Ubuntu_DesktopWer wie ich zu arm ist, um sich Softwarelizenzen zu kaufen, kann sich entweder raubkopierte Software besorgen – was man nicht machen sollte! – oder auf Freeware umsteigen, was sich inzwischen richtig lohnt. Mir ist bisher gar nicht aufgefallen, dass ich fast nur noch mit Freeware arbeite. Ich muss die Liste mal mit euch durchgehen, um mich zu vergewissern, ob ich überhaupt noch auf dem neuesten Stand bin und ob ich nicht gleich auf Linux umsteigen könnte. Helft ihr mir?

Die einzigen kostenpflichtigen Programme, die ich noch benutze, sind Windows XP, PowerDVD, MS Word und Propaganda, ein Podcast-Programm. Ansonsten habe ich die meiste “proprietäre” Software in den letzten Jahren durch folgende ersetzt:

Aufgabe früher heude
PDF-Reader Adobe Acrobat Foxit Reader
PDF-Converter Acrobar Distiller Word2PDF
Anti-Virus Symantec Avira AntiVir
Browser Internet Explorer Firefox
E-Mail Outlook Express Mozilla Thunderbird, G-Mail
RSS-Reader - Mozilla Thunderbird
Bildbearbeitung Adobe Photoshop The Gimp
Audio Player Winamp Winamp, iTunes
Video Player Windows Media Player VLC Player, Quick Time
GEO-Tool - Google Earth
Zip/Unzip WinZip, WinRAR 7-Zip
FTP WS_FTP FileZilla
Office MS Office Open Office
Web-Programmierung Dreamweaver WebCraft
Vektor-Grafik Fireworks, Corel Draw Inkscape
Instant-Messenger ICQ ICQ, Trillian, Skype

Noch nicht so richtig zufrieden bin ich mit dem Grafikprogramm und dem Ersatz für Dreamweaver. Webcraft ist ein toller PHP- und HTML-Editor, aber leider schon in die Jahre gekommen. Kennt ihr da was besseres? Und Windows loszuwerden, wäre dann auch keine Utopie mehr. Jetzt müsste ich mich nur noch trauen, ganz auf Ubuntu umzusteigen…
Screenshot: Canonical


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20 Responses to Bald nur noch Open Source?

  1. Audioplayer: foobar2000
    Bildbearbeitung: paint.net

    Paint.net kann zwar bei weitem nicht das, was Photosphop kann, reicht aber vielen, die mit Photoshop eh nicht umgehen können (um mal frech in den Spiegel zu spucken).

  2. wazi sagt:

    Besorg dir einen Mac und pfeif auf Ubuntu ;-)

    Eine Alternative zu Dreamweaver ist schwierig zu finden. Schon allein deshalb, weil Alternativen meistens so einen Schrott in den Quellcode schreiben (ähnlich wie Frontpage). Auch Dreamweaver ist nicht perfekt, aber noch immer die einzige Möglichkeit meiner Meinung.

  3. Sven sagt:

    Nimm zum Coden easyEclipse (http://googlewebmastercentral.blogspot.com/atom.xml). Das ganze Klickibunti in Dreamweaver braucht man doch eh nicht. Aus einer Photoshop/Paint.NET-Vorlage lassen sich auch so ganze Webseiten zaubern. Als FTP-Client kann ich dir noch SmartFTP (für personal use kostenlos) empfehlen. Der Filezilla hat mir bei der Bedienung nicht sonderlich zugesagt. Ansonsten ist die Liste bis auf Open Office ziemlich komplett.

    Übrigens gibt es einen großen Unterschied zwischen Free Software und Open Source – Trillian ist zum Beispiel ersteres, aber nicht zweites. Der Miranda-IM wäre aber sogar Open Source (was nicht unbedingt für seine Qualität spricht).

  4. wazi sagt:

    Hey, ich hab da vielleicht eine Alternative für Dreamweaver für dich:
    http://www.free-mac-software.com/nvu/

    Auf der Herstellerseite gibts anscheined auch eine Windoof-Version:
    http://www.nvu-composer.de/

  5. JayWalker sagt:

    Danke euch schonmal. Das werde ich mir alles mal anschauen. Nur das mit dem Mac statt Ubuntu sehe ich mal nicht ein. Was ist an nem Mac eigentlich so geil? Außerdem ist ein Mac-Notebook scheißenteuer. Das fängt erst ab 1.200 Euro an, wo man einen vegleichbaren PC für 800 bekäme.

  6. wazi sagt:

    Also ob ein PC vergleichbar mit einem Mac ist, das lass ich mal so dahin gestellt.
    Ich find es einfach angenehmer mit meinem Mac zu arbeiten, als mit einem Windows-PC.
    Ich merk es jeden Tag, wenn ich in der Redaktion am Arbeiten bin.
    Daheim am Mac rennt alles viel flüssiger und es hängen sich die Programme nicht so oft und unmotiviert auf.
    Besonders mit Photoshop und InDesign kämpf ich tagtäglich mit Abstürzen. Irgendwie glaub ich, dass diese Programme wirklich auf einem Mac leichter laufen wollen.

  7. JayWalker sagt:

    Und was sagt der Vergleich “Mac vs Linux-PC”?

  8. wazi sagt:

    Dazu kann ich nichts sagen, da ich Linux noch nie gesehen hab bzw. noch nie damit gearbeitet hab.
    Ich denke aber, dass man sich schon ganz gut mit Linux beschäftigen muss, damit man anständig damit arbeiten kann.

    Ich für meinen Teil weiß auf jeden Fall, dass ich lieber daheim arbeit, als in der Redaktion mit dem Kack-Windows-PC.

    Aber schluss damit. Es geht ja hier um etwas ganz anderes… eigentlich :-)

  9. Jan! sagt:

    Wozu brauchst Du PowerDVD? Hast doch schon den VLC Player drauf, mit dem lassen sich auch die DVDs abspielen.
    Wegen den Podcast Programm, schau mal auf http://wiki.podcast.de/Produzieren evtl. findet sich dort eine Alternative.
    Wer braucht schon einen HTML-Editor? Ich code das von Hand und teste es im FF + Plugin “HTML-Validator (basierend auf Tidy)”.
    Wenn mir dann mal ein TAG nicht einfällt, gibts ja noch SELFHTML.
    Was ich suche ist ein CD/DVD-Brennprogramm.

  10. Sven sagt:

    Jan, statt HTML Tidy kann ich die FireBug empfehlen. Sehr umfangreich und sehr nützlich zum Web-Coden. CD/DVD-Brennprgoramme gibt es für Linux zuhauf – mit k3b bin ich ziemlich zufrieden. Ansonsten könntest du mal http://www.cdburnerxp.se/screenshots.php versuchen.

  11. JayWalker sagt:

    @ Jan: Kann VLC auch mit DVD-Menüs umgehen? Das Podcast-Tool hab ich mir ausnahmsweise gekauft, weil das gar nicht schlecht ist. Das behalte ich auch. ;)
    Mit HTML-Editor habe ich halt was zum Coden gemeint. Sollte halt Code-Completion, verschiedene Farben haben und die meisten Befehle kennen, dazu mit PHP, HTML und CSS umgehen können. WYSIWYG nutze ich schon lange nicht mehr, aber auch die Code-Funktion von Dreamweaver fand ich bisher unübertroffen.

  12. wazi sagt:

    Jep, VLC kann auch mit DVD-Menüs umgehen.

  13. Sven sagt:

    @ Jürgen: WIe gesagt, versuche zum Coden mal EasyEclipse. Ich war auch begeisterter Dreamweaver-Anhänger, aber Eclipse gibt’s für umme.

  14. Stephan sagt:

    Ein weiterer Open-Source Webeditor ist zum Beispiel Quanta+ (http://quanta.kdewebdev.org). Wenn Du dann schon unter Linux und im Besonderen unter KDE unterwegs bist, erübrigt sich ein separater ftp-Client. Den gibts eingebettet im Filemanager “konqueror” (http://www.konqueror.org/), neben vielen weiteren eingebetteten Protokollen wie z.B. ssh oder webdav.

  15. Open Source: Audacity
    Ein sehr gutes Tonstudio.
    http://audacity.sourceforge.net/download/?lang=de

    Opern Source:OpenOffice
    Ersetzt quasi office, alles dabei, word, exel, auch powerpoint.
    http://de.openoffice.org/

    Wäre toll,wenn jemand einmal alles genau auflisten würde, was es aktuell gibt. Mit Kurzbeschreibung udn Link zum download etc.

    Gruß und schönes WE bei den Eltern

  16. Jott sagt:

    Immer dieses Windows-Bashing… Ich finde den Mac auch schöner und einiges besser gelöst als bei Windows aber so groß sind die Unterschiede nicht. Was nervt, ist allerdings die Lizenz- und Updatepolitik von Microsoft…
    Und wenn dein Windows bei Photoshop etc. andauernd abstürzt, ist er halt nicht gut konfiguriert…

  17. [...] Bei Leidartikel kommt die Frage auf: Bald nur noch Open Source? [...]

  18. JayWalker sagt:

    Schonmal danke für eure vielen Tipps. Ich kann dann ja mal bei Gelegenheit eine Liste machen, was sich empfiehlt. Ich selber werde in Kürze mal ausprobieren, was ihr mir so vorgeschlagen habt. Wenn ich mich traue, stelle ich das System vielleicht sogar ganz auf Ubuntu um. Ich glaube, die Zeit ist gekommen…

  19. [...] Bei Leidartikel kommt die Frage auf: Bald nur noch Open Source? [...]

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