Knecht Kunde: Unternehmen lassen uns ihre Arbeit machen
Lustiger Beitrag heute auf Spiegel Online: Großkonzerne lagern ganze Geschäftszweige nicht mehr nur an Zulieferer aus, sondern immer mehr auch an uns! Sei es die Packstation bei der Post, die den Paketdienst ersetzt, das Flughafenpersonal beim automatischen Check-in oder die Entwicklung neuer Produkte, an denen wir Web-2.0-Bürger uns kreativ beteiligen sollen: Wir Kunden machen da nicht nur mit, wir müssen ziemlich oft auch dafür zahlen.
Wir Blogger machen sowas natürlich nicht. Wir sind nur manchmal in einer lang anhaltenden kreativen Schaffenspause und verlinken deswegen aus purer Not auf Beiträge anderer Websites. Unseren Lesern die Arbeit aufzudrücken, so dreist sind wir nicht! So, und jetzt kommentiert gefälligst fleißig meine Beiträge!
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10 Responses to Knecht Kunde: Unternehmen lassen uns ihre Arbeit machen
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Leidartikel ist das private Blog von Jürgen Vielmeier, Journalist, Redakteur, Autor, Innovationsberater. Leidartikel hat kein festes Thema. Hier poste ich, was ich auf dem Herzen habe wannimmer es etwas zu erzählen gibt.Seiten
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Ich habe gerade Kekse aus dem Diskounter an der Ecke gegessen. Die waren lecker.
Ja, schlimm das man immernoch selber essen muss… da muss es doch was geben… vielleicht entwickeln die Firmen dafür noch was, damit wir uns vollends auf andere Dinge konzentrieren können.
wo hast du das gelesen?
In dem Artikel, auf den ich in der ersten Zeile verlinkt habe?!
Spiegel online….da war doch was?!
Keine Ahnung, wovon du redest.
Ahh ja…dieses Bourlevard-Magazin…ich erinnere mich…
naja, mittlerweile kaufen sich firmen auch umfrageteilnehmer, texter, fotografen, datenwälzknechte und andere lohnarbeiter nicht mehr von zeitarbeitsfirmen sondern direkt vom endkunden im internet ab. solange sich das im preis/leistungsverhältnis angemessen niederschlägt, finde ich das ok, aber wenn man mal schaut was für hungerlöhne man bei amazon mechanical turk angeboten bekommt, wird klar dass hier versucht wird am staat und an den steuern vorbei schwarzarbeit für arbeitslose, studenten und rentner zu verteilen.
Ist doch ähnlich wie beim leidartikler: Ich will nur lesen und werde dann aufgefordert auch noch fleißig zu kommentieren und Content zu liefern
SPON lese ich ja seit damals nicht mehr so gerne…