Im Online-Angebot der Tageszeitung “Junge Welt” gibt es seit einigen Tagen einen Bericht über Leidartikel.de. Genauer gesagt über einen etwas älteren Beitrag von mir namens Bier als Medizin. Es ist sozusagen der erste Pressebericht über meine Seite und ein sehr netter noch dazu. Der Autor Jürgen Roth hat mich heute per E-Mail darauf hingewiesen, dass ich dort erwähnt werde. Roth greift auf, wie ich damals versucht habe, meine Erkältung durch erhöhten Bierkonsum im Keim zu ersticken. Das einzige, was mich einen Moment lang schlucken ließ, ist die politische Ausrichtung der “Jungen Welt”.

junge_welt.jpgJunge Welt ist laut Wikipedia eine “überregionale deutsche Tageszeitung mit linkssozialistischem Selbstverständnis im Sinn einer orthodox-kommunistischen Ausrichtung”. Jesses, Maria und Josef! Mit sowas habe ich ja noch weniger was zu tun als mit Politik überhaupt. Sei’s drum. Der Artikel hat nur eine ganz leichte politische Intention und ist so oder so sehr nett geworden. Roth hat mir geschrieben, dass er beim Schreiben sehr viel Freude gehabt hat. Das ist doch mal ein nettes Kompliment. Und ein Kommunist bin ich deswegen noch lange nicht. Oder doch…? :)


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10 Responses to Ein Brief von den Kommunisten

  1. kaczy sagt:

    wenn man sich die studiVZ-seite des autors einmal genauer ansieht, findet man heraus, dass unter politischer gesinnung kommunist eingetragen wurde. komischer zufall…

  2. Kauz sagt:

    Und wenn wär das doch nicht schlimmes, oder? Also ich für meinen Teil find es sehr ansprechend, ausgerechnet dort auch zitiert zu werden! ;)

  3. Dave sagt:

    [...]der Bonner Journalist Jürgen Vielmeier [...], der in seinem Blog einen sehr freundlichen Eindruck macht[...]

    den eindruck, hatte ich früher auch immer, als ich dich nur über deine tipperligatexte kannte, aber inzwischen…

  4. JayWalker sagt:

    Nun ja, Kommunist zu sein hat sicher auch seine Vorteile. Aber selbst wenn ich einer wäre, würde ich das in einem Staat, der alles auf seine Demokratie hält, vielleicht nicht auf ein Umhängeschild schreiben und mit mir herumtragen.

    @ Kaczy: Manchmal macht es mir Angst, wie gut du über mich Bescheid weißt…
    @ Dave: Das geht allen Menschen so, die mich kennen. Was man schreibt und was man sagt, ist eben doch etwas ganz anderes. Trotzdem eine Unverschämtheit, mir hier die Liebe aufzukündigen! Nachdem ich dir gestern bei diesem miesen Fußballspiel fast eine Halbzeit lang Gesellschaft geleistet habe!

  5. Kauz sagt:

    Jaja, die liebe Demokratiegeilheit. Die schon in totalitären Antipluralismus ausartet wie du grad demonstriert hast.

  6. Dave sagt:

    naja, solange man keine schicki-micki-tanten mit rosa handtasche und pudel verprügelt oder den nächstbesten benz anzündet, muss man als kommunistisch gesinnter deutscher glaub´keine angst vor´m scheiterhaufen haben. also mir sind die werbestände der “Linken” vor den wahlen auf jednefall deutlich lieber als ein paar natioanlsozialistische vollidioten mit ihrem radikal verfassungsfeindlichen wahlprogrammen….

  7. Dave sagt:

    ..aber das hat jetzt ja auch nichts mehr mit dem artikel zu tun ;)

  8. kaczy sagt:

    man muss auch mal sagen, dass Linke keineswegs, zumindest meiner ansicht nach, gewalt gegen minderheiten proklamieren oder eine jagd auf diese veranstalten.ausgenommen natürlich nazis… und die haben es verdient. klar gibts natürlich auch chaoten (z.B. 1.Mai), wobei das ja nicht auf das linke spektrum beschränkt ist.

  9. Matthias sagt:

    Für nen Kommunisten ist er ganz schön unkrtisch, was Markennamen angeht…

  10. JayWalker sagt:

    Na ja, der Bericht steht im Kulturteil der Zeitung. Ist eher nur in Ansätzen politisch.

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