Ein alter Schulkamerad hat mir die Tage eine Freundschafts-Einladung über Facebook geschickt. Gehört habe ich von ihm zum letzten Mal vor ungefähr einem Jahr, als ich mir einen Account bei StudiVZ eingerichtet habe. Wieder ein Jahr davor haben wir uns gegenseitig bei Xing (damals OpenBC) gefunden. Geredet haben wir seitdem eigentlich kaum und bis auf die Einladungsnachricht der jeweiligen Plattform (“Hey, wie geht’s! Du auch hier!? Lange nicht gesehen!”) haben wir nicht mehr hin- und hergeschrieben.

Seit Jahren sind wir im passiven Kontakt. Seit Ende der 90er haben wir beide unsere jeweilige E-Mail-Adresse, haben uns anfangs mal hin- und hergeschrieben, aber sonst eigentlich nur gemeldet, wenn es etwas wichtiges gab. Die ganzen Jahre über hatten wir unsere Adressen, aber wir haben uns nie gemeldet. Jetzt, in den Social Networks, trifft man sich wieder und hat sich immer noch nichts zu erzählen. Aber man bleibt in Kontakt, und so schlecht kann das ja nicht sein, und man unterhält sich wieder – wenn das nächste große Ding kommt, bei dem man dabei sein will.


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3 Responses to Social Networks: Von einem zum nächsten

  1. Peter sagt:

    Löschen! Ich bin sehr defensiv bei solchen Kontakten. Warum sollte ich mein komplettes Adressbuch bei Xing abklappern und die Leute mit Einladungen nerven?

  2. Tueksta sagt:

    Versuchen herauszufinden in welchen Themenbereichen diese Person sich spezialisiert hat, und wenn das Thema mal persönlich interessant wird, direkt darauf ansprechen.

  3. JayWalker sagt:

    Ich hab das jetzt eigentlich gar nicht als Problem formulieren wollen. Klang das so? Ich wollte einfach beschreiben, wie es nun einmal ist. Diese Form der Kommunikation ist mir nicht unangenehm, ich finde sie nur ein bisschen eigenartig.

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