Sperrmüll-Action in der Altstadt (Video)
Sperrmüll ist für einige zu einem richtig lukrativen Geschäft geworden. Es sind nicht mehr nur arme Menschen oder Studenten, die am Vorabend einer Sperrmüllaktion etwas für den Eigenbedarf aufgabeln, was andere nicht mehr haben wollen. Ganze Kleinbetriebe, vornehmlich Trödelhändler, leben inzwischen davon. Und sie sind technisch gut ausgestattet: Einsame Streiter, Sackkarren und Straßenlaternen waren gestern. Organisierte Mannschaften, Lieferwägen und Taschenlampen sind heute. Allein: Die maue Ausbeute macht ihnen zu schaffen. Bei der diesmaligen Sperrmüllaktion warfen die Leute in meiner Straße kaum noch etwas weg.
Hier die Live-Dokumentation per Video. Der Abend:
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Und der Morgen (Achtung, etwas laut!):
[MEDIA=4]
Im Vergleich zu Ende Januar, als eine kleine Ecke des Hallenbadvorplatzes direkt bei mir gegenüber meterhoch mit Gerätschaften voll stand, sind vorbei. Diesmal standen nur ein paar alte Schränke und Regale direkt an der Straße. Auch ich, der beim letzten Mal noch mit japanischen Fußreflexzonenmassage-Brettern und einem verlausten, alten Teppich aktiv Brauchbares beigesteuert hat, hab mich diesmal vornehm zurückgehalten.
Wie konnte es zu dieser schwachen Ausbeute kommen? Hatten die Leute schon im Januar alles weggeschmissen? Ist man geiziger geworden und verkauft seine Möbel lieber im Kleinanzeigenmarkt, anstatt sie Trödelhändlern kostenlos zu überlassen? Ist die puristische Zen-Möblierung out und heißt es wieder hamstern statt wegwerfen? Wir werden in zwei Monaten bei der nächsten Aktion mal vergleichen und schauen, ob es nur eine Ausnahme war.
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Leidartikel ist das private Blog von Jürgen Vielmeier, Journalist, Redakteur, Autor, Innovationsberater. Leidartikel hat kein festes Thema. Hier poste ich, was ich auf dem Herzen habe wannimmer es etwas zu erzählen gibt.Seiten
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Oh man, worüber machst Du Dir denn Gedanken?
Eigentlich könnte man den Sperrmüll abbestellen, die Polen machen das ja fast selbstständig
Oha, ich glaub’, ich sollte jetzt mal Heia machen