Steuern, welche Steuern?

Fünfmal im Jahr geht mir die Pumpe, wenn ich mich mit dem Steuerdriss befassen muss. Ich hab es jetzt aufgegeben und suche eine/n Steuerfachmann/-frau. Problem ist: Der- oder diejenige kann mir auch nur die Hälfte abnehmen. Kontoauszüge durchgehen, Rechnungen zusammensuchen und sortieren muss ich selbst.

Klar. Die Politik hat kein ehrliches Interesse daran, die Steuererklärung zu vereinfachen. Zu viele Arbeitsplätze hängen da dran, man liefe Gefahr, am Ende weniger Steuern einzunehmen. Und überhaupt: „Steuererklärung auf einem Bierdeckel“ – wie sollte das funktionieren?

Ja, wie nur? Vielleicht so:

– Einnahmen addieren
– Krankenversicherung/Rente abziehen
– Darauf pauschal 30% Steuern für jeden

– Haste den/die Richtige(n) fürs Leben gefunden? Glückwunsch, ./. 2% und ich hoffe, et hält!
– Haste Kinder? Für jeden Dötz ./. 2%
– Pflegste nen Angehörigen? ./. 2%
– Biste in ner Ausbildung? ./. 2%
– Kannste nachweisen, dass dein Arbeitsplatz mehr als 5km von deiner Wohnung weg ist? ./. 2%
– Warste länger krank, haste ne Einschränkung? ./. 2%

Fertig. Steuererklärung in 5 Minuten na gut, 1 Stunde. Paar Nachweise dafür musste schon liefern.

Zu einfach gedacht? Höchstwahrscheinlich. Oder?

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