Das ist mal nen Dingen: Kaum ist Carocita aus Bonn-Kessenich weggezogen ;) , verschlägt es auch den direkten Nachbarn, den Süßwarenhersteller HARIBO, weg aus der Bundesstadt. Rheinbach soll der neue Standort werden, weil die Produktionsfläche in einem Wohngebiet in Kessenich nicht mehr ausbaufähig ist, meldet unter anderem der Bonner Generalanzeiger. Den Bericht kann ich bestätigen: Da ist wirklich kein Platz mehr. Höchste Zeit, den öden Backsteinbau mal abzureißen.

Der Name Haribo, dessen letzte Silbe für Bonn steht, soll allerdings erhalten bleiben. Haribo wären damit nicht die ersten, die auch Rheinbach als Bonn betrachten. So ist ja auch der (langweiligere) Teil der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach beheimatet. Viel wichtiger ist dafür die Frage, was Bonn ohne Haribo jetzt noch wert ist, ob die Wirtschaft sich von dem Schock jemals erholen wird und ob ich überhaupt noch in Bonn bleiben soll. Man sollte zu drastischen Maßnahmen greifen, zum Beispiel das komplette Umland einzugemeinden, wie Köln das in den 70ern gemacht hat.

Grafik: Haribo


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15 Responses to HARIRH

  1. Jott sagt:

    Wir können ja einen kleinen Blogger-Wettbewerb starten, um einen passenden neuen Namen zu finden ;-)

  2. Dave sagt:

    yuhu! rheinbach rockt!

  3. JayWalker sagt:

    @ Jott: Gerne. Können ja mit einem Brainstorming beim nächsten Bloggertreffen beginnen, wenn du dann auch zugegen bist.

  4. Zuperman sagt:

    Rheinbach ist einfach das Zentrum der Macht. So isses halt.

  5. CRen sagt:

    Nicht nur Köln, mein Lieber. Regionale Neugliederung oder so hieß das und im Rahmen dieser Maßnahme hat sich auch Bonn nicht unerhebliche Teile des Umlandes gekrallt.

  6. Amber sagt:

    Ja, Bonn ist tot. http://schreibwaise.twoday.net/stories/4370655/
    Nicht nur Bonn. Auch alle Termine. Und alle Nachrichten. Aus Bonn. Es tut mir schrecklich LEID für Sie. Sie leben nun offiziell im Ödland. :-)

  7. klar.text sagt:

    Eingemeinden? Bonn das Umland? Gott bewahre!
    Bis wohin denn? Bis Hangelar? Oder gar Siegburg, damit Bonn nicht nur auf dem Schild einen ICE-Bahnhof hat?

  8. JayWalker sagt:

    Ich hatte mir das so vorgestellt, dass wir alles bis Rheinbach, Alfter und Wachtberg im Westen eingemeinden und im Osten Siegburg und meinetwegen noch Königswinter. Troisdorf und die östlichen Stadtteile von Sankt Augustin können wir dabei gerne auslassen. Einverstanden?

  9. klar.text sagt:

    Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen…
    Was hätte Bonn damit vor allem kulturell gewonnen???

    Und wenn schon eingemeinden, fände ich es spannender wenn Sieburg eingemeinden würde, so bis Rösrath und Much im Osten, Hennef im Süden und den bereits genannten Gebieten. Königswinter ist völlig runtergekommen. Das würde nur dem Image schaden.

  10. JayWalker sagt:

    Königswinter hat den Drachenfels und Touristenscharen im Rentenalter. Die bessern die Kommunalkasse auf, vor allem, wenn man es hinbekäme, sie dort dauerhaft anzusiedeln. Kulturell hätten wir den Siegburger Weihnachtsmarkt nebst Fußgängerzone gewonnen. So übel ist das gar nicht. Wie gesagt: Sankt Augustin kann größtenteils ausgespart werden.

  11. Amber sagt:

    Die Herren: Ist St. Augustin da, wo der der liebe Augustin herkommt?

  12. [...] von Berlin? Bin ich jetzt etwa ein Ossi? Oder sind das schon die unmittelbaren Folgen der geplanten Umbenennung von Haribo in Harirh? Das klingt dann auch gleich wie eine arabische Stadt, womit sich der Kreis ja [...]

  13. Zuperman sagt:

    Bezüglich des neuen Namens würde ich dafür plädieren, gewisse Ortsteile Rheinbachs als Kürzelspender in Betracht zu ziehen. Als da wären:
    HARIOB (Oberdrees – einfach BO umdrehen, fällt kaum auf)
    HARIWO (Wormersdorf – klingt quasi wie früher/jetzt)
    HARINI (Niederdrees – könnte allerdings auch ein italienischer Schwertschlucker sein)
    HARIRA (Ramershoven – könnte auch ein Karnevalsverein sein)
    HARITO (Todenfeld – japanischer Kamikazeflieger)
    HARIME (Merzbach – “Darling, do you want to hari me?”)
    … also, da ist doch sicherlich für jeden was dabei.

  14. Carocita sagt:

    Dazu möchte ich nur wehmütig sagen: Alles hat ein Ende irgendwann…

    Dennoch ist es der Zeitpunkt zu sagen: HARIMU (München). Vielleicht entscheidet sich ja doch der ein oder andere mir in die Stadt mit Herz zu folgen :-)

  15. [...] von Berlin? Bin ich jetzt etwa ein Ossi? Oder sind das schon die unmittelbaren Folgen der geplanten Umbenennung von Haribo in Harirh? Das klingt dann auch gleich wie eine arabische Stadt, womit sich der Kreis ja [...]

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