Heute ist ein schöner Tag. Ich habe in meinem (noch zwei Wochen andauern dürfenden) jugendlichen Leichtsinn gestern und heute folgendes gemacht, was mich wieder aufgebaut hat:

–> Während der Arbeit Jimmy Eat World hören.
–> Ein neues Geschäftsmodell entwickeln
–> Dabei auf neue Ideen stoßen, die ich auch noch verwirklichen sollte
–> Mit lieben Kollegen telefonieren
–> Den scheidenden Kunden mit (ironiefrei!) netten Mails und Produktverbesserungen ärgern, weil ich ihm nicht verraten werde, wie er da ohne meine Hilfe drankommt. ;)
–> Einen Lebenslauf schreiben und mich selbst danach für hochqualifiziert halten. Egal für welchen Job.
–> Mir Komplimente anhören, was für ein toller Kerl ich bin. :)
–> Mich für fünf Minuten auf den Balkon stellen und mich sonnen (aber nicht zu lange. ;) ). Das hilft immer.
–> Mich zur Abenddämmerung auf meinen Balkon setzen und verfolgen, wie der Himmel im Sonnenuntergang alle paar Minuten die Farbe wechselt.
–> Mir selbst erzählen, dass der Name “Bonn” für “Stadt der schönen Sonnenuntergänge” steht. Das würde nämlich passen. *

Der Absturz aus diesem Hochgefühl ist natürlich vorprogrammiert. Ich ziehe mal gerade die Stoppuhr auf und schaue, wie lange ich noch optimistisch bin. Die Zeit läuft… Moment… ab jetzt.

Nachtrag, 22:54 Uhr: Und schon ist die Euphorie wieder vorbei. Der Abend war nicht gut. Vielleicht wird’s ja morgen wieder besser. Nennt man sowas nicht Manie?


* Der Sonnenuntergang von meinem Balkon aus gesehen. Na, noch Fragen? :)


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3 Responses to Wiederaufbau des Optimismus(ses)

  1. CRen sagt:

    Was, wirst Du schon 30?

  2. Marc sagt:

    Bald kommt er in die 30er-Zonen net mehr rein, haha!

  3. Nicky sagt:

    fehlt nur noch das Meer und Bonn wäre die Stadt der schönsten Sonnenuntergänge. Aber so ohne Meer – leider keine Chance

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