Wie neulich schon geschrieben, habe ich ein altes Album der Bates namens “Pleasure + Pain” aus dem Jahr 1995 wiederentdeckt. Eines meiner Lieblingslieder auf dem Album heißt “Highscore”, dauert 2:57 Minuten und geht so:

Streets are full of trash
Talkin’ bout that same old shit again
Everybody’s goin’ quite insane
The streets are full of trash

Don’t wanna waste my time no more
I’m gonna make it to the real high score

Everyone in town
is talking ’bout that same old shit again
Everybody’s goin’ quite insane
Everyone in town

Ein wirklich einfacher Text, zumal die zweite Strophe eine Abwandlung der ersten ist. Wenn man mit hinzu nimmt, dass auch die Melodien sehr eingängig und einfach sind, ist Punk eigentlich eine einfache Sache. Die Musikrichtung entstand in den 70er Jahren. Während die Texte oft eine Ablehnung bürgerlicher Werte thematisieren, ist die Musik eine Unterart der Rockmusik, bei der die Bands oft nur drei Akkorde, übersteuerte Gitarren und schnelle Taktgeschwindigkeit verwenden. Punk ist aufgrund seiner Kritik zur herrschenden Klasse zu vergleichen mit dem Rap der 80er Jahre. Beides – Punk und Rap – ist heute allerdings zu einem großen Teil kommerzialisiert. Die Bates zum Beispiel haben das Album “Pleasure + Pain” beim Mainstream-Musiklabel “Virgin Records” verlegt. Das hat mit Ablehnung des Bürgertums dann nun gar nichts mehr zu tun.

“Highscore” gefällt mir trotzdem immer noch gut. Hört’s euch mal an! :)


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6 Responses to Punk ist einfach

  1. Andreas sagt:

    Sehr interessant: Da surf ich doch interessehalber bei youtube vorbei, um mir die Bates nochmal anzuschaun (Das Album hab ich zwar auch, aber keine Lust es aus den ganzen alten Schrott CDs herauszusuchen) da finde ich ein Video mit dem Titel: “The Bates -Allstar band- Zimbl Tribute” – ich recherchiere weiter bei Wikipedia und lese dort, dass der Frontmann der Bates am 18. Juni 2006 verstorben ist! Und der war gerade mal 41… also so eine einfache Sache scheint Punk dann doch nicht zu sein :-/

  2. vieli sagt:

    Na es geht. Erstmal sah Zimbl ja schon tot aus, auch als er noch lebendig war. Und dann hat er doch das Leben eines Punks voll ausgekostet: Sex (unter anderem mit Jasmin Wagner alias Blümchen), Drugs (führten zur Auflösung der Band) und Rock’n
    Roll. Schnell leben, früh sterben. Ist doch einfach… ;)

  3. Andreas sagt:

    Also für mich sah das eher so aus, als ob er in Großmütterchens Schminktruhe gefallen ist… ;)

  4. Kauz sagt:

    Wie jetzt? 41 ist früh? Guckt euch mal Jim Morrison, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Brian Jones an – alle mit 27 Jahren gestorben! Punks sind Gesundheitsapostel und Weicheier! Na, wenn einer schon Blümchen-Sex hat :D

  5. Thomas sagt:

    Naja, Zimbl hätte bei seiner Lebensweise schon viel früher sterben können. Laut Aussage eines Gitarristen der Bates hat sich dieser innerlich schon viele Jahre vorher von Zimbl verabschiedet, weil er wusste, dass es jederzeit passieren kann, dass Zimbl dabei draufgeht. Hatte halt ne stärkere Konstitution als diese Ami-Weicheier, die gleich bei der ersten Überdosis wegbleiben. ;-) Nein, ohne Spaß, Zimbl ging es schon Jahre vorher saudreckig, er war Schwerst-Alkoholiker, die Gründe für all das können wir wohl nicht bewerten. So einfach “Ich geb jetzt mal Vollgas und trete früh ab, das kommt als Punkrocker immer gut” war es jedenfalls nicht. Schade um ihn, er hat auch solo super Sachen gemacht.

  6. Blinker sagt:

    an “VIELI” also ich kannte Zimbl wirklich sehr sehr gut, er hat
    NIEMALS Sex mit Jasmin Wagner (Blümchen) gehabt! Das war alles gemache
    von der Bravo! Es war damals eher so das DIE SICH GEGENSEITIG ABSOLUT NICHT leiden konnten! Aber die Story musste ja her!(Bravo). Zimbl war damit garnicht glücklich!!
    Also verzapf hier keinen Blödsinn wenn Du keine Ahnung hast!!

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