Mir ist im Moment alles egal und über Konsequenzen meiner Taten mache ich mir keine Gedanken. Vielleicht ist das der beste Zeitpunkt, um meine Meinung über einige Dinge und Subkulturen hier zum Besten zu geben. Also, ihr Scheißnerds: Nehmt das!

Linux-Freaks sind technokratische Idioten, die sich um Benutzerfreundlichkeit keinen Deut scheren und die Schwäche ihres Systems (Hardware-Erkennung und Treiber-Unterstützung) nicht wahrhaben wollen.

OpenOffice und NeoOffice sind nur billige Kopien von Microsoft Office ohne eigene Ideen.

Apple-Freaks sind Schwarz-Weiß-Seher, die von jeder Schwäche ihres MacBooks, iPods, iPhones oder von den rüden Geschäftspraktiken des Herrn Jobs nichts wissen wollen und genauso gut einer Sekte aufsitzen würden.

Blogger sind gescheiterte Journalisten, die sich anfangs erhoffen, durch einfaches Tagebuchschreiben Geld zu verdienen und es ganz schnell wieder aufgeben, wenn sie merken, dass sich mit Online-Werbung nichts verdienen lässt, was den Aufwand rechtfertigen würde.*

Bevor sie das einsehen, sind sie sich aber für keine noch so anbiedernden Tour zu schade. Sie lesen die Blogs von Robert Basic, Johnny Häußler, Robert Sixtus und Stefan Niggemeier, kommentieren dort, setzen Trackbacks darauf und kopieren deren Themen oder Stil. Nicht weil es ihnen gefällt, sondern weil sie glauben, dass sie damit ebenso “berühmt” und “reich” werden können.

Noch schlimmer sind aber Podcaster, abgehobene Trendsucher mit Starallüren, die sich für die Größten halten, weil sie einem Trend folgen, der (nicht mehr) so neu ist, dass ihn schon keiner mehr interessiert.

Nerds, die sich in Technikforen tummeln, sehen zu wenig Tageslicht, und es geht ihnen nur darum, ihr eigenes Wissen möglichst hochnäsig und herablassend weiterzugeben, nur um anderen ihre technische Überlegenheit zu demonstrieren, dabei sind sie von ihrer Sozialkompetenz her weit unterlegen.

Wer den Wind säht, wird den Sturm ernten.

*spätestens hier habt ihr gedacht: “Wer im Glashaus sitzt, …” Nicht wahr? :) Und trotzdem lest ihr den Blödsinn, den ich schreibe.


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11 Responses to Mein informatischer Selbstmord

  1. Marc sagt:

    *ein.trockener.Busch.rollt.vorbei*

  2. CRen sagt:

    Was denn, wo bleibt denn die Flame-Attacke?

  3. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. ;-) )

  4. chaossurfer sagt:

    naja irgendwie haste recht :-)

  5. Marc sagt:

    Liest hier etwa jemand BILD ? *pfui* *aus*

  6. Achwas nur den Blog von denen (bildblog.de).;-)

  7. Karina sagt:

    Mit 75-?: Kennste XY? Der ist gestorben! Ach, sag bloß. Gestern war der noch fit. Wann ist die Beerdigung. Da muß ich mein Rock/Hemd noch von letzter Woche (Beerdigung) waschen….. ;-)

  8. Leo sagt:

    Also ich finde gut, was du geschrieben hast. Muss gleich mal einen Trackback auf meinem Blog dazu setzen… Und dann nehme ich das gerne noch als kurzen Kommentar in meinem Internet-Podcast auf. Ach nee, geht nicht, mein Apple ist abgestürzt und mein Linux erkennt den Bildschirm nicht. Mist. Naja, trotzdem danke für diese wahren Zeilen. :-)

  9. Selbstbezichtigungen sind schön. (Ich kenne das.)

  10. JayWalker sagt:

    @ Leo: *lol*. Danke gleichfalls für deinen Kommentar! :)

  11. Galvatron sagt:

    Wird mal Zeit, dass einer mal LCARS erfindet ;-)

    Dann sehen Windows, Linux und Mac alt aus.

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