60: Du musst meditieren!

Paarmal ausprobiert, kriege ich nicht gewuppt. Idee ist, dass ihr euch möglichst ruhig hinsetzt, die Gedanken abschaltet und Ruhe in den Kopf bringt. Bei mir passiert das Gegenteil: es läuft Nachrichtensendung. Du könntest ja noch dies und das machst du dann so und wusstest du schon…

Und wenn du es nicht hinkriegst, dann üb halt ein halbes Jahr jeden Morgen 1 Stunde oder geh zwei Wochen zum Vipassana.

Oder ich wende einfach weiter meinen guten, alten Badewannen-Trick an. Arme-Leute-Heimsauna könnt ihr es auch nennen. Das Wasser so heiß, dass ihr auf jeden Fall ins Schwitzen kommt. Nach 15 Minuten das Wasser ablassen und solange in der leeren Wanne liegen bleiben, bis ihr nicht mehr schwitzt. Zwischendurch gerne mal lauwarm abbrausen.

Dauert bei mir insgesamt eine Stunde. In der Zeit kein Smartphone, kein Hörbuch über den Echo Dot, keine Radio, gar nichts. Du liegst alleine in der Wanne mit deinen Gedanken. Und es läuft die Nachrichtensendung im Kopf. Es geht los dabei, wie ich die Küche eigentlich noch dekorieren könnte und endet bei dem, was ich dem Typen in der 3. Klasse vor dem Kletterzaun damals am besten gesagt hätte. Und überhaupt: Gartenzäune sollten eher blau als grün sein.

Ich hab keinen Einfluss aufs Programm, der Kopf denkt woran er will. Und das ist gut, nicht schlecht! Warum sollte ich die Gedanken abschalten wollen? Sie haben die volle Sendezeit und dürfen es richtig krachen lassen. Und nach einer Stunde ist der Spuk dann auch vorbei. Alles ist im Fluss und ich bin richtig entspannt.

Und nicht selten bringe ich daraus ein, zwei gute Ideen für später mit. Zu welchem Themenbereich auch immer. Zur Not fürs Blog. 🙂

Vielleicht könnte sich das Problem mit der Wohnungsnot auch einfach vom selbst lösen…

Beifuß, du machst mich fertig. 🙁

Gute Musik supporten, auch wenn sie schon alt ist:

Spendier den Typen doch bitte endlich mal einer nen gescheiten Songwriter! Musik machen können sie ja sonst…

Es gibt in Bonn-Endenich jetzt ein australisches Café mit tollen Kaffee und sehr leckeren Pies. Hat mich inspiriert, mich fürs Bild des Tages mehr schlecht als recht nochmal an Food Photography zu versuchen:

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