20er gemachtes 2010er Retro, das dabei in die 80er falsch abgebogen ist. Schon um das rauszufinden einen Besuch wert:

#10 Café Lieblich am südlichsten Rande der Südstadt. Helle Deko, guter Kaffee, herrlich entspannte Atmosphäre. Würde ich einen Sieger der Challenge küren, dann wäre es dies, das Café Lieblich!

Bonus #11: Das Wein & Genuss Herr Schlösser in der Südstadt, das auch Kaffee serviert (ohne Wertung).

Wie ließe sich die Challenge noch steigern? Wohl nur, indem ich ALLE Bonner Cafés einmal besuche und dort einen Kaffee trinke. Das würde interessant und ein VERDAMMT HOHER logistischer Aufwand. Wenn ja, dann müsste irgend ein Anreiz her. Irgendwas mit Klima.

74: Von schlechter Laune, E-Scootern und dem Klima

Wird klare Anzeichen von Frustration offenbaren.

Zumindest die Medienlandschaft hat sich darauf eingeschossen: E-Scooter sind des Teufels! Verstopften den umkämpften öffentlichen Raum, seien weder nachhaltig noch klimaschonend, förderten die Faulheit, seien gefährlich und obendrein überflüssig. Tenor: Entweder nachbessern oder am besten gleich: weg damit!

Was soll ich da noch erwidern: Das Urteil ist ja längst gefallen. Hätte ich noch die Chance gehabt, etwas zur Verteidigung zu sagen, dann vielleicht das, dass die Tagesschau hier Äpfel mit Birnen Leihscooter mit Benzinautos vergleicht. Dass Leihscooter eine ganz andere Beanspruchung haben als privat genutzte Scooter, darauf kam irgendwie niemand.

Dass manche Volltrottel zu zweit auf einem Leihscooter fahren, am besten noch unter Alkoholeinfluss, was beides strikt verboten ist, ist natürlich auch die Alleinschuld des Verkehrsmittels Scooter. Nicht derjenigen, die alkoholisiert gefahren sind. Nicht der Verleihfirmen, die schon etwas mehr hätten tun können, um über Risiken und die Gesetzeslage aufzuklären und vielleicht auch die Leute erst einmal zum Idiotentest zu einer Kurzeinweisung hätten einbestellen können.

Dass die Leute sich jetzt gar nicht mehr bewegten, seit es E-Scooter gibt: auch ein gerne vorgebrachtes Argument. Vielleicht hätte ich als Gegenbeispiel dienen können: Durchaus begeisterter E-Scooter-Fan, der mehrmals die Woche damit fährt, und trotzdem in den letzten 7 Tagen 7 Mal Sport gemacht hat. Autogefahren bin ich in derselben Zeit übrigens nur noch, um mein nunmehr verkaufsbereites Auto noch einmal in die Werkstatt zu bringen und die Batterie wieder aufzuladen, was ich „aus ökologischen Gründen“ regelmäßig tun muss, weil ich zu wenig damit fahre und er sonst nicht mehr anspringt.

Aber, hey, es gibt leider noch keine Toten durch E-Scooter in Deutschland, die wir hier gut in die Waagschale hätten werfen können so und so viele Verletzte bislang in den Großstädten durch E-Scooter. Und es werden auch täglich Fußgänger von Autos totgefahren, RadfahrerInnen von LKWs tödlich erwischt, wonach dann keiner helfen mag, oder Fußballfans von der Straßenbahn überfahren. Dass das hier ein neues Verkehrsmittel ist, an dass sich die Leute erst einmal gewöhnen müssen (wozu sie durchaus in die Lage sind): egal, bloß wieder weg mit dem Teufelszeug! Lasst uns alle nur noch Verkehrsmittel nutzen, die gar keinen ökologischen Fußabdruck mehr haben!

Speaking of Which: Fridays for Future nächste Woche. Diesmal sind alle aufgerufen, die Schule und die Arbeit zu schwänzen, damit die Politik endlich reagiert und auf klimaneutral umschwenkt. Ist schließlich deren Aufgabe. Ich geh dann also nachmittags dahin, kaufe mir auf dem Rückweg mein Pfund Hackfleisch beim Penny, überlege mir zuhause, welchen Fernseher ich mir als nächstes kaufe, wohin ich als nächstes fliege und welcher Ökostromanbieter am billigsten ist, wenn dafür irgendwo auf dem Land (aber bitte nicht bei mir vor dem Haus!) neue Windräder gebaut werden.

Versteht mich nicht falsch: Geht da hin, protestiert, animiert alle dazu und macht den Politikern die Hölle heiß! Es funktioniert ja. Und dann fangt selber an, was für das Klima zu tun! Und dann merkt ihr vielleicht, dass die Politik das nur mit eurer Hilfe kann und dass das gar nicht so trivial ist. Ich selber kann da nicht ruhigen Gewissens hingehen, wissend, dass ich selbst ein Klimasünder par excellence bin.

Coffee Challenge Parts 5, 6 and 7. Einfach nur stur in den jeweiligen Laden zu gehen und einen Milchkaffee zu bestellen, wird auf die Dauer etwas dröge. Hier in Klaras Garten (#5) trank ich noch einen klassischen Milchkaffee.

Im Friedrichs (#6) gestern bin ich dann auf eine Vanilla Latte umgestiegen:

Im Café Extro (#7) war es heute dann ein White Chocolate Coffee with Whip Cream. Gesund ist sicher was Anderes, aber zu süß war es zum Glück nicht:

Und, meine Güte, war das im Friedrichs in der Nassestraße ein verstörendes Publikum! Waren wir als Studenten eigentlich auch so dummdreist, nervig und rücksichtslos? Von nix ne Ahnung, aber eher dran als alle Anderen, nur für uns selbst und viel lauter noch dabei?

WENN ICH NUR GEWUSST HÄTTE, DASS ICH DAMALS AUCH SO HÄTTE SEIN KÖNNEN UND DAS KEINE KONSEQUENZEN GEHABT HÄTTE, AUßER DASS ICH DEM EINEN ODER ANDEREN 40-JÄHRIGEN AUF DEN GEIST GEGANGEN WÄRE…

(Vermutlich) Wusstet ihr, dass es von Apotheke zu Apotheke massive Preisunterschiede geben kann? Mir war klar, dass es da schon nichts Buchpreismäßiges gibt, ich dachte, alles würde maximal leicht variieren. Aber 8,99 Euro für 20x Lorano Allergietabletten, das ist schon der Schlager:

Leider habe ich alte Tablettenkäufe weder im Kopf gespeichert noch als Beleg aufgehoben, aber ich bin mir sicher, dass es die letzten beiden Male jeweils deutlich unter 5 Euro waren. In diesem Falle bin ich aus Zeitgründen zur mir geografisch nächsten Apotheke gelaufen. Mache ich jetzt besser nicht mehr.

Es ist schön, dass du da warst, DPD-Mann! Aber leider hast du auf der Karte nicht vermerkt, für wen der 10 Parteien in diesem Haus das Paket gedacht war.

Ist das euer Ernst?!?

Sonst war eigentlich heute gar kein so schlechter Tag…

Just…

Trendblog-Content: Wird 3G jetzt abgeschaltet und muss mich das überhaupt tangieren?

Schriftart des Tages: Enriqueta

73: Das klimaneutrale Verkehrsmittel, das unsere Vorfahren schon kannten

In der aufgeladenen Klimadiskussion dieser Tage um die umweltschonendsten Fortbewegungsmittel scheint eine Technik völlig in Vergessenheit geraten, die schon unsere Vorfahren kannten und rege benutzt haben. Das Zufußgehen.

Das Zufußgehen ist nicht nur das Verkehrsmittel mit dem kleinsten CO2- (passt auf, passt auf!) Fußabdruck :). Mich trieb der Gedanke um, ob es auf der letzten Meile nicht sogar schneller sein könnte als manch andere. Busfahren zum Beispiel.

Und ich rede hier nicht von Wald- und Wiesen-Zufußgehen anno 1700. I’m talking modernes Urban Trekking mit Routenplaner, Smartphone und GPS-Unterstützung.

Gehen wir von einem guten aber nicht zu gutem Wetter von 18°C, bewölktem Himmel und wenig Wind aus, dann wäre für mich die Schmerzgrenze bei 15, maximal 20 Minuten Zufußgehen erreicht. Das wäre ungefähr die Zeit, nach der ich bei etwas flotterem Gang leicht ins Schwitzen käme. Wie weit kann ich also zu Fuß in dieser Zeit kommen und wäre ich in Bonn City damit schneller als der Bus?

Ich war heute im Café Schöllers direkt hinter dem Hauptbahnhof (dazu später noch mehr). Dort warf ich einmal Google Maps für die Fußgängernavigation an (die Screenshots hier sind später reproduziert):

Also 18 bis 19 Minuten zu Fuß, wobei Maps mir in weiser Voraussicht die besser ausgeleuchtete und 1 Minute längere Strecke schon blau markiert. (Die andere führt durch eine fiese Unterführung und an zwielichtigen Gestalten vorbei.)

Aber jetzt kommt’s: Google Maps weiß offenbar nicht, dass direkt neben dem Ziel eine Fußgängerunterführung ist. Gebe ich diese als Start- oder Zielpunkt ein, sind es plötzlich nur noch 14 Minuten (plus die eine, die der Weg unter die Unterführung kostet):

Das klingt doch schon deutlich besser. Ich bin die Strecke heute gelaufen, und tatsächlich waren es eher 12 Minuten. Google rechnet da wohl etwas konservativ.

12 Minuten zu Fuß zum Bahnhof! Google hat hier eine interessante Route entdeckt, die ich so noch nicht kannte: Durch das Stadthaus statt daran vorbei und dann durch die Franz- statt der Maxstraße. Das spart wohl noch einmal ein paar hundert Meter und 100 Meter sind ca. 1 Minute. Fast alle Ampeln werden ausgelassen (= weitere Minuten).

Wie lange hätte ich mit dem Bus gebraucht? Laut Google Maps:

6 Minuten reine Fahrtzeit. Aber schaut mal genau hin. Der Bus fährt zum Zeitpunkt der Berechnung erst in 17 Minuten. Insgesamt dauert die Tour also 23 Minuten plus die 1 Minute, die ich von da noch nach Hause gehen muss. Zurück würde es länger dauern, weil der Bus dann einmal um die ganze Fußgängerzone herumfährt:

14 Minuten plus An- und Abreise und Wartezeit. Das schlage ich mit dem Zufußgehen. Hier ist noch gar nicht mit eingerechnet, dass der Bus oft zu spät kommt und zumindest tagsüber vor dem Nadelöhr Bornheimer Straße immer ein paar Minuten Zeit verliert.

Okay, das Fahrrad ist kaum zu schlagen:

Gehe ich aber auch hier von Feierabendverkehr aus, wo auch ein Fahrrad im dichten Verkehr etwas länger braucht (sagen wir +2 min) und rechnen wir dann dazu, dass, wenn es mein eigenes Fahrrad ist, ich es erst aus dem Hof holen (+2) und danach wieder abstellen und abschließen muss (+1), dann kommen wir per Milchmädchenrechnung auf 10 Minuten und damit gar nicht einmal so viel weniger, als wenn ich zu Fuß gegangen wäre.

Worauf ich hinaus will: Dass Zufußgehen schneller ist als ihr denkt, dass es manchmal kürzere Wege gibt als die, die ihr jeden Tag lauft und schon für die schnellsten haltet und das per pedes ein unterschätztes Fortbewegungsmittel ist. Checkt eure Strecken bei Google Maps, vergleicht und joint the urban trekking movement!

„Könnten wir nicht eigentlich auch mit der Bahn nach Maastricht fahren?“

Nein, könnten wir nicht:

vs.

Aber wir könnten mit dem Flixtrain nach Hamburg fahren!

Rückfahrt kostet das gleiche. Ich bin mal gespannt, ob das halbwegs komfortabel ist, aber die Preise sind mal vernünftig! So können sich plötzlich auch Normalverdienende eine Bahnfahrt leisten.

„Es gibt eigentlich keine Hipster-Cafés mehr. Die sind alle ungefähr gleich. Haben ihr Menü auf einer schwarzen Tafel mir weißer Kreide, haben Sofas mit Kissen drauf und machen dir so oder so nen hochanständigen Milchkaffee.“

(Jürgen Vielmeier, gestern nach Besuch des Café Cultura in der Südstadt)

„Ach du scheiße, ich bin hier voll im Hipster-Laden gelandet! Die Einrichtung ist hipster, die Auswahl ist hipster (es gibt einen Rote Beete Latte und einen Black Tonic), die Gäste sind Hipster und die Barista sind es auch. Die strahlen sogar diese I don’t care-Attitude aus. Genial!“

(Jürgen Vielmeier, nach Besuch des Café Schöllers heute)

Das waren übrigens Coffee Challenge Nr. 3 und 4.

Zufall ist es bestimmt nicht, dass mir die Instagram-Werbung denselben Zirkuswagen anzeigt, den ich ein paar Stunden vorher auf AirBnB betrachtet habe:

Aber ein paar Gedanken macht man sich dann natürlich schon. Ich verwende gerade ein Android-Go-Smartphone, benutze dort wie auf dem Mac den Chrome-Browser und gehe jeweils all in mit Anmeldung, Synchronisierung und allem. Weil es herrlich bequem ist. Aber dass Instagram so schnell an die Daten kommt… Man muss doch hin und wieder mal überdenken, was man da tut.

Ich wollte fotografisch festhalten, wie groß der Mond heute ist. Aber dabei herausgekommen sind nur ein paar verrauschte Bilder, leider:

Aber groß ist er schon!

Heutige Schriftart: Exo.

Good night!

72: Abracar.davar

Abracar ausprobiert. Ein Gutachter war heute Morgen da, um sich meinen Espace anzuschauen, später rief mich dann der Sachbearbeiter an: „Können wir machen. Das Ding ist ja noch gut, die Ausstattung ist toll. Das Angebot ist auch bereits in die meisten Portale eingestellt. Sie müssten dann nur noch eben damit durch den TÜV, sonst kriegen wir den nicht verkauft.“

Ääääh. Ja.

Kostet dann auch nur noch ein paar hundert Euro.

Passenderweise kam mir der Gedanke vorher schon selbst und ich habe den Autofrickler meines Vertrauens um ein Angebot gebeten. Bin gespannt. Man muss Geld ausgeben, um welches einnehmen zu können.

Ihr könnt Renni aber auch jetzt schon kaufen. Schaut euch DIESE Ausstattung an:

Und dann auch noch das hier:

Ich meine, habt ihr es schwarz auf weiß, dass ihr seriös seid? Ich jetzt schon. 🙂

Und Apple so: Hier, Netflix zum halben Preis (Apple TV+), Gaming für nen 5er (Arcade). Und, ach ja, hier auch noch ein paar iPhones.

Bild: Apple

Ziemlich cool finde ich die AirDrop-Aufmöbelung: Das iPhone einfach in Richtung eines anderen iPhones halten, um ihm mitzuteilen, an wen es die Daten schicken soll. Genial. Wobei mir immer noch ein universeller kabelloser Datenaustausch fehlt.

Grafik: Apple

Und irgendwie fast schade, dass mit Netflix in diesem Herbst eine Konstante wegbrechen wird. Die letzten 5 Jahre war klar: Netflix ist der Go-To-Dienst für die besten Video-Inhalte. Punkt. Die Einschläge kamen zuletzt näher mit Konsorten wie MagentaTV. Und spätestens jetzt kommt mit Apple TV+ und wohl noch vor Weihnachten Disney+ wirklich potente Konkurrenz. Es wird nicht mehr „alles“ auf einer Plattform geben. Schade.

Café-Challenge, Tag 2: Café 464, war neulich sogar in der Zeitung. Der Milchkaffee schmeckt gut dort. Sehr schöner Laden, sie versuchen auch so ein bisschen Hamburg-Touch mit rüberzubringen.

Am Nebentisch saßen zwei junge Mütter mit Kindern. Familienfreundlich sind sie also auch.

Problematisch war nur die An- und Abreise per Scooter. Zum einen war ich so schlau, den Lime zu pausieren und auf mich warten zu lassen. Aus irgendeinem Grund dachte ich, das würde nichts kosten. Jedoch…

Und die Rückfahrt wäre einen eigenen Artikel wert. Zweimal werde ich beinahe angefahren, selber überfahre ich fast einen Fußgänger, der auf der Poppelsdorfer Allee den Radweg überquert und einfach nicht nach links und rechts guckt. Ich gehe voll in die Eisen. Von der ganzen Sache bekommt er gar nichts mit, weil ich er weiter nur geradeaus guckt und ich die Klingel nicht rechtzeitig erwische.

Vorbei an Autos, die ungeachtet der verstopften Kreuzung weiter draufzufahren, kraxeln zwei Fußgänger nebeneinander den viel zu schmalen Weg die Brücke hoch. Eine Frau auf dem Fahrrad vor mir traut sich nicht, sie wegzuklingeln. Ich übernehme das für sie, im gleichen Moment fliegt ein E-Bike-Fahrer links an uns allen vorbei. Auf dem Weg hinunter wollen mir drei Fußgänger ausweichen, die in meine Richtung unterwegs sind. Dabei stoßen sie mit einer Radfahrerin zusammen, die sie gleichzeitig überholen will. Von unten hört man einen Typen mit Tourette laut „BLÖDE SCHLAMPE DO!“ in meine Richtung brüllen.

Es ist der Wahnsinn da draußen, und wer daran alleine den E-Scootern die Schuld gibt, macht es sich eine schmale Spur zu einfach.

Ich überlege, eine Fortbildung bei der ARD/ZDF-Medienakademie zu buchen und stoße auf eine unglaublich miese Durchschnittsnote bei Google Maps. Huch, was ist denn da los? Na, das ist da los…

Ähm ja, die Rezension ist da genau am richtigen Platze…

Ach Google…

Heutige Schriftart: Fasthand. Auch weil es mal schnell gehen musste…

71: Die Stiefel des Brad Pitt

So viele Kommentare wie auf den Beitrag von gestern gab es hier noch nie. Ich sollte öfter Freibier versprechen. 🙂 Aber freut euch nicht zu früh, ich komme gerade aus dem Fitnessstudio…

Coffee Challenge, Tag 1 (Erklärung, siehe ebenfalls gestern). Geworden ist es ein Café in der Weststadt, von dem ich noch nie etwas gehört hatte: Frau Kreuzberg, Google-Maps-Durchschnittsnote 4,7! Und zufälligerweise feierten sie heute ihr 2-jähriges Jubiläum. Es hätte kostenlose Brownies gegeben. Die Bedienung fand es lustig, dass es so etwas wie Süßigkeiten-Diät geben kann.

Ja. Sehr lustig.

Verdammt! Ich muss Brad Pitts Schuhe haben! Genauer gesagt, die Stiefel, die er in „Once upon a time in Hollywood“ getragen hat:

Bild: Minnetonka

Lustigerweise gibt es allerhand Beiträge im Netz dazu. Und noch viel lustigererweise sind die überhaupt nicht teuer. Müssen allerdings erst aus den USA rübergebeamt werden. Und es gibt sie nur bis eine Größe kleiner als ich eigentlich habe. Aber in the US of A ist doch alles immer ein bisschen größer… Oder nicht…?

Verdammt, Jürgen! Lernst du denn nie was aus deinen Fehlern? Wie aus dieser Bestellung bei den ominösen Chinesen?

Ja nun, ja, klar. Aber, Brad Pitts Schuhe…

Zum Glück (oder in dem Fall Pech) machen die einem die Sache auch nicht ganz so einfach. Hersteller Minnetonka hat tatsächlich noch besagte Stiefel in meiner Größe, liefert die aber nicht nach Deutschland. Amazon.com hat sie nur in einer anderen Größe, Minnetonka verkauft auch Schuhe in Deutschland über Retailer wie Zalando. Aber, ihr ahnt es bereits, genau die Schuhe natürlich nicht.

Nebenbei, speaking of die ominösen Chinesen. Sie haben ja mittlerweile geliefert. Es passt alles wie angegossen. (WIE ANGEGOSSEN, SAG ICH!1!!11) Und heute bekomme ich die Info, dass selbst die Nachlieferung auf dem Weg ist. Noch einmal lustigerweise die eines paar Schuhes (größeres oder besseres Bild habe ich leider nicht:

Nehme ich halt die solange…

Once Upon a Time in Hollywood übrigens. Erstaunlicherweise für mich ein richtiger Wohlfühlfilm. Jede Szene, jede Einstellung sitzt, alles macht irgendwie Spaß. Auch wenn ich als Botschaft mitnehme, dass White Supremacy am Ende immer gewinnt. Pfui Spinne, kommt Bruce Lee da schlecht weg! Und Hippies sowieso. Dennoch: Wer in der gleichen Vorstellung war wie ich und mal in meine Richtung geschaut hat, wird mich die meiste Zeit über mit einem Strahlen auf dem Gesicht gesehen haben.

Zumindest bis zum Ende, bis dann diese eine Szene… Aber da will ich auch nichts spoilern. Ihr wisst auch sicher schon, welche ich meine…

Ich habe noch ein bisschen High Quality Trendblog-Content nachzuholen. Nach meinem Urlaub komme ich erst jetzt dazu:

Und zwar habe ich den E-Scooter Metz Moover ausgiebigst getestet. Nicht nur in Wort, auch in Bild und Ton, und mit Drohnen-Aufnahmen. Bin ich alles andere als Profi drin, aber irgendwie sprach alles dafür, das mal auszuprobieren. Dank unserer legendären Cutterin Ines sieht auch alles ziemlich gut aus.

Morgen gibt’s das neue iPhone. Früher war man mal richtig gespannt vor so einem Event. Heute geht’s eigentlich nur noch darum zu sehen, ob Apple zur Kamera-Technik der Chinesen und den Displays der Koreaner überhaupt noch aufschließen kann. Was Software anbelangt, gräbt Apple immer noch keiner das Wasser ab. Wofür sich Tim Cook aber mal so richtig beim Donald bedanken darf.

Ich habe anlässlich des Events noch einmal auf das iPhone X zurückgeblickt.

Auch mein Test über das Acer Chromebook 714 ist online, ihr seht mich dort auch im Schnellsprech-Video und, Mensch, ich vermisse das Ding! Hätte es doch nur…

Und ein paar Tage habt ihr noch Zeit, euch von meinem Kollegen Daniel eure Urlaubsfotos retten zu lassen. Nutzt die Chance, der Mann kann das!

Die heutige Schriftart wird euch präsentiert von: Google (es ist immer Google) und sie heißt: Coming Soon (den Namen fand ich witzig, passt ja irgendwie auch zu einer Webseite). Und ich werde hier so lange weiter probieren, bis eine dabei ist, die mir gefällt. Wenn ihr das hier später lest, werdet ihr übrigens nichts mehr davon sehen, weil sie immer das ganze Blog betrifft.

70: Probieren wir mal was

Um den Schlachtruf von neulich mal zu konkretisieren: Es gibt da noch einiges, was ich bis Jahresende gerne machen würde. Angefangen hiermit:

  • < 75 Kilo wiegen, idealerweise mit Traumfigur
  • Leben entschlacken, Wohnung neu stylen

Im Grunde ist es das auch „schon“. Weitere Dinge schwirren mir im Kopf herum, aber da ist noch nichts spruchreif. Und die beiden werden eine ganze Menge Arbeit bedeuten…

75 Kilo sind mein Wunschgewicht. (Aktuell sind es knapp 80.) Wichtiger aber ist mir noch, dass die Wampe weg kommt. Die gehört nicht zu mir, das bin nicht ich. Als Jugendlicher war ich einmal rank und schlank. Da möchte ich wieder hin.

Zum Glück ist der Weg eigentlich schon vorgezeichnet: Ich muss einfach weiter machen wie vor Asthma und Urlaub. Meine üblichen 5x Sport in der Woche, weiterhin keine Süßigkeiten essen, Dinge weiter aussortieren und wegschmeißen (Abnehmen mit Minimalismus).

Womit wir beim zweiten Punkt wären: Das Leben entschlacken. Das betrifft nicht nur die Wohnung. Das umfasst auch Dinge wie Arbeit, Finanzielles, Social Skills. Und aberhunderte Subtasks wie: zehntausende Fotos aussortieren. Freue ich mich schon drauf…

Damit das auch klappt und ich einen Anreiz habe, biete ich euch eine Challenge an. Schaffe ich beides bis zum 31.12. nicht wie gewünscht, zahle ich jedem, der in der nächsten Woche hierauf kommentiert, einen Abend die Zeche! Oh, das dürfte Motivation genug sein!

Zum Warmwerden eine 10-Tages-Challenge: Jeden Tag in einem anderen Café einen Kaffee trinken und zwar jeweils in einem, in dem ich noch nie war. Und das wird gar nicht so einfach, denn in der Bonner Innenstadt habe ich die meisten durch. Ich bin also gezwungen, mal ein paar andere Stadtteile oder sogar Städte zu erkunden. Wird spannend! Morgen geht’s los.

TopicalFeel Ultimate Travel Shoe 2.0: Mit Kickstarter habe ich bisher eigentlich mehr schlechte als gute Erfahrungen gesammelt. Aber das hier war ein Goldgriff. Denn die Leute haben nicht nur nach rund 2 Monaten schon geliefert, sie haben auch Wort gehalten: Das Ding sitzt und ist unfassbar luftig. Ich habe vorhin ausprobiert, ob ich darin auch 10km laufen kann – geht. Ich schreibe das hier aus freien Stücken ohne Geld dafür zu bekommen: die Schuhe sind super. Laut Hersteller Tropicfeel die Schuhe für alle Gelegenheiten. In der Instagram-Werbung dazu hieß es, meine ich, auch mal: „das letzte Paar Schuhe, das du jemals kaufen wirst“. Würde ich unterschreiben – wäre ich nicht schon drauf und dran, mir noch ein Paar zu besorgen…

Schon lange nicht mehr so einen Spaß gehabt wie auf diesem YouTube-Kanal: Ein Tscheche testet die schlechtest-bewerteten Restaurants, Cafés und Hostels Osteuropas, gibt sich dabei gerne mal als amerikanischer Tourist aus, um den Effekt noch zu verstärken und nimmt jedes Osteuropa-Klischee mit, das es gibt: die Schrottkarre, schlechte Infrastruktur, Raufereien mit dem ständig besoffenen Kameramann. Herrlisch! Vor allem die Folge mit dem schlechtesten Hostel in Bosnien-Herzegowina:

Good luck no more:

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Good luck no more

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In Maastricht ist es jetzt hip, ein Fahrrad mit einem blauen Reifen vorne zu fahren und irgendwie möchte ich jetzt auch einen haben… Scheiß auf E-Scooter!

Rechnet mal damit, dass das Blog in nächster Zeit sein Aussehen immer wieder mal verändern wird, denn ich habe das Plugin Google Fonts Typography entdeckt, bei dem es hunderte Schriften fürs Blog zum Ausprobieren gibt. Das sind derart viele, dass man die gar nicht alle testen und statt dessen nach Namen gehen kann, die einem sympathisch sind. Die aktuelle heißt „Vollkorn“.

69: Ich hab Bock

Vielleicht liegt’s am gerade hinter mir liegenden Urlaub, an den vielen neuen Eindrücken anderer Städte und Länder oder der überstandenen Midlife Crisis, aber ich hab Bock. Bock, Dinge endlich mal richtig statt nur so mittelgut und mit Halbwissen zu machen. Ernährung, Einrichtung, Sport, Kleidung, Trekking, Minimalismus, aber auch Fotografie, Video, Beruf in allen Facetten.

Bescheidener erster Anfang: Klamotten für die Reise oder den Schrank neu falten. Marie Kondo etwa rät, sich mit dem T-Shirt zu beschäftigen. Eine Art Beziehung dazu aufzubauen. Das geht vielleicht ein bisschen weit, aber schön gefaltet hat sie’s…

Der Anfang mit meinem T-Shirt: Sieht so eigentlich ganz nett gefaltet aus und irgendwie habe ich jetzt Bock, meinen ganzen Schrank danach neu aufzubauen.      Allerdings, und da liegt der Hase im Pfeffer: Noch kriege ich es nicht so gefaltet, dass die Kleider keine Falten mehr haben. In Brüssel sah ich aus wie Honk, eben weil alle meine gefalteten und im Koffer transportieren T-Shirts Falten hatten. Da muss ich noch tiefer in die Materie einsteigen. A propos Brüssel:

Und, ach so, Kristine hat mir dann gezeigt, wie man auch Plastiktüten schön ordentlich falten kann, Samosa-Style:

Mobile Logging II: Ich gewöhne mich langsam dran. Auch wenn WordPress mobil auf den Classic-Modus bestand und mir einige Gutenberg-Funktionen wie Einbetten von Fremdcontent wie YouTube oder Instagram noch fehlen. Die Schlussredaktion findet also wieder hier auf dem MacBook statt. Ansonsten geht das selbst auf der Smartphone-Tastatur gut und hat den Vorteil, dass ich mich kurz fasse. Nur aus Spaß könnte ich mir aber vorstellen, es noch einmal mit einer mobilen Tastatur mit iPhone-Ständer zu probieren.

Als wir mit dem Zug in Brüssel ankamen, hielt ich mich schon für bekloppt. Das war doch nicht derselbe Bahnhof, an dem ich vor einem Jahr ausgestiegen war. Viel größer und weiter außerhalb lag er auch. Haben die den mal eben schnell neu gebaut, hatte ich damals nur die Hälfte gesehen, war der, den ich gesehen hatte, in Wahrheit in Leuven? Nee…

Am Ende geklärt: Es gibt einen Unterschied zwischen Bruxelles Midi und Bruxelles Central. Letzterer ist offenbar immer noch der Hauptbahnhof, ersterer ist der deutlich größere Schnellbahnhof und identisch mit dem Bahnhof Süd. Und die Namen „Centraal“ und „Midi“, also Zentrum der Stadt und Mitte der Stadt… Dass das eventuell für Verwirrung sorgen kann, sehe wohl nur ich so.

Ich habe mir heute eine Flasche echt Kölnisch Wasser gekauft. Und ehe ihr eure gesammelten Vorurteile rauskramt: Die Portugal-Version riecht verdammt gut.

Hier außerdem meine neue Kaffeetassen-Sammlung. Out with the old, in with the new shit:

Brügge:

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A fucking fairy tale world

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Köln:

Genial und gibt’s bei Rossmann:

Wenn du unter 18 bist, nicht mal anfassen! Am besten gar nicht erst angucken!

Gute Nacht.

68: Sei ein Schisser, und dann fahr trotzdem!

Mir wird immer ein bisschen mulmig, wenn es an Orte geht, an denen ich mich nicht verständlich machen kann. Paris ist dazu noch eine verdammt große Stadt, die Franzosen nicht gerade dafür berühmt, fließend Englisch zu sprechen und spätestens seit „96 Hours“ mit Liam Neeson weiß jeder, dass Touristen in Paris sofort an einen Menschenhändlerring verkauft werden. Also lieber zuhause bleiben?

Nun, dann hätte ich dies verpasst…

Und dies…

Und das hier ganz nebenbei auch…

Wäre schon schade gewesen.

Aber wie war es denn nun eigentlich?

Na ja, wir haben drei Tage lang das volle Touri-Programm durchgezogen. Montmartre, Sacre Coeur, Moulin Rouge, Louvre, Place de la Concorde, Champs-Elysées, Arc de Triomphe, Eiffelturm (klar), Musée d’Orsay und Quartier Latin. Das alternativste davon war wohl schon der Spaziergang durch Montmartres untouristischen Norden zum Sacre Coeur. Aber, hell, was soll’s.

Und die Leute? Mit wirklich jedem dort, egal ob Taxifahrer, Hotelpersonal oder in Restaurants konnte man sich irgendwie verständlich machen. Viele sprachen uns direkt auf Englisch an. Niemand hat uns was geklaut, die Straßenverkäufer waren angenehm unaufdringlich. Einer gab mir sogar 1 Euro statt 50 Cent raus, weil er es nicht kleiner hatte. Der Crêpes-Verkäufer bestand darauf, mir 50 Cent zurückzugeben, weil das Nutella-Crepe (Klischee, Klischee) gerade im Angebot war. Hätte er nicht müssen.

Selbst in unserem Arrondissement außerhalb, wo abends schon ein paar schräge Gestalten herumlungerten, habe ich mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Paris ist toll für Touristen.

Was mich zur einfachen Formel veranlässt: Hab ruhig ein ungutes Gefühl im Magen, sei so vorsichtig, wie es eben sein muss. Und dann fahr trotzdem. Beim nächsten Mal werde ich nun in Paris gar keine Angst mehr haben. Ähnlich wie jetzt in Brüssel, was keinesfalls sicherer ist, sich aber nach mehreren tollen Aufenthalten dort jetzt wie ein Heimspiel anfühlt.

Mobile Logging: Ich schreibe euch hier vom Thalys auf dem Weg von Paris nach Brüssel, Schreibgerät ist das iPhone X, Zugang bietet die WordPress. Weil es nicht ganz so komfortabel ist wie mit einer echten Tastatur, fasse ich mich automatisch kürzer. Aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein. 😉

67: Urlaub

Ich schreibe euch hier vom iPad Pro aus, das jetzt eine Weile meinen Laptop ersetzen soll. Eventuell werde ich in ein paar Wochen gar nicht mehr anders können und wollen. Jetzt gerade ist es noch SEHR gewöhnungsbedürftig.

Erstmal ein Bild, erstmal ein Bier! Hey, ich hab Urlaub!

Es hieß mal, das neue iPadOS würde eine Mausunterstützung bekommen. Stimmt aber nicht so ganz. Zum einen stellt sich die Mausunterstützung nur als Bedienungshilfe heraus, nicht wie ein Mauszeiger am Bildschirm, wie bei Android. Zum anderen konnte ich ihn unter iPadOS 13 Beta 7 noch nicht einstellen. Ich finde die Funktion nicht und alle Anleitungen, die ich ich dazu suche, führen ins Leere.

Ein iPad mit Folio-Tastatur und Apple Pencil als Ersatz für einen Laptop? Es wird schwer. So auf Anhieb fehlt mir eine beleuchtete Tastatur, ein Kartenleser und, nun ja, eine Mausunterstützung. Aber immerhin: Es gibt AirDrop.

War mir ein treuer Begleiter, die letzten Wochen und ging heute leider zurück: Das Acer Chromebook 714

Und wenn ich eins auf dem Acer Chromebook 714 oder Chromebooks generell vermisst habe, dann ist das diese eine blöde Funktion, die sich AirDrop nennt und die Apple leider perfektioniert hat. Etwas Vergleichbares suche ich für Android noch, und zwischen iPhone und Android oder Chrome OS scheint es einfach nicht zu geben. Ihr könnt Bilder etwa per E-Mail verschicken, aber bitte nicht mehr als 5, 6 auf einmal, sonst wird die Datei zu groß.

Oder ihr könnt Google Drive als Zwischenlösung nehmen. Aber auch das nervt wie die Sau. Dateien erstmal in die Cloud hochladen und von dort wieder herunter. Klingt einfach und schnell, aber dann lässt Drive euch die Dateien nicht direkt herunterladen, sondern will sie in ein ZIP-Verzeichnis packen, wofür die Dateien erst einmal komprimiert werden müssen, was dauert. Manchmal für immer. Und auf dem neuen Gerät müsst ihr die Dateien erst einmal wieder entzippen. Puh.

Nee, AirDrop ist schon eine feine Sache. Hier denn auch gleich ein paar geairdropte Bilder:

Falsches Licht für einen Beauty-Shot. Und falscher Ort ganz nebenbei auch:

Hier sei (k)eine Tür…

Ihr macht mich fertig mit euren komischen Fake-Milch-Sorten!

I‘ve said it before, I‘ll say it again: Singapur <3

(Wobei ich für Busse nicht viel übrig habe, aber Singapur bleibt sich lieber selber treu und stärkt die Mittelschicht.)

Come on, UnityMedia, don’t be so hard on yourself!

Ob das iPad Pro wirklich als vollwertiger Laptop-Ersatz dienen kann? Na, schauen wir mal…….

Ab jetzt im Urlaub, in ein paar Stunden bekomme ich schon Besuch (OMG! OMG!! OMG!!!) und ich hatte noch gar keine Zeit, mich mental darauf vorzubereiten. Irgendwie war so viel Arbeit diese Woche wie seit meiner Diplom-Arbeit-in-vier-Tagen-runtergeschrieben-Woche nicht mehr (DAS war übel). Jetzt erst einmal ankommen im neuen Modus

Ob ich jetzt überhaupt loggen will und dazu Zeit habe? Mal schauen. Rechnet aber damit, dass es hier die nächsten Tage etwas ruhiger und, wenn, dann bildlastiger werden wird.

66: So viel kostet Ehrlichkeit

Ich kam gerade vom Müllraustragen die Treppe hoch, der Blink (ja der Blink), den ich gerade höre, hallte noch durch die Wohnung, das Licht brannte und mir war fast, als hätte ich da einen Schatten durch den Türspalt gesehen. War da jemand?

Da war natürlich niemand. Aber für einen Moment überlegte ich, was eigentlich wäre, wenn ich nun die Treppe hochkäme und mich selbst an der Tür antreffen würde. Wie würde ich mich mit mir unterhalten? Wäre ich mir sympathisch? Oder würde ich ihn hassen, den Typen, der da hochnäsig in seiner eigenen Wohnung thront?

Spielt das vielleicht mal für euch durch. Ihr könnt da sicher noch was über euch lernen.

Ehrlichkeit kostet 1.149,77 Euro:

Das ist die Summe, die ich jetzt zahlen darf, weil ich mich vor ein paar Wochen beim Anschrammen des Nebenautos beim Einparken eben nicht einfach davongestohlen, sondern mich dem Problem gestellt habe.

Okay, Davonlaufen hätte eh nichts gebracht, sogar alles nur noch schlimmer gemacht, weil ich dabei beobachtet worden bin, unter anderem von der Unfallteilnehmerin selbst.

Und okay, den Schaden wird meine Versicherung übernehmen und sich in Form höherer Beiträge von mir zurückzuholen, bis ich sie im November dann wieder kündige. Ich muss also nicht wirklich selber zahlen.

Aber 1.150 Euro für eine kleine Schramme. Das ist fast doppelt so viel, wie man mir noch für mein mittlerweile etwas verjährtes Turboschiff noch geboten hat. Der Wagen wurde schon einmal umlackiert und braucht nun laut Werkstatt einen Speziallack. Bekommt er den nicht, erleidet der Wagen einen Wertverlust.

Sehe ich alles ein. Ist eben das System. Ein System, in dem man Schrammen für über 1.000 Euro beseitigen muss, damit ein Wagen am Ende nicht die Hälfte wert ist und noch verkauft werden kann.

Wir spinnen wir doch, wir Deutschen!

Ich habe Jens heute gefragt, ob ich für meinen Testbericht über den Metz Moover das Bild verwenden darf, wie seine Tochter darauf herumturnt. Irgendwie habe ich mit einem „nein“ oder bestenfalls einem „okay“ gerechnet. Nicht aber mit einem:

Ja, sehr gern!😃

Holla, die Waldfee! Sollte ich etwa die falschen Vorurteile haben? Ich bin ja mittlerweile sogar schon so weit, dass ich kaum Menschen fotografiere, weil ich im Kopf abgespeichert habe, dass eh keiner veröffentlicht werden möchte. Hier muss ich wohl mal neu differenzieren. Danke, Jens!

Nebenbei: Wer seid ihr denn alle und ist der da rechts euer Babo?

Jesse James war ein scharfsinniger Mann, kantig sein Gesicht. Wach seine Augen und klar sein Verstand.

Und ja, Autofahren ist ein Fass ohne Boden™…

Gerätetests: Das Chromebook geht, das iPad Pro kommt. Bloß kein Windows, bloß kein Mac. Ich sollte eine Serie daraus machen.

Das waren die besten Gnocchi, die ich je gegessen habe! Der Tuscolo hat’s immer noch drauf. (Aktuelle Mittagskarte, ganz unten)

Ich habe irgendwie das Gefühl, Lime ist in Bonn noch nicht ganz angekommen und übertreibt es dennoch mit der Zahl der Scooter. Das muss diese Verstopfung der Gehwege sein, von der man immer so viel liest.

Ich mag Tier lieber als Lime. Fährt sich bequemer und auch schneller. Die Höchstgeschwindigkeit bei Lime ist irgendwie nur 18-19 km/h. Aber ich bin froh, dass es die Scooter mittlerweile Bonn-weit gibt und auch Tier nun animiert wird, noch etwas mehr in die Vollen zu gehen. In zwei Jahren oder auch schon im nächsten Winter mag meinetwegen nicht mehr viel vom Hype übrig sein, aber ich sehe für mich als Verbraucher da einen klaren Gewinn.

So, schlaft’s gut weiter und trotz allem: bleibt’s ehrlich!

65: Was i(s)t nice?

Drohnen, stark unterschätzte Tools, mit denen sich atemberaubende Bilder schießen lassen…

Wirklich atemberaubende…

Meine China-Hemden sind tatsächlich doch noch gekommen, fast drei Monate nach Bestellung. Aber, hey, ein bisschen Sommer ist noch, und sie scheinen einen weiten Weg hinter sich zu haben. Einen wirklich weiten Weg…

Und die Klamotten, die ich jetzt nur sehr schwer bis unmöglich noch zurückgeben könnte? Passen zum Glück wie angegossen. Phew…

WIE ANGEGOSSEN, HABE ICH GESAGT!!

Letztes Aufbäumen des Sommers und Bonn heute irgendwie mediterran…

Am Sterntor ist mal wieder ein neues Café eingezogen. Diesmal ein Mexikaner (oder auch eine kleine Kette mit Filialen sonst nur in Köln und Saarbrücken). Hält sich diesmal hoffentlich was länger…

Da Sasa. War lecker, aber dann doch nicht einmal die beste Pizza, die ich in der letzte Woche gegessen habe…

Irgendwie auch lecker…

Ohne Worte…

E-Scooter sind doch noch nicht angekommen in Deutschland. 😉

Mit Lime hat sich die Situation aber spürbar verbessert. Selbst hier in der Ecke stehen nun immer ein paar Limes herum (ein paar immer direkt vor dem Ibis) und auch Tier scheint noch einmal aufgerüstet zu haben. The race is on…

Trendblog-Content: Kollege Daniel rettet eure Urlaubsfotos. Nutzt die Chance! 🙂

Was sollte die Überschrift? Ist mein Standard-Arbeitstitel, wenn mir kein anderer einfällt…

64: Ich pfeife auf Word of Mouth

Irgendwo im Call Center bei UnityMedia müssen sie eine Liste der Kategorie haben: „Idioten, denen wir alles verkaufen können“. Und auf der stehe auch ich.

Vermutlich, weil ich wirklich vier Jahre lang meinen 100-Mbit-Anschluss für 40 Euro einfach so weiterlaufen ließ. Er lief halt. Dann irgendwann lernte ich, dass du kündigen musst, wenn du willst, dass ein Anbieter dich ernst nimmt. Und so wechselte ich auf 150 Mbit/s für 25 Euro.

Zwei Wochen später klingelte das UM-CallCenter durch und bot mir an, meinen 100-Mbit/s-Vertrag upzugraden. Gleiche Geschwindigkeit, aber künftig einen direkten Ansprechpartner und das alles für nur 50 Euro. Ich wurde leicht ungehalten.

Heute haben sie es wieder versucht. Ein CallCenter-Mitarbeiter wollte mir weiß machen, mein 25-Euro-Vertrag würde bald 35 kosten, weil es die Ersparnis nur im ersten Jahr geben würde, ob ich nicht auf 250 Mbit/s für 32,50 updaten wolle und ob wir das direkt machen und aufzeichnen könnten, Angebot wäre nur kurz gültig.

Ich sagte weder ja noch nein, sondern erbat mir zwei Tage Bedenkzeit, weil ich mit dem Telefon am Ohr nicht recherchieren könne. Aber auch, weil er mich verunsichert hatte. Galten die 25 Euro wirklich nur für ein Jahr?

Zuhause angekommen, hatte ich es dann schnell geklärt. Für das zweite Jahr hatte ich damals eine Gutschrift über 120 Euro erwirkt, die mittlerweile gilt. Ich zahle also weiterhin nur 25 Euro. Und außerdem hatte ich Angebote am Telefon bei UM eigentlich abbestellt. Aber na gut.

Wenn man so will, habe ich das am Telefon heute recht clever gelöst. Leider bin ich nicht immer so schlagfertig, vor allem dann, wenn es um unangenehme Themen geht.

Mein neuer Steuerberater hat mir einen Posten auf die Rechnung gesetzt, über den wir im Kennlerngespräch zwar sprachen, den ich aber explizit nicht beauftragt habe, als ich mittlerweile vor fast einem Jahr meinen Ordner für 2017 abgab, um Einkommens- und Umsatzsteuererklärung machen zu lassen. Leider habe ich das nur mündlich beauftragt und jetzt keine Beweise mehr dafür. (Note to self: Alles nur noch schriftlich aushandeln).

Heute ging es darum, diese Rechnung zu beanstanden. Telefonisch immer schwer. Ich rief an – immer die schwierigere Position, ein uphill battle. Er sagte, es wäre – ob beauftragt oder nicht – ein notwendiger Posten gewesen. Ich sagte, ich würde das bezweifeln, fände ihn überhaupt für das Geleistete zu teuer und hätte ihn ganz nebenbei nicht beauftragt.

Und jetzt? Einer von beiden muss nachgeben. Ich bin nicht der Typ, der am Telefon brüllt oder ungemütlich wird (vielleicht würde ich das, wäre ich täglich im Handel tätig, außerdem wäre es einfacher, wenn ich angerufen würde und mir einer was aufschwatzen will), ich versuche immer freundlich zu bleiben und Konflikte mit Argumenten und Gelassenheit zu lösen. Aber einfach sagen: „Nö, zahle ich nicht!“? Bringe ich nicht heraus. Und brachte ich auch hier nicht heraus.

Er bot mir an, mir um 250 Euro entgegen zu kommen. Ich sagte, das würde ich natürlich begrüßen. Aber zufrieden bin ich trotzdem nicht. Auch so ist die Summe noch gut das Doppelte vom dem, was ich ansonsten am Ende für Steuerkram bezahlt habe.

Und jetzt? Einfach nicht zahlen, noch einmal schriftlich nachhaken und meine Unzufriedenheit äußern? Das ganze völlig eskalieren lassen, es aussitzen, vielleicht sogar einen Anwalt einschalten? Oder aus Schaden klug werden?

Ich habe mich für Letzteres entschieden. Ich kann die Rechnung bezahlen (allein schon von dem Betrag, den mir der Steuerberater für das Jahr herausgeholt hat). Ich zahle zähneknirschend und dann sehe ich mittlerweile ein, dass es an der Zeit ist, sich endlich einmal vernünftig mit dem Thema zu befassen und auch endlich einmal mit der Digitalisierung des Ganzen anzufangen.

Und mir einen neuen Steuerberater zu suchen? Auch das schließe ich nicht aus. Aber eins mache ich nicht mehr, ich lasse mir keine Empfehlungen mehr von irgendwem geben. So bin ich nämlich auf meinen aktuellen gekommen und nun eben enttäuscht worden. Das nächste mal pfeife ich auf Word of Mouth. Ich werde einfach schlicht 5 bis 10 Steuerberater anschreiben und um Angebote bitten.

A propos Angebote. Mein Auto kommt ja jetzt weg und für so etwas gibt es sogar Webseiten mit Lockvogelangeboten, die dein Auto schätzen und dir ein Angebot machen. Kostet ja nichts, das mal auszuprobieren, dachte ich. War auch in zwei Minuten erledigt. Als ich letzten Samstag das Angebot las, gingen mir die Augen auf und ich dachte „Shut up and give me the money!“

Natürlich war ich skeptisch. Das Angebot kam, ohne dass die Seite nach TÜV oder überhaupt nur den Zustand des Wagen gefragt hatte. Genau würde das dann bei einem Sichtungstermin geschätzt. Der war heute.

Ich fuhr vor, machte eine Probefahrt mit dem Techniker, der das Fahrverhalten und das Innenraumkonzept lobte (stimmt ja auch). Dann sah er sich den Wagen von oben an, warf auch einen Blick unter die Haube (aber nicht unter das Auto selbst) und zeigte sich recht zufrieden mit dem Ding. Aber schätzen müssten das „die Kollegen in Berlin“.

Das Ende vom Lied war dieses Angebot:

Hm nee, Jungs. Jetzt nur ein Drittel vom ursprünglich Geschätzten? Erst heiß machen, dann fallen lassen? Dann bringe ich es doch lieber auf den Schrott. Oder zu einem dieser Typen (beachtet den letzten Satz, hrhr):

Auch wenn heute ein turbulenter Tag war und sehr viel schief ging, wurde ich irgendwann immer ruhiger dabei. Mein eigentlich sehr hohes Stresslevel stieg nicht weiter, sondern sank. Vielleicht, weil das Ganze irgendwann so absurd wurde, dass ich es nicht mehr zu ernst nehmen konnte.

Vielleicht aber auch, weil ich gestern einen langen Spaziergang über die Nordbrücke nach Beuel gemacht habe, um den Kopf endlich mal wieder freizukriegen (hat geholfen):

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A walk in Beuel City to clear the head

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Lime wird in Bonn noch nicht ganz so gut angenommen. Dieser hier stand heute im Grunde den ganzen Tag vor meiner Tür und hat sich nicht vom Fleck bewegt:

Wenn er morgen früh immer noch da steht und ich ihn für meinen regelmäßigen 1100-Termin verwenden kann (wofür ich noch nie einen Scooter bekommen habe), dann werde ich sagen: E-Scooter sind endlich angekommen.

Trendblog-Content: Manchmal kann eine einfache Lampe faszinieren.

Gute Nacht!