Mein Buchprojekt: “Eichelkäse”, die Fortsetzung von “Feuchtgebiete”
Mein Beitrag zum freien, assoziativen Schreiben: Ein Stück aus dem unvermeidlichen männlichen Konterpart zum Bestseller “Feuchtgebiete”, den ich gerade lese. Es trägt den Arbeitstitel “Eichelkäse, das Buch”. Inspiriert von Charlotte Roche und CRen.
Ich kauere auf dem Bett, den Kopf vorgebeugt, die Augen geschlossen, den Daumen im Hintern. Die Arschbehaarung mit den Kotresten muss ich dafür erst zur Seite schieben, bevor ich mich untenrum massieren und zum Höhepunkt bringen kann. Mein Dödel wird schon beim Massieren leicht feucht. Ich fange die Ejakulation mit der rechten Hand auf, verreibe sie und lasse sie trocknen, bis sich Krusten bilden. Die kratze ich dann auf und stecke sie mir in den Mund. Schmeckt leicht bitter, aber ich will wissen, wie meine Säfte riechen und schmecken, damit ich das steuern kann, wie Frauen auf meine Gerüche abfahren, wenn sie mich ficken wollen. Das mit der Arschbehaarung ist nicht gut, sagen die Ärzte, das muss weg. Aber ich will die nicht wegmachen lassen, weil ich die für die öffentlichen Klos brauche. Immer wenn ich dort auf der Schüssel sitze, achte ich darauf, dass ein paar Unrintropfen auf der Klobrille bleiben. Manchmal scheiß ich auch drauf, und dann wandere ich mit meinen Arschhaaren über den Klorand und hoffe, neben meiner eigenen Kacke auch Schweiß, Arschhaare oder Kot von anderen Menschen aufzunehmen. Meinen Freunden erzähle ich nichts davon, die würden das vielleicht eigenartig finden. Aber mich geilt das auf.
Ich hoffe, liebe Buchverlage von KiWi über Eichborn bis Dumont, ihr erkennt, was das hier für ein literarischer Knüller ist, und meldet euch schleunigst bei mir! Und, liebe Leser urteit selbst, ob ich es damit mit Charlotte Roche aufnehmen kann! Zum Vergleich hier meine (bisherige, bin noch nicht fertig) “Lieblingsstelle” aus “Feuchtgebiete” (Seite 120 im Taschenbuch):
Wenn ich ein trockenes Stück Popel erwische und daran ziehe und damit in der Nase was in Bewegung setze und einen längeren Popelschleimklumpen hinterherziehen kann, macht mich das geil. Ähnlich wie bei dem Haar in der Muschi. Oder dem Krustenpollen im Schamhaar. Tut weh und geilt auf. Und alles das wandert in den Mund und wird langsam mit den Schneidezähnen zerkaut, damit ich es genau schmecken kann.
Oder, auch nicht schlecht, hundert Seiten vorher:
Mir macht es Riesenspaß, mich nicht nur immer und überall bräsig voll auf die dreckige Klobrille zu setzen. Ich wische sie auch vor dem Hinsetzen mit meiner Muschi in einer kunstvoll geschwungenen Hüftbewegung einmal komplett im Kreis sauber. Wenn ich mit der Muschi auf der Klobrille ansetze, gibt es ein schönes, schmatzendes Geräusch und alle fremden Schamhaare, Tropfen, Flecken und Pfützen jeder Farbe und Konsistenz werden von meiner Muschi aufgesogen.
Und jetzt viel Spaß beim Mittagessen!
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10 Responses to Mein Buchprojekt: “Eichelkäse”, die Fortsetzung von “Feuchtgebiete”
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Leidartikel ist das private Blog von Jürgen Vielmeier, Journalist, Redakteur, Autor, Innovationsberater. Leidartikel hat kein festes Thema. Hier poste ich, was ich auf dem Herzen habe wannimmer es etwas zu erzählen gibt.Seiten
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Du bist wohl noch zu soft. Deine Passage war zwar echt eklig, aber wirklich schlecht geworden ist mir doch erst beim “Original”.
Das mit dem Frühstück verschiebe ich dann heute wohl noch was…
Da muss ich meinem Vorredner recht geben. Du hast durchaus Potenzial, aber der Ekelfaktor liegt beim Erzeugnis von Frau Roche eindeutig höher…
Der Titel “Eichelkäse” ist einfach nur klasse
[...] Ansatz dessen liefert jedenfalls und wie könnte es anders sein, das World Wide Web. Mit dem Titel „Eichelkäse“ stiftet man zumindest einer gewissen Thematik Stoff. Sei es nun die Hygiene, oder die Absicht [...]
Kotzing, einfach nur kotzig. Was ich dann aber doch viel erstaunlicher als die völlig unnütze Aneinanderreihung so widerlicher Dinge finde, ist die Tatsache das so viele Menschen dieses Buch gekauft oder zumindest gelesen haben.
Nachdem die dreckigste Mediensch!”§$%& Deutschlands ja durch mehrere Shows getingelt ist um etwas ihrer geistigen Eiterergüsse unters Volk zu bringen, war doch für jedermann klar, wie sinnfrei das Buch sein wird.
Von wegen, Land der Dichter und Denker …
@ Bloggeresk: Das könnte daran liegen, dass meine Passage doch noch etwas zu sehr ins Persiflierende geht. Ich bemühe mich, mich zu verbessern.
@ Katha: Der Titel stammt aus der Feder meines geschätzten Kollegen CRen, siehe dort. Die Lektüre von “Feuchtgebiete” erinnerte mich an seinen legendären (und literaturgeschichtlich gesehen frühen) Eintrag zum Thema Eichelkäse. Ich finde ihn nur leider nicht wieder. Aber Ehre, wem Ehre gebührt.
Muhaha! You made my day! Auch wenn Du mir ohne es zu wissen meine Idee geklaut hast. Und hätte im ich jetzt eine ordentliche Tastatur, würde ich noch meinen Teil zu dem Buch beisteuern, nämlich den mit der Klobürste, dem geplatzten Kondom und den langsam tief aus den Innereien herauseiternden Holzsplitter
Daws die Frau es geil findet, andere Körpersäfte zu absobieren, mag ja ihre Sache sein, aber von Geschlechtskrankheiten hat sie wohl noch nichts gehört
Wohl dem, der bei ihr immer ein Kondom benutzt.
@CRen: Irgendwie habe ich das Gefühl, du wärst für so ein Buch besser geeignet als ich.
[...] Nein, Jay, ich kann es nicht. Ich weiß, dass ich es könnte, ja, ich WÜRDE sogar gerne ein Buch diesen Titels schreiben und ich habe mit Sicherheit auch genug ekelhafte Ideen im Kopf, um das Ganze in Form einer Bibel [...]
Nicht, dass es an Ideen fehlen würde…:
http://www.xtown.net/Eichelkaese-das-ultimative-Buch.html