Der Islam und die Integration der etwa drei Millionen Muslime in Deutschland ist seit einigen Jahren Gegenstand zahlreicher, oft hitzig geführter Diskussionen. Als Beispiel sei die Debatte um den geplanten Bau der Kölner Moschee in Ehrenfeld genannt. Die Fronten zwischen den islamischen Wortführern und den selbsternannten Wahrern der liberalen Grundrechte in Europa haben sich zunehmend verhärtet. Das Blog Politically Incorrect (PI) hat es sich zum Ziel gemacht, die liberalen Grundrechte zu verteidigen, und sei es auf Kosten der Wahrheit.

Die Autoren stellen sich als Menschenrechtler und Wahrer des Grundgesetzes hin und verurteilen Anhänger des islamischen Glaubens pauschal härter, als es die Massenmedien tun, egal ob berechtigterweise oder nicht. Mal werden Nachrichten aus den Medien umgestrickt, mal zwielichtige Beiträge anderer Blogs als Grundlage genommen. Diese Basis wird mit einem Löwenanteil an eigener Polemisierung vermischt und täglich rund 20.000 Besuchern als die “echte” Wahrheit serviert. Kritik an dem Blog wird grundsätzlich als “Diffamierung” bezeichnet. Mit einer differenzierter Diskussion hat das nichts zu tun, dafür versucht PI effektiv, die eigenen Leser gegen den Islam scharfzumachen.

Politische Unkorrektheit scheint wieder in Mode zu sein. Es klingt ein bisschen nach alternativem Denken, nach Unterdrückten im Untergrund, deren Interessen im Spektrum der politischen Parteien nicht vorkommen, die sich in einem scheinbar orwellschen Staat gegen das Diktat der herrschenden Regierung auflehnen. Das hat doch was, das klingt doch sexy. Man denkt eben anders. Man ist auch nicht rechtsextrem, verurteilt die Nazizeit, ist pro-jüdisch, pro-israelisch und amerikafreundlich. Man erklärt sich mit dem Staate Israel solidarisch und nimmt sich pauschal dafür die zum Feind, die man für den Feind Israels bzw. der Demokratie und der Menschenrechte hält: die islamische Religion.

Da wird zum Beispiel kritisiert, dass das Empire State Building in New York am Tag des muslimischen Feiertags des Fastenbrechens in grün erschien. Die Stadt feierte damit das Fest zusammen mit ihren muslimischen Mitbürgern und stemmte sich gegen das Schwarz-Weiß-Denken. PI aber störte sich daran:

“Der Abendhimmel über New York (der Stadt also, in der vor sechs Jahren mehr als 3000 Menschen durch islamische Attentäter ums Leben kamen) erstrahlte in der Farbe der “Religion des Friedens”.

Wer das kritisiert, müsste sich mit der gleichen Argumentation gegen christliche Symbole wehren, weil die Attentäter des Anschlags auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City im Jahre 1995 mit einer christlichen Sekte in Verbindung gebracht werden. In Bezug auf Europa wird beim Studieren ihrer Leitlinien deutlich, wo die PI-Initiatoren die Muslime gerne sehen würden:

“Die weitgehende Akzeptanz islamischer Ethik und Kultur bedeutet für Deutschland und Westeuropa zwangsläufig eine Entstehung von Parallelgesellschaften, in denen weder das Grundgesetz noch die Menschenrechte wirksam werden können. Längst haben die Prinzipien islamischen Denkens die Ghettos verlassen und beeinflussen nicht nur das Denken und Fühlen von uns Bürgern, sondern – sogar noch ausgeprägter – die Medien und die Politik.”

Da erdreisten sich Muslime, die zum überwiegenden Teil schon seit mehreren Generationen in Deutschland leben oder gänzlich hier aufgewachsen sind, doch glatt, aus ihren Ghettos herauszukommen und zu einem Teil der Gesellschaft zu werden. Dieser angebliche Einfluss auf Medien und Politik muss nach Ansicht der PI-Gründer wohl schleunigst beendet werden, die Migranten wieder in ihre Ghettos verfrachtet und die Akzeptanz – als Quell allen Übels – rückgängig gemacht werden.

Dass Politically Incorrect sich als Blog bezeichnet, genügt den Gründern offenbar als Legitimation dazu, unter die aufgegriffenen Meldungen noch eine Menge an Vermutung und Eigeninterpretation zu mischen, von der Stütze auf vage Quellen ganz abgesehen. Beispiel: der Fall Ismet B.

Der 17-jährige Ismet B. soll im Schweizer Ort Hedingen einen Jugendlichen in einer Disko krankenhausreif geschlagen haben. Das ganze hätte offenbar verhindert werden können, weil B. bereits einige Monate zuvor an einer Schlägerei beteiligt war, bei der ein 39-Jähriger zu Tode kam. Die Staatsanwaltschaft war nach einem Gutachten damals nicht von einer Wiederholungsgefahr ausgegangen und hatte B. nach nur zwei Wochen Untersuchungshaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Das meldet die Schweizer Boulevardzeitung SonntagsBlick, die diesen Justizfauxpas anprangert hat und Nachbesserungen fordert.

PI macht daraus einen Beitrag mit der Überschrift “Samtpfötchen für kriminelle Migranten-Kids” und unterstellt der Schweizer Justiz: “Eine gute Voraussetzung für verständnisvolle Gesprächstherapien statt Strafe ist in jedem Fall ein Migrationshintergrund.” Dabei wurde im Originalbericht vom SonntagsBlick mit keiner Silbe erwähnt, ob der Täter tatsächlich Migrationshintergrund hat, geschweige denn dieser einen Einfluss auf die Strafe gehabt hätte. PI geht einfach anhand des Vornamens des Jugendlichen davon aus, dass ihm aufgrund eines Migrationshintergrundes eine Sonderbehandlung widerfahren ist, ohne auch nur einen einzigen Beweis dafür zu nennen oder die eigentlichen Zusammenhänge genau zu analysieren.

In einem Elendsviertel in Madrid vor gut einer Woche wehrten sich die Bewohner, hauptsächlich marokkanische Einwanderer, gegen die Zwangsräumung durch die Polizei. PI weiß es aber besser, verfasst einen Beitrag mit der Überschrift “Multikulturelle Bereicherung in Madrid” und weiß natürlich schon, was angeblich wirklich passiert ist. Dabei stützt sich PI allein auf einen Beitrag des islamfeindlichen Blogs “Parteigründung”.

Derartige Polemisierungen häufen sich. So auch in dem Beitrag “Bonn: Moschee im weitesten Sinne entdeckt”. Bevor sie auf die – relativ harmlose – eigentliche Meldung eingehen, geben die Autoren zum Besten, was sie über Moscheen scheinbar alles wissen:

“[Moscheen] einfach als islamische Gotteshäuser vergleichbar mit christlichen Kirchen zu beschreiben, greift zu kurz. Die Zentren muslimischer Machtausübung sind eher multifunktionale Einrichtungen, die sich je nach Bedarf als Schulungsräume politischer Belehrung, Gemüseladen, Waffenlager oder Schlafstätte für durchreisende Gotteskrieger erweisen.”
(Hervorhebung von mir.)

Eine weit hergeholte Unterstellung ohne jeglichen Beweis! Solche Textfragmente lassen zumindest darauf schließen, über welch blühende Fantasie die Autoren verfügen. Unter dem Deckmantel der Pressefreiheit prangert PI vermeintliche Desinformation der Massenmedien an und legt eigene Grundsätze fest:

“Es scheint uns wichtiger als je zuvor, Tabuthemen aufzugreifen und Informationen zu vermitteln, die dem subtilen Diktat der politischen Korrektheit widersprechen.”

Ob die eigens verbreiteten Information denn auch korrekt sind, scheint den PI-Machern nicht nur egal zu sein. Sie scheinen es bewusst auf Übertreibungen und Beleidigungen anzulegen. Meldungen in den Massenmedien über kriminelle Ausländer werden von PI in der Regel als verharmlosend bezeichnet. Wer Kritik an PI übt, wird dafür gleich mit markigen Worten gebrandmarkt:

“Die intensiven Bemühungen unserer linken und islamophilen Gegner, PI mit schmutzigen Diffamierungen und wüsten Drohungen zu schaden, haben nicht nur zu einem atemberaubenden Run auf unseren Blog geführt, sondern auch zu einer Welle der Solidarität.”
(Hervorhebung von mir.)

Eine telefonische Drohung gegen den PI-Gründer Stefan Herre nutzt die Redaktion zu einer Propagandaschrift für die eigenen Zwecke mit einer Länge von vier Schreibmaschinenseiten, um sich als Menschenrechtsorganisation hinzustellen.

PI hätte es sich in die Leitlinien schreiben können, die Werte des liberalen Europas zu schützen, Fundamentalisten den Wind aus den Segeln zu nehmen oder auf die Gefahren einer Toleranz der Scharia in Europa aufmerksam zu machen. Daran wäre nicht das Geringste auszusetzen gewesen. Stattdessen haben die Macher nichts anderes ins Leben gerufen als ein islamophobes Hetzblog, das den ohnehin ständig steigenden Hass an der muslimischen Minderheit in Deutschland und Europa weiter schürt und die Angst vor Andersartigkeit vergrößert. Mit einem Eintritt für die Menschenrechte hat das nichts zu tun. Ich kann jedem nur raten, genau hinzuschauen, was die PI-Typen schreiben, die Wahrheit anderswo zu suchen, sich von solchen Hetzpredigern nicht beeinflussen zu lassen oder einfach etwas Lesenswertes zu lesen.


Verwandte Beiträge

  1. Laut Denken kann den Job kosten
 

16 Responses to Bloggende Hetzprediger schüren Angst vor dem Islam

  1. Jott sagt:

    JA, PI ist schlimm.
    Noch schlimmer wird allerdings der Kommentarmüll sein, der jetzt hier entstehen wird… Wünsche dir gute Nerven…

  2. Dave sagt:

    na dann beginnen wir mal den kommentarmüll.

    ich find´s, wie immer sehr gut geschrieben, jürgen!
    wobei ich gestehen muss, dass ich mich heut auch dabei ertappt habe, unter der aktuellen berichterstattung gelitten zu haben. wie du weisst studieren an unserer fh nicht unbedingt wenige moslems (was ich auch gut finde!). aber als ich heute durch die bib gegangen bin, standen 4 von ihnen über einen computerbildschirm gebeugt, auf dem ein ziemlich detaillierter plan der fh augerufen war. ist es bei so einem anblick nicht schon fast ein reflex, an einen anschlag zu denken?
    mag sein, dass ich etwas viele dokumentationen über den 11.9. gesehen habe, aber ich hab echt ein schlechtes gewissen, dass es mich soweit gebracht hat. ich bin glaub verdammt tollerant und komm auch mit vielen leuten aller religionen und kulturkreisen bestens klar, aber wenn man tagtäglich in sämtlichen medien von “islamistischen terroristen” hört/liest, fällt es mir echt schwer, mir derartige gedanken zu verkneifen. echt schade! und gerade deswegen sollten die pi´s mal ordentlich einen vor die glocke bekommen!

    so. amen

  3. Limited sagt:

    Hervorragender Artikel.

    Bie PI frage ich mich aber auch immer – eas soll das? Wem nützt das? Warum machen die das?

    Glauben die den Müll, den sie zusammenschreiben am Ende selber?

  4. PK sagt:

    Erstklassiger Artikel, der sich mal nicht auf den Kommentarbereich bezieht.

  5. Paolo Pinkel sagt:

    -”Dabei wurde im Originalbericht vom SonntagsBlick mit keiner Silbe erwähnt, ob der Täter tatsächlich Migrationshintergrund hat”-

    http://www.svp.ch/index.html?page_id=3380
    http://www.cityblick.ch/news/schweiz/am-dienstag-wieder-frei-74601

    leidartikel.de??? Lügenblog.de wäre passender!

  6. JayWalker sagt:

    Hey cool, der erste Ausländerfeind, der sich auf mein Blog verirrt hat. Ich mach deswegen mal gerade eine Ausnahme zu sonst und lösche deinen Kommentar nicht gleich, sondern zerreiße ihn hier in der Luft: Ich sprach von dem Originalbericht im SonntagsBlick, auf den dein Hetzblog sich ausschließlich bezieht. Die beiden Links, die du hier angibst, verweisen auf andere Medien. Der Täter wurde nach den üblichen Strafen für das Schweizer Jugendstrafrecht verurteilt, wobei es keine Rolle gespielt hat, ob er einen Migrationshintergrund hat oder nicht. Als träum weiter von deiner Weltverschwörung!

  7. kbb sagt:

    “PI geht einfach anhand des Vornamens des Jugendlichen davon aus, dass ihm aufgrund eines Migrationshintergrundes eine Sonderbehandlung widerfahren ist, ohne auch nur einen einzigen Beweis dafür zu nennen oder die eigentlichen Zusammenhänge genau zu analysieren.”

    Zumindest der Migrationshintergrund hat sich bestätigt und PI somit recht behalten? Zu der Vorstellung, der Migrantenhintergrund könnte in die Beurteilung eingeflossen sein empfehle ich, sich diesen Vorfall noch mal ins Gedächtnis zu rufen: http://www.tagesschau.de/inland/meldung47856.html

    “Die Zentren muslimischer Machtausübung sind eher multifunktionale Einrichtungen, die sich je nach Bedarf als Schulungsräume politischer Belehrung, Gemüseladen, Waffenlager oder Schlafstätte für durchreisende Gotteskrieger erweisen.”

    Waffenlager mag auf Deutsche Moscheen etwas befremdend wirken, aber was heutzutage nicht alles unter Waffen fällt.. Wie dem auch sei, was ist am Gemüseladen weit hergeholt? Die Moschee in die meine Schwester geht hat einen kleinen Tante-Emma-Laden drin mit Hela-Tiefkühl Produkten und all den schönen Dingen, die Muslime halt so brauchen. Als Schlafstätte für Reisende können Moscheen auch genutzt werden. Dass da ein “Gotteskrieger” mit einer Kalashnikov im Gepäck schläft, muss die Moschee ja nicht wissen.

    Keine Ahnung wo du lebst, “Jürgen”, oder ob du schon mal in einer Moschee in Deutschland warst – so ist das einfach nicht richtig bzw. von PI falsch und erdacht oder übertrieben. Aber wenigstens zweifelst du die Aussage nicht an, dass Moscheen Zentren muslimischer Machtausübung sind. ;)
    Sich über PI beschweren aber selbst so einen Mist zusammenschreiben.

    Den Abschnitten über die Leitlinien stimme ich zu und mir ist ehrlich gesagt noch nicht aufgefallen, dass da etwas von Ghettos steht.

    Gruß,
    kbb

  8. kbb sagt:

    +bezogen bei Moscheen. Bin müde :L

  9. Leser sagt:

    Ich finde den Artikel auch ziemlich gut, so wie alle eigentlich hier. Die Ausländerfeindlichkeit… heutzutage ja oft nur die Suche nach einem Feindbild, was es nicht gibt, um die eigene Unzufriedenheit irgendwo unterzubringen und jemand Schuldigen zu finden für das eigene geistige Versagen und die Unfähikeit zu modernem Wettbewerb.

    Der Werte Herr Paolo sollte demnach nicht so viel an ausländische Zelte pinkeln, sondern sich insgeheim fragen, ob er nicht gerade selber zum “Ausländer im eigenen Land” wird.

  10. [...] meinen Bericht “Bloggende Hetzprediger schüren Angst vor dem Islam”, den ich gestern hier und auf Spreerauschen.de veröffentlicht habe, einfach unter der Überschrift “PI erneut von [...]

  11. JayWalker sagt:

    Na gut, kbb, darauf antworte ich dann doch nochmal.

    Zumindest der Migrationshintergrund hat sich bestätigt und PI somit recht behalten?

    Negativ. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass der Täter eine Sonderbehandlung erhalten hat, weil er Migrationshintergrund hat. Das ist reine Spekulation bzw. ein Vorurteil von PI und in diesem Falle außerdem noch sehr unwahrscheinlich.

    Zu der Vorstellung, der Migrantenhintergrund könnte in die Beurteilung eingeflossen sein empfehle ich, sich diesen Vorfall noch mal ins Gedächtnis zu rufen: http://www.tagesschau.de/inland/meldung47856.html

    Was hat das mit dem konkreten Fall in der Schweiz zu tun, wenn eine Frankfurter Richterin ein fragwürdiges Urteil erlässt? Wo siehst du da den direkten Zusammenhang? Weiter unten in dem von dir genannten Text heißt es: “Eine Sprecherin des Zentralrats der Muslime sagte der Zeitung, die Richterin hätte auf Grundlage des Grundgesetzes und nicht gemäß dem Koran entscheiden müssen.”

    Keine Ahnung wo du lebst, “Jürgen”, oder ob du schon mal in einer Moschee in Deutschland warst – so ist das einfach nicht richtig bzw. von PI falsch und erdacht oder übertrieben.

    Keine Ahnung, wo du lebst, “kbb” oder wieimmer du eigentlich heißt. Ich war bereits in mehreren Moscheen und in keiner war es wie von PI beschrieben. Wer eine Moschee als “Waffenlager” oder “Herberge von Gotteskriegern” bezeichnet, der soll Beweise dafür vorlegen. Mir ist aber nicht bekannt, dass in der benannten Moschee Derartiges vorgefunden worden wäre.

    Aber wenigstens zweifelst du die Aussage nicht an, dass Moscheen Zentren muslimischer Machtausübung sind. ;)

    Doch, tue ich. Habe ich nicht fett markiert, aber das ändert nichts daran, dass ich es anzweifle, was immer PI auch unter religiöser “Machtausübung” versteht.

    Sich über PI beschweren aber selbst so einen Mist zusammenschreiben.

    Worauf genau beziehst du diese Aussage? Immerhin war ich mutig genug, meinen Namen unter das zu setzen, was ich “zusammengeschrieben” habe, was man von dir nicht behaupten kann.

  12. CRen sagt:

    Ich denke, Du hast PI falsch verstanden. Ich lese das Blog regelmäßig und sehe die Tendenzen der letzten Zeit auch als integrationsfeindlich an, aber grundsätzlich geht die Formel auf, dass gegenüber Muslimen (und deren Fundamentalisten) in Europa (trotz 9/11!) eine gewisse Übertoleranz herrscht.
    Die “Religion des Friedens” ist eine Religion der Gewalt. Gewalt gegen Frauen und Andersgläubige und es ist mir rätselhaft, wie es Politiker der Grünen fertigbringen, einerseits Grüne zu sein, aber andererseits den Islam toll zu finden. Das ist, meiner Ansicht nach, völlig widersprüchlich.

    Der Islam ist als Religion sicherlich genau wie alle anderen Religionen ein Regelwerk für menschliches Zusammenleben und damit nicht negativ, doch genau wie alle religiösen Massenwahnvorstellungen ist er interpretierbar. Die Muslime leben gerade das, was wir im Mittelalter als “Inquisition” in Europa hatten, und das ist, weder damals, noch heute gutzuheißen!

    Aufgrund des Namens Ismet kann man durchaus von einem Migrationshintergrund ausgehen, Nomen est Omen, das ist auch und gerade bei Vornamen so, die nur selten die Kulturgrenzen überspringen.

    Aber was ganz anderes, Jürgen: Wie sooft fehlt mir bei diesem Beitrag der Punkt, das Ziel, was willst Du mir damit sagen? Dass PI kacke ist? Unterschreibe ich. Dass Du nicht PIs Meinung bist? Auch das. Aber der Begriff “Hetzblog” geht dann doch zu weit.

  13. Limited sagt:

    Aber der Begriff “Hetzblog” geht dann doch zu weit

    Nö, trifft m.E. genau den Punkt.

    An den Lesern und regelmäßigen Kommentatoren kann man doch sehr plakativ die Wirkung feststellen, die PI bei regelmäßigem unkritischem Konsum ausübt – die Kommentare bei PI tragen meiner Meinung nach in der Mehrzahl deutlich den Stempel der Verhetzung

    Da wird hemmungslos in Gewaltfantasien geschwelgt, Muslimen wird alles erdenkliche Böse dieser Welt angedichtet und gangbare Wege zu einem friedlichen Miteinander sind absolute Fehlanzeige.

    Man kann jetzt sagen, aber das ist doch etwas anderes – die Kommentare.

    Sehe ich anders – genau dort läßt sich die Wirkung ablesen – die Reaktion auf die Artikel von PI, bei denen die dieses Gebilde aus Halb- und Unwahrheiten, tendenziösen Wertungen, Häme und verklausulierte Beleidigungen, gegossen in eine Klammer aus Verschwörungstheorien, unkritisch aufnehmen.

    Und da passt das Urteil ‘Hetze’ exakt.

  14. Immerhin, es gibt einen Aussteiger aus IP. Soviel Einsicht sollte uns eine Meldung wert sein und verdient Respekt:

    Zitat:
    “Warum habe ich nicht eher die Notbremse gezogen? Die Warnungen waren da. Das sehe ich (leider erst) jetzt. Ich war wie benebelt, wie im Rausch. Ich habe mich ausschliesslich auf den einschlägigen Webseiten über die Horrormeldungen zum islamischen Jihad informiert.”

    weiterlesen:
    http://ramonschack.wordpress.com/2007/11/05/politically-incorrectjens-von-wichtingen-steigt-ausein-gastbeitrag/

  15. [...] Tagen den Eintrag in einem Blog, das täglich von 20.000 bis 30.000 Menschen gelesen werde. (Ich ahne etwas.) Es sei ein Blog, das sich “politisch inkorrekt” nenne und seine Person verunglimpft [...]

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Set your Twitter account name in your settings to use the TwitterBar Section.