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Es ist bemerkenswert, wie schnell sich Plus-Bezahlmodelle unter den großen Verlagen in Deutschland durchgesetzt haben. Spiegel Plus, Bild Plus, Zeit Plus, Süddeutsche Plus, seit Jüngstem auch die FAZ: F+.

Das kann natürlich überhaupt nur funktionieren, wenn alle mitmachen. Und da sich alle Produkte ziemlich gleichen, könnte man fast auf die Idee kommen, da hätte sich wer abgesprochen. Fast. Außer wenn man das Gefühl hat, dass die Verlage sich mittlerweile preislich unterbieten. Und dann wird das schon wieder interessant.

Die FAZ hatte ziemlich lange ein sehr teures, starres E-Paper-Angebot, kostet mit F+ jetzt aber nur noch 2,95 Euro pro Woche, also knapp 12 im Monat. Das unterbietet Spiegel Plus, das 20 kostet, so viel wie auch Zeit Plus.

Beginnt da ein Preiskampf? Dann könnte das Ganze schon wieder interessant werden. Gerade wenn man sich anschaut, dass das vergleichbare Angebot der New York Times gerade mal noch 1 Euro pro Woche kostet, also 4 Euro im Monat.

Den ganzen Spiegel für 4 oder 5 Euro im Monat? Das wäre interessant. Nur wohl nicht für den Spiegel…

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