Kein Rauchverbot dank dem Föderalismus
Gut, dass Deutschland ein föderalistischer Staat ist! Gut, dass Deutschland ein föderalistischer Staat ist? Bei manchen Entscheidungen, wie jetzt dem Rauchverbot, kommen einem Zweifel. Es mag wahrlich wichtigere politische Entscheidungen geben, aber was zum Teufel soll der Quatsch, dass jetzt jedes Bundesland das Rauchen da erlaubt und da verbietet, wo es will? Damit ist der größte Unfug seit dem Dosenpfand verabschiedet worden.
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Beispiel: Irland
In Irland gibt es seit 29. März 2004 ein generelles Rauchverbot in öffentlichen geschlossenen Räumen und zum Schutz der Arbeitnehmer an allen Arbeitsplätzen, also auch in allen Pubs und Restaurants. [...] Innerhalb weniger Monate erhöhte sich die Akzeptanz für das Rauchverbot auf 80 % [...].
Quelle: Wikipedia. Hervorhebung von mir
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Beispiel: Deutschland
Übersicht über die Rauchverbote einzelner Bundesländer (Wikipedia).
Und ich hör euch schon reden, euch, die ihr eure Freiheit mit jedem kleinen Gesetz beerdigt seht: Heute der Tabak, morgen der Alkohol und übermorgen wird einem der Zucker verboten. Die irische Gesellschaft ist eine ganz andere als die deutsche, das kann man nicht übertragen. In einem freien Land soll jeden tun dürfen, was er will wo er es will. Kneipen werden reihenweise pleite gehen. Lungenkrebs kann man auch durch Autoabgase bekommen, bla bla bla.
Und ich sag euch was: Ihr geht mir auf den Sack! Hier wird euch gar nichts verboten. Rauchen wird weiterhin überall da erlaubt sein, wo kein öffentlich-geschlossenes Gebäude ist. Heißt: zuhause, auf der Straße, sogar bei öffentlichen Veranstaltungen draußen. Das einzige, was einmal von euch verlangt wird, ist ein wenig Toleranz und Rücksichtnahme gegenüber denjenigen, die immer schon die Mehrheit gebildet haben und Jahrzehnte, Jahrhunderte lang euren Qualm ertragen mussten.
Und dass es jetzt nicht einmal möglich ist, so ein Gesetz pro Toleranz bundesweit einheitlich einzuführen, dass es jetzt wieder dutzende Ausnahmeregelungen und Übergangsfristen gibt, ist ein verdammtes Armutszeugnis für diese Regierung!
Verwandte Beiträge
17 Responses to Kein Rauchverbot dank dem Föderalismus
Einen Kommentar hinterlassen Cancel reply
Info
Leidartikel ist das private Blog von Jürgen Vielmeier, Journalist, Redakteur, Autor, Innovationsberater. Leidartikel hat kein festes Thema. Hier poste ich, was ich auf dem Herzen habe wannimmer es etwas zu erzählen gibt.Seiten
Rückblende
- Juli 2011 (1)
- Dezember 2010 (5)
- November 2010 (1)
- Oktober 2010 (2)
- August 2010 (2)
- Juli 2010 (3)
- Juni 2010 (5)
- Mai 2010 (2)
- April 2010 (4)
- März 2010 (5)
- Juni 2009 (2)
- März 2009 (1)
- Dezember 2008 (5)
- November 2008 (13)
- Oktober 2008 (5)
- September 2008 (7)
- August 2008 (9)
- Juli 2008 (2)
- Juni 2008 (10)
- Mai 2008 (6)
- April 2008 (35)
- März 2008 (16)
- Februar 2008 (24)
- Januar 2008 (25)
- Dezember 2007 (12)
- November 2007 (14)
- Oktober 2007 (13)
- September 2007 (13)
- August 2007 (21)
- Juli 2007 (30)
- Juni 2007 (34)
- Mai 2007 (26)
- April 2007 (20)
- März 2007 (16)
- Februar 2007 (10)
- Januar 2007 (14)
- Februar 2006 (1)
- Januar 2006 (5)
Blogroll
- André Vatter
- Basic Thinking
- Bonn-Log
- Carta
- Der Stuff
- Enno Park
- Florian Treiß
- Georg Schneider
- Ibo Evsan
- Jakob Zogalla
- Jan Tißler
- Jens Arps
- Jott
- Katha
- Marc C. Schmidt
- Mathias Röckel
- Michael Friedrichs
- Natalie Schmidt
- Nicole Chemnitz
- Pocketbrain
- Rob Bubble
- Robert Basic
- Ronnie Grob
- Rootwerk
- Stereopoly
- Tonjuwelen
- Torsten Kleinz
- Tueksta
- Upload Magazin
- Uwe Ramminger
- Wp-Spezialist
- xTown
- YuccaTree





Typisch dt. Raucher:
Irland ist vollkommen anders, Norwegen ist vollkommen anders, New York, Island, Finnland und Italien sind vollkommen anders – na klar, logisch!
Wenn in irischen Pubs das Rauchverbot super klappt, im gesetzesuntreuen Italien und im kalten Norwegen klappt es überall, insbesondere in Dt.
Ich bin mir sicher das ohne Rauchverbot noch mehr Kneipen Pleiten gehen werden, da es erstens immer weniger Raucher gibt, und viele Kneipen von deren Umsätzen einfach nicht mehr leben können während die NR draussen bleiben müssen. Ausserdem konsumieren Raucher weniger, oder welcher Wirt kann davon leben wenn der Raucher zwar ein Bier trinkt, aber ansonsten den ganzen Abend an zwei Schachteln Zigaretten nuckelt?
Die Borniert- und Kleinkariertheit der dt. Raucher kotzt mich, hoffentlich wird mit Bußgeldern durchgegriffen.
NAZI, Jürgen, Du bist ein NAZI!
Ich sag’s mal so: Ich rauche seit Jahren aktiv, und wo krieg’ ich Krebs?
Da, wo eigentlich höchstens das Radfahren dran schuld sein kann…
Das wird so kommen, wie es auch auf so Parties ist, wo nicht geraucht werden darf. Nicht, dass ich solche WGs kennen würde…
Aber dann hängen die ganzen coolen Rauchersäue auf dem Balkon rum, während die ganzen Fächel-Schwuppen sich konformistisch zu Tode langweilen. Und das Resultat wird sein, dass einige Gastronomen echt leiden werden.
Mal abgesehen davon: Ich halte nichts von staatlichen Verboten, keiner zwingt Nichtraucher, sich mit Rauchern in einem Raum aufzuhalten. Wenn das mit dem Rauchen soooo schlimm wäre, gäbe es längst Nichtraucher-Kneipen und -Restaurants in großer Zahl. Nur gibt’s die nicht und schon muss wieder Vater Staat eingreifen und das Volk beglücken. Soll er Kippen doch ganz verbieten, statt Raucher zu diskriminieren, das wäre wenigstens ehrlich, aber ich leiste mit 5 Euro am Tag meinen Beitrag zum Rentensystem, das ich, eben weil ich rauche, wahrscheinlich nie wirklich in Anspruch nehmen werde.
Statt uns also zu diskriminieren, solltet Ihr Gutmenschen mal lieber niederknien vor denen, die sich zugunsten des Sozialstaates die Gesundheit ruinieren
Aber das stört Euch ja nicht, Euch stört, dass wir Raucherpersönlichkeiten einfach mal drei Spuren entspannter sind als Ihr komischen Gesundheitsfaschisten
Aber genug provoziert… man wird sehen, wer am meisten leidet.
Raucher sind scheiße. Raucher stinken- es gibt kaum etwas beschisseneres, als wenn sich in nem engen Hörsaal einer neben mich setzt, der gerade geraucht hat. Raucher mach Dreck/ Schmeißen ihre Kippen überall hin. Raucher drehen Leuten Krebs an, die nichts weiter machen als in Ruhe n Bier zu trinken.
Ausserdem brauche ich bei ner Party höchstens Bier um Spaß zu haben, aber ganz betsimmt keine Zigaretten..
Und das Geld, dass der Staat durch die Tabaksteuer einimmt gibt er locker an anderer Stelle für die Krebsbekämpfung und Straßenreinigung wieder aus.
Nein, Dave, so ist das nicht. Aber danke für Deinen Beitrag
Klar, Rauchen ist jetzt nicht unbedingt nötig, aber es ist auch nicht unbedingt nötig, Menschen wegen Angewohnheiten zu diskriminieren. Soll doch jeder selbst entscheiden, oder? Und wie gesagt, wenn sie die Kippen verböten, fände ich das wesentlich fairer, gerade auch den Rauchern gegenüber
Kann dem CRen in allen Punkten nur recht geben. Sollen sie doch Nichtraucherlokale gründen oder Kippen ganz verbieten. Ist doch total dämlich. Wenn es so gefährlich ist, ist es für alle gefährlich und dann gehört es verboten. Aber da mißt man echt mit zweierlei Maß. So lange der Staat dran verdient, ist es gut. Aber mit den Parties hat der CRen schon recht. Hab mich ja auch sehr nett mit ihm unterhalten, als wir bei ner Party bei dir waren und die ganze Zeit unten rumgammeln mußten
Dass keine einheitliche Lösung durchgesetzt wurde, ist natürlich erbärmlich, jedoch störe ich mich in diesem Fall recht wenig daran, schließlich passiert endlich mal etwas in dieser Richtung. Ich fand es schon immer zum Kotzen, dass schon kurze Kneipenaufenthalte zur Qual wurden, weil Fenster aufgrund von Kälte geschlossen blieben und einige wenige durch Rauchen die gesamte Luft ruiniert hatten. Natürlich zwingt mich keiner dazu, solch Lokalitäten zu frequentieren, allerdings möchte man des abends ja doch ganz gerne einmal das heimische Sofa verlassen und eine Runde Billard spielen gehen, ohne die Abgase fremder Leute einatmen zu müssen!
An dieser Stelle ist wohl einmal mehr das Ziel das Ziel, nicht der Weg
Ich bin eher dafür, dass der Alkohol verboten werden sollte!
Er schädigt die Gesundheit auf jeden Fall mehr, als es die Zigaretten tun können.
Wenn ein Autofahrer im Vollrausch 5 Leute niedermäht, die am Gehweg stehen, dann find ich das weitaus schlimmer.
Warum wird Alkohol nicht so böse angegriffen, wie Zigaretten?
Bei uns in Österreich ist es ja noch viel kranker, als bei euch drüben. Unsere Gesundheitsministerin ist eine übergewichtige, rauchende und saufende Dame, welche uns jeglichen Spaß verderben will. Sie als fette Wuchtl meint, dass fettes Essen gesundheitsschädlich ist, Zigaretten sowieso und der Alkohol ist auch ganz ganz böse.
Ich würde gerne einmal eine Statistik sehen, wo man genau sieht wieviele Menschen an Zigaretten, Alkohol und Fett sterben pro Jahr.
Kennt jemand so eine Statistik?
Ich bin mir sicher, dass viel mehr Menschen an Verfettung und Alkohol sterben.
Da ich “nur” Raucher bin, aber keinen Alkohol trinke, sind mir Kneipen sowieso völlig schnuppe. Daheim mit Freunden ist es viel gemütlicher, als in einer Kneipe.
Und ihr Nichtraucher braucht nicht immer so einen Blödsinn verzapfen über Toleranz und bla bla…
Wenn ich mich als Raucher in ein Raucherabteil im Zug setze und sich ein Nichtraucher dazu gesellt, dann finde ich es eine absolute Frechheit, wenn er sich bei mir beschwert!!
Daraufhin hab ich natürlich die Zigarette aus gemacht und mir stattdessen eine Zigarre bzw. Zigarillo angezündet
Ich kann mich doch nicht in die Höhle des Löwen begeben und mich wundern, wenn er mich beißt oder gar auffrißt!
Ihr Nichtraucher seid einfach intolerant bis auf’s Letzte!
Und zum Thema Raucher stinken kann ich auch noch was sagen.
Ich find es weitaus schlimmer für meinen Magen, wenn ich mich um 7 Uhr Morgens in die U-Bahn zwicke und es setzt sich ein Typ neben mich, der am Vorabend wohl eine ganze Spirituosen-Fabrik ausgesoffen hat und mindestens 1 Kilo Knoblauch gefressen hat.
Gegen Rauchgeruch hilft ein Kaugummi, oder ein Zuckerl.
Aber gegen Alkohol-Fahnen hilft gar nichts.
@wazi:
“Wenn ein Autofahrer im Vollrausch 5 Leute niedermäht, die am Gehweg stehen, dann find ich das weitaus schlimmer.”
Ist bereits verboten!
Die Intoleranz der Raucher ist von nichts zu überbieten. Wie doll passivrauchen schadet ist doch vollkommen egal. Von Backpfeifen stirbt man auch nicht, aber legitimiert dies NR dazu Raucher in der Kneipe zu backpfeifen (nach dem Motto: “ich geb dir ne Backpfeife, beschwer dich nicht darüber, sei tolerant”, oder “geh halt in ne nicht-backpfeifenkneipe”.
Ist doch alles unsinnig. Die Hardcoreraucher sollen halt zuhause bleiben, die toleranten Raucher feiern gemeinsam mit denNR.
Is doch Bibabullshit. Wenn des rauchen so böse ist solls doch der Wirt verbieten, weil die ganzen armen Nichtraucher nicht mehr in sein verqualmtes Lokal gehen wollen. Ausserdem will man sich in einer Kneipe gemütlich betrinken. Wo ist denn da bitte die Gemütlichkeit wenn ich entweder a) die ganze Zeit aufsteh um eine zu qualmen, da man als Raucher unter Alkoholeinfluss wirklich andauernd eine qualmen will, oder b) mir die ganze Zeit denke, dass ich lieber eine qualmen will.
Bei aller Liebe zur hochtrabenden Politik und zum Internationalen Gemütsvergleich, bleibt Rauchen oder Nichtrauchen privatsache und somit zwischen den Gästen untereinander und dem Wirt. Da darf Papa-Staat gerne mal seine Griffel raushalten.
Vor allem finde ich es heftig, daß der Föderalismus-Streit an so etwas entbrennt. Ich finde es ehrlich gesagt viel schlimmer, daß es in der BRD kein einheitliches Bildungssystem gibt.
Was ich auch sehr geil finde, ist daß seit langem rauchfreie Bahnhöfe bestehen – in Hallen, in denen früher bis zu 26 schnaubende Dampflokomotiven standen, ohne daß die Leute röchelnd in der Ecke lagen, krepiert man heute am Rauch einer Zigarette? Teilweise ja sogar in gar nicht überdachten Bahnhöfen, wo nur Bahnsteige existieren, ist das Rauchen heute verboten. Nun kommt man wieder mit der Sauberkeit an. Rauchen hinterläßt Asche und Staub. Gewischt werden muß ein Bahnhof eh – und da ist Asche kein Problem. Viel schlimmer sind da die zahllosen Kaugummis, die sich schwarz verfärbt am Boden festpappen und bei hohen Temperaturen an den Schuhen Fäden ziehen. Also sollte doch eher ein Kaugummi-Verbot auf Bahnhöfen erlassen werden.
Es geht doch gar nicht darum, dass etwas anderes vielleicht noch gefährlicher ist. Klar, Lokomotiven-Rauch und Alkohol sind mindestens genauso schlimm. Deswegen gibt es dafür ja auch schon weit reichende Verbote. Der Unterschied bleibt aber, und ich will jetzt hier mal nicht von sozialien Problemen reden, die der Alkohol anrichtet: Trinke ich in einer Kneipe abends zehn Bier, schade ich damit nur meiner eigenen Gesundheit. Rauche ich den ganzen Abend lang, schade ich auch der Gesundheit anderer. So einfach ist das. Und zu sagen, als Nichtraucher solle man zuhause bleiben, wenn einem der Rauch nicht passt, also nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen nur weil man sich selbst zu fein ist, mal kurz für fünf Minuten nach draußen zu gehen, ist ziemlich arrogant.
Nichtaucher haben sehr lange Toleranz gegenüber Rauchern zeigen müssen. Jetzt wendet sich endlich mal das Blatt.
Ich finde nicht, dass Nichtraucher tolerant sind, wie mein Beispiel im Raucherabteil des Zugs zeigt.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn ich mal einen ganzen Abend keine Zigarette rauche, wenn ich zum Beispiel bei Freunden bin, die nicht rauchen, oder in einem Nichtraucher-Lokal sitz.
Aber ein gesetzliches Verbot finde ich übertrieben.
In Österreich haben es die Politiker halbwegs eingesehen und gesagt, dass sich die Wirten selbst aussuchen können, ob sie ein Nichtraucher- oder ein Raucherlokal führen möchten.
Das finde ich gut, ja sogar sehr gut!
Nur finde ich es einfach scheiße, wenn sich ein Nichtraucher bei mir beschwert, dass ich seine Gesundheit schädige, wenn ich auf der Straße vor einem Geschäft stehe und eine rauche und er sich neben mich hinstellt.
Oder wenn ich in die CohiBar gehe – das ist ein Lokal, wo man Zigarren verkosten kann – und sich dort ein Nichtraucher bei mir beschwert, dass ich ihn nicht anqualmen soll.
Was soll das? Nichtraucher beschweren sich andauernd, obwohl sie selbst schuld sind.
Ich hab ja Verständnis dafür, wenn sich jemand in einem geschlossenen Raum beschweren möchte, wo er nicht auskommt. Aber in einem Lokal, welches Zigarrenverköstigung anbietet darf ein NR sich nicht wundern, wenn dort geraucht wird. Oder auf einer öffentlichen Straße, wo er ohne Probleme 2 Meter “Sicherheitsabstand” halten kann.
In Belgien hatten die Gastwirte auch die Wahl, ob sie ihr Lokal zu einem Raucher- oder einem Nichtraucherlokal machen. Und das hat natürlich nicht funktioniert. Wer es nicht muss, vergrault seine rauchenden Gäste natürlich nicht freiwillig und riskiert Einbußen, während Raucherlokale Zulauf haben. Nur wenn alle es müssen, kann es m.E. funktionieren.
Dass sich Nichtraucher in einer Bar beschweren, in der man Zigarren verkosten kann, klingt für mich auch widersinnig. Da haben die wohl den Schuss nicht ganz gehört. In Raucherabteilen kann ich es aber unter Umständen schon verstehen, wenn im Nichtraucherabteil alle Plätze restlos belegt sind und man als NR keine Wahl mehr hat, sich woanders hinzusetzen.
Draußen kommt es meines Erachtens darauf an. Ich saß mal in einer Straßenkneipe und der Rauch vom Nebentisch wehte in einer Tour direkt zu mir rüber, während ich am Essen war. Hat die Raucher nicht sonderlich gekümmert, weil draußen dürfen sie es ja. Für mich war’s aber doof.
Die meisten Raucher, die ich kenne, sind in den letzten Jahren – gezwungenermaßen – schon toleranter geworden, fragen vorher nach, ob es einen stört oder, im Privatbereich, ob man dort rauchen darf. Es gab aber auch Zeiten, in denen das anders war und man sich als “Spießer” beschimpfen lassen musste, wenn man sich über Rauch beim Essen oder am Arbeitsplatz beschwert hat.
Ähm, also das ist dann aber eher ein Problem der Erziehung.
Es ist für mich vollkommen normal, dass ich vorher nachfrag, ob es einen stört oder nicht.
Das hat in meinen Augen nichts mit Toleranz zum tun, sondern rein mit der Erziehung einer Person, welche die Eltern anscheinend vernachlässigt haben, wenn diese nicht vorher fragen.
Auch wenn ich nur mit Rauchern essen bin, frage ich vorher nach, ob es einen stört, wenn dieser noch ißt.
Genau – und dann wird trotzdem geraucht, auch wenn man ja sagt. Ich kenn das…
Ich finde das Rauchverbot richtig klasse. Denn nun kann ich endlich mein Recht einfordern, von den unzähligen knatternden,stinkenden CO2 ausstoßenden, luftverpesteten und Lärmschäden verursachenden Dreckschleudern, den Autos, befreit werden. Schließlich treffen alle Argumente, die für das Raucbverot gesprochen haben, genauso für diese umwelt- und gesundheits-schädigenden Blechdreckschleudern zu. Bisher hatte ich nur keinerlei Möglichkeit, mich dagegen zu wehren. Dank Rauchverbot-Gesetze und der damit verbundenen Gleichbehandlung ist das jetzt ein Kinderspiel.