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	<title>Leidartikel &#187; Alltagsfreud</title>
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	<description>Das Leben aus einer anderen Perspektive.</description>
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		<title>McCafé</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 08:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[McCafé]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><br clear="all"></p> <p>Irgendwo an der A1 im Münsterland. Wir sind auf dem Weg von Oldenburg nach Bonn, fahren von der Autobahn herunter und halten an einem McDonald&#8217;s. Nach ein paar Snacks will ich mir einen Kaffee für die Fahrt mitnehmen und stelle mich vor die verlassene Theke am McCafé. Es dauert fast zwei Minuten, ich [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/2010/12/McCafe2.jpg" alt="" title="McCafe2" width="560" height="257" class="alignnone size-full wp-image-1198" /><br clear="all"></p>
<p>Irgendwo an der A1 im Münsterland. Wir sind auf dem Weg von Oldenburg nach Bonn, fahren von der Autobahn herunter und halten an einem McDonald&#8217;s. Nach ein paar Snacks will ich mir einen Kaffee für die Fahrt mitnehmen und stelle mich vor die verlassene Theke am McCafé. Es dauert fast zwei Minuten, ich hab mich schon halb zum Gehen gewendet, als vom Restaurant her doch noch eine junge Verkäuferin von vielleicht 30 Jahren kommt.</p>
<p>Verkäuferin (fröhlich): &#8220;So, hallo, was darf es sein?&#8221;<br />
Moi: &#8220;Einen großen Moccha bitte. Grande.&#8221;</p>
<p>Verkäuferin legt ihre Hand ans Kinn, guckt herauf zur Preistafel: &#8220;Stimmt, das steht da. Einen Moccha habe ich aber noch nie gemacht.&#8221; Für einen Moment guckt sie ratlos. Ich warte schon darauf, dass sie mich gleich bitten wird, etwas anderes zu bestellen, einen Milchkaffee vielleicht. Statt dessen dreht sie sich um und holt einen in Plastik eingeschweißten DIN-A4-Zettel hervor, den sie so legt, dass wir ihn beide gleichzeitig lesen können. Auf dem Blatt steht beschrieben, wie man jede einzelne Kaffeespezialität vom McCafé kredenzt. Interessant. Sie zeigt mit dem Finger auf das Rezept für Moccha.</p>
<p>Verkäuferin: &#8220;So, Moccha. 1 Espresso, zwei gehäufte Teelöffel Trinschokolade, Milch auf Stufe 1 aufschäumen. Was heißt denn das?&#8221;<br />
Moi guckt ebenso ratlos wie ungläubig.<br />
Verkäuferin: &#8220;Na, das kriegen wir schon hin. Ich muss das ja lernen. Soll die Milch heiß oder kalt sein.&#8221;<br />
Moi (staunend): &#8220;Heiß.&#8221;<br />
Verkäuferin stellt die Milch unter die Dampfdüse: &#8220;Gut, ich mach das mal so, wie es da steht und lasse Sie dann probieren. Wenn es nicht funktioniert, machen wir eben was anderes.&#8221;</p>
<p>Inzwischen hat sich ein kleines Mädchen zu mir an die Theke gesellt. Ihre Mutter steht mit verschränkten Armen dahinter. Die Verkäuferin mischt unbeirrt weiter, fragt &#8220;Zum Mitnehmen?&#8221; und füllt eine zähe, bräunliche Flüssigkeit in einen Pappbecher.</p>
<p>Verkäuferin: &#8220;Wollen Sie probieren?&#8221;<br />
Moi: &#8220;Darf ich?&#8221;<br />
Verkäuferin: &#8220;Ja klar. Wenn&#8217;s nichts ist, machen wir den neu oder ich mach Ihnen was Anderes. Und keine Sorge, wir machen das ein bisschen billiger.&#8221; Sie stellt den Becher auf die Theke und deutet auf den Inhalt: &#8220;Sieht das sonst immer so aus?&#8221;<br />
Moi: &#8220;Kommt dem zumindest ziemlich nahe. Ich probier dann mal.&#8221;<br />
Verkäuferin: &#8220;Ist&#8217;s in Ordnung?&#8221;<br />
Moi: &#8220;Ja, ist prima.&#8221;</p>
<p>Sie geht zur Kasse und tippt wild irgendwas rum. &#8220;Das macht dann&#8230;&#8221; &#8211; sie zieht die Schultern hoch und lacht &#8211; &#8220;2,29 Euro.&#8221; Regulärer Preis sind 2,99 Euro. Ihr ist&#8217;s egal. Mir sowieso.</p>
<p>Was macht man als Kunde in so einer Situation? Wird man wütend? Beschimpft man die Verkäuferin? Verlangt man sein Geld zurück? Wirft man ihr ihre eigene Unfähigkeit an den Kopf? </p>
<p>Ich habe gelacht.<br />
Sie auch.</p>
<p><small>Foto thx to Duc!</small></p>


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		<title>Nichtstun</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 22:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsleid]]></category>
		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Einfach mal nichts tun. Kein iPhone, kein Computer, kein Internet, kein Buch, das man schon lange einmal lesen wollte. Kein Fernsehbild, keine Musik, keine Hausarbeit, die schon lange gewartet hat. Niemanden anrufen, nichts essen, kein Whisky, um diese kurze Phase der Gemütlichkeit zu genießen, kein lecker Bierchen zur Hand nehmen. Mal nichts arbeiten. Nichts, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach mal nichts tun. Kein iPhone, kein Computer, kein Internet, kein Buch, das man schon lange einmal lesen wollte. Kein Fernsehbild, keine Musik, keine Hausarbeit, die schon lange gewartet hat. Niemanden anrufen, nichts essen, kein Whisky, um diese kurze Phase der Gemütlichkeit zu genießen, kein lecker Bierchen zur Hand nehmen. Mal nichts arbeiten. Nichts, was ablenkt, nichts, was die Sinne betäubt. Nur du und du selbst für ein, zwei, drei Stunden, in denen du sonst locker dies und das machen könntest. Einfach nur daliegen und absolut nichts tun. Nichts.</p>
<p>Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<br />
Ah?!<br />
Aah!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine Lebensphilosophie in 25 Punkten</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 21:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich hoffe, das klingt nicht zu hochtrabend. Anfang 2004 kam ich von einem halben Jahr Aufenthalt in Südostasien wieder und hab mir, basierend auf meine Eindrücke dort, ein paar Punkte notiert, nach denen ich von da an leben wollte. Ich denke, in Teilen hat das auch geklappt. Vieles davon klingt selbstverständlich, einiges vielleicht ungewöhnlich, einiges [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, das klingt nicht zu hochtrabend. Anfang 2004 kam ich von einem halben Jahr Aufenthalt in Südostasien wieder und hab mir, basierend auf meine Eindrücke dort, ein paar Punkte notiert, nach denen ich von da an leben wollte. Ich denke, in Teilen hat das auch geklappt. Vieles davon klingt selbstverständlich, einiges vielleicht ungewöhnlich, einiges wie im jugendlichen Leichtsinn verfasst. Anyway, ich glaube, es kann nicht schaden, sie mal in loser Reihenfolge unkommentiert zu veröffentlichen, auch wenn es damit hier einmal ein wenig esoterisch wird. Für eventuelle Überschneidungen mit den Lebensregeln und Anregungen anderer Religionen, Bewegungen oder Philosophien übernehme ich keinerlei Verantwortung. Sollte mich aber wundern, wenn es die <em>nicht</em> gäbe.</p>
<ol>
<li>Verbiege dich nicht. Sei immer du selbst. Langfristig hat nichts anderes Erfolg.</li>
<li>Stehe zu deinem Wort. Mach keine Versprechungen, wenn du nicht weißt, wie du sie halten sollst.</li>
<li>Behandle <strong>jeden</strong> Menschen unvoreingenommen und mit Respekt.</li>
<li>Hab keine Angst vor neuen Erfahrungen, sondern sei mutig und nimm sie wahr.</li>
<li>Steh dir nicht selbst im Weg, indem du nur die schlechte Seite einer Möglichkeit siehst.</li>
<li>Für (fast) alles gibt es einen Grund. Urteile nicht, ehe du alle Hintergründe kennst. Hör auf, schwarz-weiß zu denken.</li>
<li>Schalte nicht ab, wenn du frustriert bist, sondern rede darüber und gib anderen die Chance, dir zu helfen.</li>
<li>Kümmere dich nicht darum, was andere Leute über dich denken. Vieles beruht auf Unverständnis.</li>
<li>Tue auch etwas, was dir kurzfristig nichts einbringt. Du weißt nie, was du damit in Zukunft noch einmal anfangen kannst.</li>
<li>Spare nicht am falschen Ende.</li>
<li>Ziehe Gesellschaft der Einsamkeit vor und gib jeder Gesellschaft erst einmal eine Chance.</li>
<li>Wir können nicht alles, aber wir können (fast) alles lernen. Glaub an dich und versuche es!</li>
<li>Scheue keine Konfrontationen.</li>
<li>Sehe Notlagen als Herausforderungen.</li>
<li>Gib dich nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden.</li>
<li>Fragen ist mutig.</li>
<li>Verstell dich nicht. Tu nicht so als seist du glücklich, wenn du todtraurig bist.</li>
<li>Wenn dir etwas Schlimmes widerfahren ist, tobe und jammere, bis der größte Ärger verflogen ist! Und dann überlege, was du aus der Situation machen kannst.</li>
<li>Trauern ist menschlich, Selbstmitleid ist unkonstruktiv. Jammere nicht für immer!</li>
<li>Gib deinen Ärger zurück, aber nicht weiter. Lass ihn nicht an den Falschen aus, schon gar nicht an denen, die es gut mit dir meinen.</li>
<li>Kämpfe nur um das, was Aussicht auf Erfolg hat.</li>
<li>Freu dich nie zu früh, aber vergiss auch nie, dich irgendwann zu freuen. Feier die Feste, wie sie fallen.</li>
<li>Selbst wenn du unangenehme Leute triffst, ist die Chance größer dabei oder auf dem Weg dorthin nette Leute zu treffen, als wenn du allein zuhause bleibst.</li>
<li>Nutze niemanden aus und lass dich auch selbst niemals ausnutzen.</li>
<li>Jeder Mensch denkt und fühlt. Und wir alle wollen nur leben. Respektiere das, jederzeit.</li>
</ol>
<p>Die Punkte habe ich nach heutigem Wissensstand ein wenig erweitert. Ich veröffentliche sie jetzt, nachdem ich gerade meine Wohnung aufgeräumt und meinen Notizblock von damals wiedergefunden habe. Habt ihr Ergänzungen? Nach welcher Philosophie lebt ihr?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Serien-Wochenende</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich &#8211; neben der Arbeit und anderen Hobbys &#8211; mehrere Jahre brauchen würde, um mir die besten Serien der jüngeren Vergangenheit anzuschauen. Man bleibt meist bei seinen Leisten; bei mir waren es hauptsächlich Scrubs, Simpsons und 24. Irgendwann bin ich auf der Suche nach etwas Neuem auf Californication, Prison Break, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/2010/07/mad-men.jpg" alt="" title="mad-men" width="250" height="187" class="alignright size-full wp-image-1083" />Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich &#8211; neben der Arbeit und anderen Hobbys &#8211; mehrere Jahre brauchen würde, um mir die besten Serien der jüngeren Vergangenheit anzuschauen. Man bleibt meist bei seinen Leisten; bei mir waren es hauptsächlich Scrubs, Simpsons und 24. Irgendwann bin ich auf der Suche nach etwas Neuem auf Californication, Prison Break, How I met your Mother und That 70s Show gestoßen und hab mal bei Grey&#8217;s Anatomy und Two and a half Men reingeschaut. Angesichts dessen, wie viele gute Serien in den letzten Jahren liefen, war das immer noch zu wenig. Am gerade beendeten Wochenende habe ich einiges davon nachgeholt. </p>
<p>Natürlich nur stichprobenartig. Das gute ist, dass sich die meisten Serien über ihre Pilotfolge verkaufen, die Serienmacher dort also schon ihr Bestes geben müssen. Man bekommt also einen guten Eindruck davon, während andere Serien einen zweiten Blick wert sind. Reingeschaut habe ich bei:</p>
<p><strong>Mad Men:</strong> Über die US-Werbeindustrie der 60er Jahre. Und das soll interessant sein? Anfangs nicht. Aber schon im Laufe der ersten Folge entwickelt sich eine spannende Handlung, und die Vielschichtigkeit der Charaktere wird deutlich. Es schmeckt nach mehr!</p>
<p><strong>Flight of the Conchords:</strong> Zwei Neuseeländer in den USA wollen Rockstars werden. Ist mir von Mattes sehr ans Herz gelegt worden, hat mich aber in der ersten Folge nicht gepackt. Plätscherte so dahin, wirkte irgendwie sehr nüchtern-distanziert, ich wäre fast eingeschlafen. Ich gab der Serie eine zweite Chance mit einer Folge aus einer späteren Staffel, und die gefiel mir schon deutlich besser. Ist wohl eine Serie, an die man sich langsam herantasten muss.</p>
<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/2010/07/NameisEarl.jpg" alt="" title="NameisEarl" width="489" height="278" class="alignnone size-full wp-image-1079" /><br clear="all"></p>
<p><strong>My Name is Earl (Foto):</strong> Ganz anders ging es mir hierbei. Earl ist Sozialschmarotzer und Pechvogel und beschließt eines Tages, nur noch Gutes zu tun, damit ihm auch endlich mal etwas Schönes widerfährt. Karma eben. Die erste Folge beginnt so rasant, dass ich mich ernsthaft frage, wie die Serie das Tempo halten will. Die Idee und die Charaktere sind aber so pfiffig, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass das funktioniert. Von den hier gesehen Serien mein klarer Favorit!</p>
<p><strong>Entourage:</strong> Über das Leben eines jungen Filmstars, der lässig mit seinen Homies in L.A. abhängt. Durchaus überzeugende Charaktere und ein bisschen Star-Feeling. Zumindest in der ersten Folge war mir die Handlung aber viel zu seicht. Ich hoffe, da kommt noch etwas mehr Konflikt rein.</p>
<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/2010/07/Arrested-Development.jpeg" alt="" title="Arrested Development" width="560" height="238" class="alignnone size-full wp-image-1080" /><br clear="all"></p>
<p><strong>Arrested Development (Foto):</strong> Geschäftsmann Michael ist der Ruhepol seiner gänzlich verrückten Familie. Sein Vater wird wegen Untreue verhaftet, Michael soll die Geschäfte übernehmen und muss sich dabei mit den anderen Chaoten herumschlagen. Hat mich in der ersten Folge nicht gerade vom Stuhl gerissen. Ging etwas sehr ins Klamaukhafte und bereits nach fünf Minuten ist im Grunde klar, dass von den Personen nicht mehr viel Überraschendes zu erwarten ist. Die Serie hat auf IMDB eine schier unglaubliche Durchschnittswertung von 9,7 erhalten, wurde aber nach drei Staffeln schon beendet. Hat&#8217;s zumindest verdient, sich noch ein paar Folgen mehr davon anzuschauen.</p>
<p><strong>The IT Crowd:</strong> Britische Serie über zwei IT-Nerds, die ihr Büro plötzlich mit einer attraktiven Kollegin teilen müssen. Hab hier vor Jahren mal die allererste Folge gesehen und gelangweilt danach gleich wieder ausgeschaltet. Offenbar zu Unrecht: Eine zweite, spätere Folge, die ich an diesem Wochenende gesehen habe, hatte alles: Wundervolles Spiel mit Klischees, schwarzer Humor und sogar etwas Kabaretthaftes. Scheint sich zu lohnen, hier tiefer einzusteigen.</p>
<p><strong>Bing Bang Theory:</strong> Ähnliche Story, aber diesmal aus den Staaten, viel teurer produziert und eine offensichtlichere Art von Humor: Zwei ebenso so hoch begabte wie alltagsuntaugliche junge Wissenschaftler bekommen eine neue Nachbarin. Die ist nur durchschnittlich intelligent, dafür aber äußerst attraktiv. Hat mir gut gefallen!</p>
<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/2010/07/NipTuck.jpg" alt="" title="NipTuck" width="496" height="285" class="alignnone size-full wp-image-1078" /><br clear="all"></p>
<p><strong>Nip/Tuck (Foto):</strong> Hier habe ich zugegebenermaßen nur kurz reingeschaut, aber das sah sehr viel versprechend aus. Zwei Schönheitschirurgen teilen sich eine Praxis, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Geldgierig und heimtückisch der eine. Menschenfreundlich und voller Moral der andere. Hier wird auch an möglichst realistisch wirkenden OP-Szenen nicht gespart.</p>
<p><strong>The Pacific:</strong> Zehnteilige US-Kriegsserie von Steven Spielberg und Tom Hanks über den Zweiten Weltkrieg im Pazifik. Offenbar das Gegenstück zu Band of Brothers, sehr teuer produziert. Hat mir in der ersten Folge sehr gut gefallen.</p>
<p>Habe ich das wirklich alles an einem Wochenende geschafft? Wundert mich grad selbst. Welche Serien kennt ihr noch, die auf meiner Liste fehlen?</p>
<p><em>Mit großem Dank an Mattes!</em></p>
<p><small>Fotos: Lions Gate, Twentieth Century Fox (2), Warner</small></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mehr Löws für Deutschland!</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2010/06/mehr-lows-fur-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 13:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Löw]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sprunghaft, das ist der Deutsche im Allgemeinen. So war ein ganzes Land nach dem überragenden 4:0-Sieg gegen Australien im Freudentaumel und sprach von Weltmeisterschaft, um nach der anschließenden Niederlage gegen Serbien das Ausscheiden in der Vorrunde quasi herbeizuerwarten. Das Team hielt dem Druck stand, hat mit England einen argen Rivalen gleich mit 4:1 besiegt und [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sprunghaft, das ist der Deutsche im Allgemeinen. So war ein ganzes Land nach dem überragenden 4:0-Sieg gegen Australien im Freudentaumel und sprach von Weltmeisterschaft, um nach der anschließenden Niederlage gegen Serbien das Ausscheiden in der Vorrunde quasi herbeizuerwarten. Das Team hielt dem Druck stand, hat mit England einen argen Rivalen gleich mit 4:1 besiegt und Deutschland am gestrigen Sommertag eine Art zusätzlichen Feiertag beschert. Und wenn Deutschland nun gegen Argentinien verliert und die WM damit gelaufen ist? Wahrscheinlich werden die Jubler von heute dann wieder nörgeln.</p>
<p>Das macht aber nichts, denn es ist ohnehin absehbar, dass Bundestrainer Joachim Löw nach der WM seinen Job an den Nagel hängt. Das wäre ein richtiger Zeitpunkt und es wäre konsequent. Er ginge nicht vorzeitig und stähle sich aus der Verantwortung wie ein Horst Köhler oder ein Roland Koch das getan haben. Dabei wehte Löw nicht weniger harsche Kritik entgegen als den Politikern. Ob er noch bei Trost sei, die formschwachen Podolski und Klose mit zur WM zu nehmen und leistungsstärkere Spieler wie Kevin Kuranyi und Torsten Frings zuhause zu lassen, fragten sich viele &#8211; ich muss zugeben: ich selbst auch.</p>
<p><strong>Wenn sie Motivation brauchen, dann lassen Sie sich vom Chef anbrüllen</strong></p>
<p>Doch Löw hat etwas getan, was ungewöhnlich ist in diesen Tagen: Er hat die ganze, die harte Kritik an sich abperlen lassen und ist seinen Weg unbeirrt weitergegangen. Und wer gesehen hat, welche Macht die Medien haben, um gestandene Persönlichkeiten der Öffentlichkeit abzusägen (siehe Kässmann, Mixa, Kachelmann, Köhler), der weiß, wie schnell viele daran zerbrechen können. </p>
<p>Löw hat aber noch etwas anderes geschafft, was für Erstaunen gesorgt hat: Er hat den Stürmern Lukas Podolski und Miro Klose neuen Mut eingehaucht, die in ihren Vereinen in diesem Jahr zur Bedeutungslosigkeit verdammt worden waren. Bei Klose soll ganz offen das Selbstbewusstsein gelitten haben, seit Monaten hatte er in der Liga nicht getroffen. Löw bekommt beide in wenigen Wochen wieder hin, bringt ihr Selbstvertrauen zurück, lässt sie ihr ganzes Potenzial abrufen, das offenbar nur versteckt war.</p>
<p>Wirtschaftsbosse werden es wohl leider nicht schaffen, die Brücke zu ihrer Belegschaft zu schlagen. Kaum ein Unternehmen, in dem Mitarbeiter nicht tagtäglich daran erinnert werden, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben und nur ein kleines Rad im Getriebe sind. Motivieren, fördern? Begriffe aus theoretischen Handbüchern, die doch in der Praxis nicht gelten. Gibt ja genug Akademiker da draußen, die den Job genauso gut machen würden und dabei weniger Kosten verursachen. Wie täglich in Stellenanzeigen zu lesen: Sie sind topmotiviert und bestens ausgebildet, also auf in unseren 12-Stunden-Tag! Sie haben BWL studiert? Na, dann können Sie doch prima bei uns die Kaltaqkuise machen, die bei uns Dialogmarketing heißt. Sinnvoll? Natürlich ist das sinnvoll. Wie &#8211; Sie wollen auch noch Geld dafür?</p>
<p>Tja, und Verantwortung? Wenn der Bezahlsender immer herbere Verluste schreibt, obwohl ich doch die Preise fast verdoppelt habe, ja, dann weiß auch nicht. Dann geh ich halt nach einem Jahr aus persönlichen Gründen und kassiere schmerzvoll meine Millionenabfindung. Und wenn ich meinen Ministerposten nicht behalten darf und ich in der Wirtschaft mehr Geld bekomme, dann verlasse ich halt die Politik und schere mich nicht um das, was ich meinem Bundesland eingebrockt habe. Und wenn die Medien mich nicht mehr lieben, dann trete ich als Bundespräsident zurück.</p>
<p>Oder man zieht es eben durch. Unberechtigte Kritik abperlen lassen, den Weg gehen, die Mitarbeiter (Spieler) motivieren, Rückschläge verkraften, sich selbst treu bleiben. </p>
<p>Wir brauchen mehr Jogi Löws &#8211; in Wirtschaft und Politik!</p>


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		<title>iCat</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 08:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bemerkenswert. Aber ob das Display danach nicht ein paar Kratzer hat? </p> <p></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bemerkenswert. Aber ob das Display danach nicht ein paar Kratzer hat? <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q9NP-AeKX40&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q9NP-AeKX40&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Das moderne Unding: Die Kompaktzeitung</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 11:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Neulich saß ich im Flugzeug und las Zeitung. Als mein Nebensitzer erkannte, was ich da las, guckte er beschämt weg. Eine junge Mutter schaute mit weit aufgerissenen Augen in meine Richtung und hielt ihrem fünfjährigen Sohn die Hände vors Gesicht. Wenig später bat die Stewardess mich, &#8220;derartige Praktiken&#8221; doch bitte auf die Zeit nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich saß ich im Flugzeug und las Zeitung. Als mein Nebensitzer erkannte, was ich da las, guckte er beschämt weg. Eine junge Mutter schaute mit weit aufgerissenen Augen in meine Richtung und hielt ihrem fünfjährigen Sohn die Hände vors Gesicht. Wenig später bat die Stewardess mich, &#8220;derartige Praktiken&#8221; doch bitte auf die Zeit nach dem Flug zu verschieben. Diverse Fluggäste würden sich in ihrem Ehrgefühl verletzt fühlen.<br />
<span id="more-1018"></span><br />
Mir aber gefiel die Zeitung und so versuchte ich wenige Tage später, im Kiosk meines Vertrauens ein aktuelleres Exemplar zu erwerben. Der Besitzer lächelte mir wie immer freundlich zu und fragte scherzend, was ich denn heute gerne lesen wolle. Den &#8220;Playboy&#8221;, die &#8220;St.Pauli Nachrichten&#8221; oder doch das &#8220;Senior Fetisch Magazin&#8221;? Ich nannte den Namen der Zeitung. Nein, sagte er kurz darauf entschieden mit gefrierendem Lächeln. Etwas Derartiges führe er nicht, werde er auch nie ins Programm aufnehmen, und im übrigen: dort drüben sei die Tür.</p>
<p>Ich wollte die &#8220;Welt Kompakt&#8221;.</p>
<p>Na gut, die oben genannten Geschichten haben sich nicht wirklich so zugetragen. Aber spricht man mit Vertretern der Medienszene, beschleicht einen schon das Gefühl, dass die Zeitung genau diesen verschrieenen Ruf hat: zu dünn, zu unseriös, einfach nicht tiefgründig, Totengräber des Verlagswesens, nicht das Papier wert auf dem es gedruckt steht. Im Vergleich zur Haute Cousine der Tageszeitungen wäre die &#8220;Welt Kompakt&#8221; wie das Frühstück aus einer Kloschüssel. Man wird belächelt, wenn man soetwas liest.</p>
<p>Nach mehrmaliger Lektüre der &#8220;Welt kompakt&#8221; habe ich einen anderen Eindruck. Die Zeitung ist mit 32 Seiten im Tabloid-Format sehr dünn, kostet 80 Cent und informiert über das wichtigste Tagesgeschehen in einer knappen halben Stunde. Das ist meist das einzige, was Kritiker der verhassten &#8220;Bild&#8221;-Zeitung Positives abgewinnen können. Dabei ist die &#8220;Welt Kompakt&#8221; nicht einmal ansatzweise mit dem reißerischen Journalismus der größten deutschen Boulevardzeitung aus gleichem Hause zu vergleichen. Harte Meldungen und Meinungen wechseln zwar ab, sind aber ganz deutlich voneinander getrennt.</p>
<p>Politik, Wirtschaft und Kultur haben bei der &#8220;Welt Kompakt&#8221; einen für die Zielgruppe (junges Publikum) erstaunlich hohen Stellenwert. Sport und Boulevard halten sich dagegen in Grenzen. Was gleich auf den ersten Blick auffällt und was mir sehr gut gefällt: Die Zeitung ist sehr internetaffin. Auf der Titelseite finden sich die &#8220;Tweets des Tages&#8221; und ein Hinweis auf die Facebook-Seite der Zeitung. Eine Doppelseite allein über Internetthemen mit einer Kolumne von Jürgen Stüber, und auch in den &#8220;seriösen&#8221; Rubriken wie Politik und Wirtschaft immer der Aufruf an die Leser, sich mit den Redakteuren über Twitter auszutauschen. </p>
<p>Wird auf Extra-Content wie Videos oder Interviews hingewiesen, erscheint unter vielen Beiträgen eine Kurz-URL oder ein QR-Code, der &#8211; mit der Smartphone-Kamera aufgenommen &#8211; einen Link öffnet.</p>
<p>Die harten Meldungen werden zum größten Teil gekürzt aus dem Pool der &#8220;Welt&#8221; übernommen und um weitere Artikel ergänzt. Diese Ergänzungen klingen wie guter Nachwuchs- oder Online-Journalismus. Mir ist aber in der Qualität der Inhalte und der Stichhaltigkeit der Informationen auf den ersten Blick nichts Negatives aufgefallen. Die blogartige Stilform sehe ich eher als moderne Bereicherung.</p>
<p>Man könnte auch sagen: Die &#8220;Welt Kompakt&#8221; scheint die einzige Tageszeitung zu sein, deren Macher erkannt haben, worum es geht. Wer nicht gerade arbeitslos oder im Ruhestand den Tag auf dem Sofa verbringt, hat doch schon längst keine zwei Stunden mehr Zeit, die die Lektüre der &#8220;FAZ&#8221; oder der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221; zu studieren, inklusive aller Börsenkurse und Kleinanzeigen.</p>
<p>Mir gefällt das abgespeckte Format. Zur Förderung des Journalismus würde ich mir zusätzlich noch eine gute Reportage am Tag wünschen. Ansonsten aber finde ich Länge und Inhalt genau richtig. Das Blatt, das er mittlerweile schon seit sechs Jahren gibt, zeigt den anderen, wo sie in zehn Jahren sein werden, wenn sie überleben wollen. Und da wird es den Platzhirschen nichts nützen, weiterhin Qualitätsjournalismus mit zweistündiger Lektüre zu verwechseln und auf die hinabzusehen, die sich in deutlich kürzerer Zeit gut informieren wollen. Ich bleibe dabei.</p>
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		<title>Wenn Kinderträume übertroffen werden: Mobile Musikflatrate</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2010/03/wenn-kindertraume-ubertroffen-werden-mobile-musikflatrate/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 20:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das mobile Internet und der iTunes Store haben mir einen Kindheitstraum erfüllt &#8211; und noch um zwei Stufen übertroffen. Mit Unterwegs-Downloads ist die technische Vollendung praktisch erreicht. Von jetzt an kann es eigentlich nur noch bergab gehen.<br /> <br /> Als kleiner Junge stand ich oft in der Schallplattenabteilung des größten Kaufhauses in meinem Heimatort [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mobile Internet und der iTunes Store haben mir einen Kindheitstraum erfüllt &#8211; und noch um zwei Stufen übertroffen. Mit Unterwegs-Downloads ist die technische Vollendung praktisch erreicht. Von jetzt an kann es eigentlich nur noch bergab gehen.<br />
<span id="more-1010"></span><br />
Als kleiner Junge stand ich oft in der Schallplattenabteilung des größten Kaufhauses in meinem Heimatort und ärgerte mich. Die Preise der Langspielplatten überstiegen mein Taschengeld um ein Vielfaches. Und ich wollte doch nur diesen einen Song auf meinem Walkman haben, den es noch nicht als Single gab und bei dem der Radiomoderator von ffn wieder dazwischengequatscht hatte. </p>
<p>Es müsste einen Automaten geben, wünschte ich mir, bei dem man einfach seine Kassette einlegen und genau das Lied aufnehmen kann, das man will.</p>
<p>Anders als meine anderen Ideen von damals (die Jacke mit integrierter Heizung und das persönliche Magnetfeld, das Regen einfach abprallen lässt) wurde mir dieser Wunsch tatsächlich erfüllt. Den Automaten gab es zwar nicht, aber es gab etwas Besseres: das Internet und eine Software namens Napster. Praktisch jedes Lied, das ich mir vorstellen konnte, konnte ich auf meinen Rechner holen und mir zuhause anhören.</p>
<p><strong>Von Napster zum tragbaren CD-Player zum MP3-Handy</strong></p>
<p>Und es kam noch besser. Als Napster seine beste Zeit hatte, kaufte ich mir einen tragbaren CD-Player und brannte mir meine Alben künftig selbst. Einige Jahre später war selbst das nicht mehr nötig: Mein neues Handy hatte 1 GB Speicher und konnte MP3s abspielen. Jedes Lied, das ich wollte, konnte ich nun unterwegs hören, und das in einem kleinen Gerät, das ich ohnehin bei mir trug. Mein Traum war in Erfüllung gegangen.</p>
<p>Doch dabei blieb es nicht: Durch Zufall stellte ich vor kurzem verblüfft fest, dass mein Traum gewissermaßen noch übetroffen wurde. Es stürmte und ich saß in Düsseldorf fest, weil die Bahn den Betrieb vorübergehend eingestellt hatte. Nach einer Stunde Wartezeit am Hauptbahnhof fuhr endlich ein Zug Richtung Bonn. Er hielt in Köln-Deutz, aber statt wie üblich direkt zum Hauptbahnhof weiterzufahren, machte er einen ewig langen Schlenker zum Köln-Bonner-Flughafen und von dort wieder zurück nach Deutz. </p>
<p>Es war halb vier in der Früh, ich war der einzige Fahrgast weit und breit, war zu müde um etwas zu lesen und wäre vor Langeweile fast im Sessel versunken. Ich wollte nur noch dieses eine Lied hören, das mir schon den ganzen Abend im Ohr herumschwirrte, und dabei vor mich hindösen. Also suchte ich das Lied im iTunes Store auf meinem Handy, machte in Gottes Namen einmal Gebrauch von meiner Datenflatrare und stellte mich auf einen minutenlangen Download mit zahlreichen Abbrüchen ein.</p>
<p><strong>Per Mobile Web in zehn Sekunden auf dem Handy</strong></p>
<p>Doch Überraschung: Während der Zug über die Hohenzollernbrücke dampfte, lud mein iPhone kräftig Daten herunter und hatte das Lied in verblüffenden zehn Sekunden auf meinem Handy gespeichert. Ich bezahlte die 99 Cent dafür und hörte es auf der Reststrecke nach Bonn auf repeat.</p>
<p>Was mir daran so gut gefällt? Musik ist stimmungsabhängig. Oft geistert mir ein <a href="http://www.alles2null.de/aufgefrischt-wie-online-werbung-dem-unterbewusstsein-einen-streich-spielt/">Lied durch den Kopf</a>, wenn ich meilenweit von meinem Rechner entfernt bin. Und ich würde es einfach gerne sofort hören, weil es so wunderbar zu der Stimmung oder dem Ort passt.</p>
<p>Oft ist es mir auch schon passiert, dass ich mir extra für eine Zugreise eine Playlist zusammengestellt und auf mein Handy geladen habe, dann aber während der Fahrt feststelle, dass ich eins vergessen habe. Schwups, kann ich es mir nun einfach holen.</p>
<p><strong>Jetzt kann es eigentlich nur noch schlechter werden</strong></p>
<p>Das Ganze ist kaum noch zu toppen. Auf iTunes steht einem die größte Musiksammlung der Welt zu einem fairen Preis legal zur Verfügung. Was vielleicht noch fehlt, ist eine Anwendung, mit der ich Songs, die schon auf meinem Rechner sind aber noch nicht auf meinem Handy, von fern synchronisieren kann. Aber das ist dank Cloud Computung und Tools wie Dropbox prinzipiell schon jetzt möglich.</p>
<p>Jetzt kann es eigentlich nur noch schlechter werden. Und wie die Erfahrung mit YouTube zeigt, der einst fast vollständigen Musikvideosammlung, wird es das wahrscheinlich auch. Einzelne Musiklabels könnten höhere Preise verlangen oder aus Protest gegen Apple ihre Sammlung von iTunes zurückziehen. Mobile Datenflatrates könnten teurer oder &#8211; was wahrscheinlicher ist &#8211; langsamer werden. Der digitale Kopierschutz könnte wieder eingeführt, Musikdownloads auf dem Handy aus rechtlichen Gründen allgemein unterbunden werden.</p>
<p>Alles Schöne hat einmal ein Ende. Dieses Mal vielleicht auch? Egal, denn bis dahin freut sich der kleine Junge in mir darüber, dass Träume in Erfüllung gehen können, wenn auch manchmal erst zwanzig Jahre später.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>My Life in many, many Pictures</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 12:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich hab schon lange nichts Vernünftiges mehr gebloggt. Liegt daran, dass <a href="http://freshzweinull.de">das hier</a> meine volle Aufmerksamkeit beansprucht. Wer nicht bloggt, kann aber Fotos machen. Und da hat sich im letzten Jahr einiges angesammelt, was ich euch nicht länger vorenthalten will. Also: Browser-Fenster auf Vollbild gestellt und Finger auf das Scrollrad. Los geht&#8217;s!</p> <p>Eine Partie [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab schon lange nichts Vernünftiges mehr gebloggt. Liegt daran, dass <a href="http://freshzweinull.de">das hier</a> meine volle Aufmerksamkeit beansprucht. Wer nicht bloggt, kann aber Fotos machen. Und da hat sich im letzten Jahr einiges angesammelt, was ich euch nicht länger vorenthalten will. Also: Browser-Fenster auf Vollbild gestellt und Finger auf das Scrollrad. Los geht&#8217;s!</p>
<p>Eine Partie chinesisches Schach gegen den großen Dak Lau. <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich (vorne) hatte nich den Hauch einer Chance&#8230;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/56.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"><br />
<span id="more-924"></span><br />
Mein Lieblingshund in Action<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/57.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Verliebt wie ein Schloss (Deutzer Brücke, Köln)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/58.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Werk des Feuers (Hannover)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/59.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Jepp, tatsächlich! <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  (Sightseeing in Hannover)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/60.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Aufgenommen im Technikmuseum Sinsheim<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/61.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Das neue Stadion von 1899 Hoffenheim, notdürftig aus dem Bus heraus abfotografiert<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/62.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Die beiden wichtigsten Lokalitäten in Heidelberg<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/63.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>In die Ferne gucken, obwohl das Gute liegt so nah&#8230; (Heidelberg)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/64.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Vor dem &#8220;Großen Fass&#8221; (Heidelberger Schloss)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/65.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Seid vorsichtig damit! (Von mir beklebter Stehtisch an einer Autobahnraststätte an der A3)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/66.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Ohne zu gucken über die Schulter fotografiert. (Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/67.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>This is the life&#8230;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/68.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Der Regenbogen direkt vor meinem Fenster (Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/69.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Ohne Worte &#8230;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/70.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Keine Ahnung, wann, wo und mit wem aufgenommen. Erkennt jemand seinen Daumen wieder?<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/71.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Ein Schatten im Rapsfeld (Nahe der Heimat)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/72.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Wieder so ein UFO &#8230;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/73.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Das alte Leid<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/74.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Vol. 2<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/75.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Mottoparty: &#8220;Märchen&#8221;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/76.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Aufgenommen in Stuttgart:<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/77.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Meine drei Lieblingsraucher bei der Arbeit<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/78.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Moschpit, Ärztekonzert Museumsplatz Bonn, 2008<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/79.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Straßenweisheiten Vol.1<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/80.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Heimatliche Idylle, Dezember 2008: Arbeiter transportieren die Tanne aus unserem Vorgarten ab, um sie vor dem größten Kaufhaus am Ort zu postieren.<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/81.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Mit bester Sicht auf das Rheinufer<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/82.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Alte Fußball-Rivalität. Aufgenommen am Meppener Bahnhof<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/83.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Im Schnee (Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/84.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>&#8220;Ich will irgendwas in den Schnee schreiben. Hm, das einzige, was mir da spontan einfällt, ist &#8230;&#8221;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/85.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Gesehen auf einer Kunstausstellung in Köln. Titel des Bildes: &#8220;Der Streit&#8221;. Wahnsinnig schön!<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/86.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Tonne für großen Elektroschrott (MVA Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/87.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Muss mich immer wieder kaputt lachen, wenn ich das Bild sehe. Ich glaube, es liegt an dem Smiley.<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/88.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Originell frisiertes Wahlplakat<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/89.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Ohne Worte (aufgenommen im Ikea in Köln)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/90.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Sind sie?<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/91.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Gleichberechtigung für alle<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/92.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Moor und Schützenturm (aufgenommen im Emsland)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/93.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Selber hallo! (gesehen in einem Bus in Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/94.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Liberté, Vérité, Sécurité<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/95.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Strategisch optimal platziertes Wahlplakat (vor dem Bundesministerium der Verteidigung, Hardthöhe Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/96.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Ein wilder Papagei (Bonn)<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/97.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Wehr dich!<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/98.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Tal, Weinberg und viel Grün. Errät jemand, welches Land und welche Gegend es ist? <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/99.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Hab ich auch immer gedacht&#8230;<br />
<img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/lifeinpictures/100.jpg" alt="My Life in Pictures" /><br clear="all"></p>
<p>Danke fürs Gucken. Bis zum nächsten Jahr dann! Na gut, vielleicht lasse ich diesmal auch wieder früher was von mir hören. Bis bald!</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>K&#246;nnte ein neuer Trend werden: Speedmeeting</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2009/03/koennte-ein-neuer-trend-werden-speedmeeting/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 22:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am Sonntag war ich bei einer Freundin zu Besuch und habe dort eine Tasche vergessen. Weil ich sie dringend brauche, bin ich heute die zwei Stationen mit der Bahn zu ihr gefahren. Wir sind beide viel unterwegs und sehen uns deswegen leider kaum. Auch heute hatten wir nur wenig Zeit. Deswegen hat sie gleich am [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag war ich bei einer Freundin zu Besuch und habe dort eine Tasche vergessen. Weil ich sie dringend brauche, bin ich heute die zwei Stationen mit der Bahn zu ihr gefahren. Wir sind beide viel unterwegs und sehen uns deswegen leider kaum. Auch heute hatten wir nur wenig Zeit. Deswegen hat sie gleich am Bahnhof auf mich gewartet, um mir die Tasche zurückzugeben. In 25 Minuten sollte mein Zug zurück fahren. Die kurze Zeit bis dahin wurde sehr nett: Wir tauschten uns ein wenig über das Leben aus, ich stellte ihr das Blackberry Storm vor, das ich gerade als Testgerät habe, wir plauschten ein bisschen über die Bahn und schräge Leute, die auf dem Bahnsteig herumlungern. Und dann musste ich mich auch schon wieder verabschieden und in meinen Zug steigen.</p>
<p>Und dabei kam mir die Idee: Mit Freunden, die man selten sieht, könnte man derart kurze Treffen vereinbaren, eben Speedmeetings. Die dürfen nicht länger als 25 Minuten dauern, eine Zeit, in der man sich ganz der anderen Person oder einem gemeinsamen Thema widmet und andere Menschen, SMS oder ähnliche Störer absolut tabu sind. Ist kein Ersatz für wirkliche Abende mit Freunden, aber eine sinnvolle Ergänzung, wenn beide wenig Zeit haben, man den anderen aber trotzdem mal wieder sehen will. Und ein wirkliches Treffen ist doch noch ein bisschen netter als ein Telefonat. Man sollte einen neuen Trend daraus machen. Macht ihr mit?</p>
<p><strong>Update:</strong> Auf YuccaTree.de habe ich die <a href="http://yuccatree.de/2009/11/speedmeetings-freunde-treffen-in-der-beschleunigten-gesellschaft/">Idee der Speetings noch erweitert</a>.</p>


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		<title>The Rolling Stones: As Tears go by</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2008/12/the-rolling-stones-as-tears-go-by/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 14:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rolling Stones]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verstehe langsam, wie die Rolling Stones zu ihrem Weltruhm gekommen sind..</p> <p></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstehe langsam, wie die Rolling Stones zu ihrem Weltruhm gekommen sind..</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nUSu_P1LpiQ&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/nUSu_P1LpiQ&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Be human</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Betty Boop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Na toll, jetzt habe ich nen Ohrwurm von einem 70 Jahre alten Cartoon. Danke Betty Boop!<br /> Btw. Bin &#8220;entsetzt&#8221; über die fast Itchy-and-Scratchy-mäßige Gewalt in dem Cartoon. Waren doch andere Zeiten damals&#8230;</p> <p></p> <p>Related posts:<a href='http://www.leidartikel.de/2007/06/das-schonste-video-aller-zeiten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das &#8220;sch&#246;nste&#8221; Video aller Zeiten'>Das &#8220;sch&#246;nste&#8221; Video aller Zeiten</a> <a href='http://www.leidartikel.de/2008/05/lassen-wir-den-film-doch-einfach-rueckwaerts-laufen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Lassen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na toll, jetzt habe ich nen Ohrwurm von einem 70 Jahre alten Cartoon. Danke Betty Boop!<br />
Btw. Bin &#8220;entsetzt&#8221; über die fast Itchy-and-Scratchy-mäßige Gewalt in dem Cartoon. Waren doch andere Zeiten damals&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GfNKFMhVDCw&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GfNKFMhVDCw&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>


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		<title>Gut d&#228;monstriert</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2008/11/gut-daemonstriert/</link>
		<comments>http://www.leidartikel.de/2008/11/gut-daemonstriert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 22:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Leidkultur]]></category>
		<category><![CDATA[dämonstrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wortistik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie nett. Detlef Gürtler, Wortwart der Nation, hat meine Wortschöpfung &#8220;dämonstrieren&#8221; in sein Wortistik-Lexikon <a href="http://blogs.taz.de/wortistik/2008/11/26/daemonstrieren/">aufgenommen</a>. Schönen Dank dafür! </p> <p>Related posts:<a href='http://www.leidartikel.de/2009/06/fusstrittpolitik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fu&#223;trittpolitik'>Fu&#223;trittpolitik</a> </p>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nett. <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Detlef Gürtler, Wortwart der Nation, hat meine Wortschöpfung &#8220;dämonstrieren&#8221; in sein Wortistik-Lexikon <a href="http://blogs.taz.de/wortistik/2008/11/26/daemonstrieren/">aufgenommen</a>. Schönen Dank dafür! <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bonn, Stadt der sch&#246;nen Sonnenunterg&#228;nge</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2008/11/bonn-stadt-der-schoenen-sonnenuntergaenge/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 15:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dann bin ich halt romantisch&#8230; Schaut&#8217;s eich des o!</p> <p></p> <p>Related posts:<a href='http://www.leidartikel.de/2008/11/schnee-in-bonn-der-liegen-bleibt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schnee in Bonn, der liegen bleibt'>Schnee in Bonn, der liegen bleibt</a> </p>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann bin ich halt romantisch&#8230; Schaut&#8217;s eich des o!</p>
<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/bonnsundown.jpg" alt="" title="bonnsundown" class="alignnone size-full wp-image-873" /></p>


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		<item>
		<title>Schnee in Bonn, der liegen bleibt</title>
		<link>http://www.leidartikel.de/2008/11/schnee-in-bonn-der-liegen-bleibt/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 17:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfreud]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8230; ist in etwa so selten wie jemand, der Passanten auf der Straße 10-Euro-Scheine schenkt. Was für ein schönes Wochenende! (Übrigens nicht nur deswegen.)</p> <p></p> <p>Related posts:<a href='http://www.leidartikel.de/2008/03/schade-dass-der-schnee-in-bonn-nie-liegen-bleibt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schade, dass der Schnee in Bonn nie liegen bleibt'>Schade, dass der Schnee in Bonn nie liegen bleibt</a> <a href='http://www.leidartikel.de/2007/08/blick-auf-bonn-vom-petersberg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blick auf [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist in etwa so selten wie jemand, der Passanten auf der Straße 10-Euro-Scheine schenkt. Was für ein schönes Wochenende! <img src='http://www.leidartikel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  (Übrigens nicht nur deswegen.)</p>
<p><img src="http://www.leidartikel.de/wp-content/uploads/bonnschneexcf.jpg" alt="" title="bonnschneexcf" class="alignleft size-full wp-image-870" /></p>


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