Log #1: Game of Thrones, Huawei, Log

  • „Steal like an Artist“ heißt ein ganz hübsches Buch von Austin Kleon. Quintessenz: Mach einfach und kümmere dich nicht drum, was andere sagen. Schreib ein Buch oder ein Log.
  • Ein Log also, über das, was mir täglich so passiert. Finde ich gut, die Idee, probiere ich hiermit mal. Idealerweise dauert das nicht länger als 5 Minuten täglich. Aber das ist vermutlich utopisch. Und wie ich mich kenne, werde ich kaum länger als ein paar Tage durchhalten. Schau’n wir mal. Besser, ihr erwartet nichts…
  • Game of Thrones ist zu Ende und ich habe die letzte Folge heute Morgen via Sky Ticket gesehen. Keine Sorge, ich werde nichts spoilern, außer dass es zuletzt irgendwie nur noch darum ging, die Folgen möglichst schnell zu inhalieren, um ja nicht gespoilert zu werden. Hatte mir das Ende mit der Serie irgendwie romantischer vorgestellt… Und der Schluss? Geht für mich in Ordnung, aber ist definitiv nicht die beste letzte Staffel einer Serie ever.
  • Huawei wird von Google, Intel und Qualcomm nicht mehr beliefert. Im Trendblog haben wir nur über die Auswirkungen für Nutzer berichtet. Und auch wenn sie eigene Chips bauen und angeblich ein eigenes Betriebssystem in der Hinterhand haben: Das dürfte Huawei schon verdammt hart treffen! Und das Ganze wäre nicht so tragisch, träfe es damit nicht den – in meinen Augen – aktuell besten Anbieter auf dem Markt. Ja, das Nutzungserlebnis bleibt ausbaufähig. Aber Ausstattung, Verarbeitung, Kamera? Das P30 Pro verweist hier so ziemlich alle anderen auf die Plätze. Ja auch euer Pixel 3, Google. Und euer iPhone XS, Apple. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass euch die Strafmaßnahmen gar nicht so ungelegen kommen. Wenn als nächstes noch BBK Electronics (Oppo, Vivo, OnePlus) dran glauben darf, dann: umso besser für euch. Für den technischen Fortschritt aber ist das heute ein schwarzer Tag.
  • Minimalismus 2.0: Seit gestern schmeiße ich wieder Dinge weg. Nachdem ich bereits im Frühjahr meine ganze Wohnung entrümpelt (und danach schon wieder das eine oder andere zu viel angeschafft) habe, geht es nun in die Vollen. Diesmal kommt auch alles weg, was vorher zweifelhaft war. Es bleibt ein Kampf, der irgendwie auch Körper und Geist betrifft. Seit ich ausmiste, habe ich 5 Kilo abgenommen. Vielleicht sollte ich auch mal darüber etwas schreiben.
  • Passend dazu: Spazieren statt essen. Sagen wir, ich habe mich heute über 1, 2 Dinge auf der Arbeit geärgert. Bei Stress bin ich früher immer in meine Küche gerannt, habe mir einen Kaffee gekocht oder ungesundes Zeug gegessen. Heute bin ich eine halbe Stunde um den Block gelaufen und habe tief geatmet. Hat nicht allen Ärger weggezaubert, aber ich kam mit frischen Lösungen und weniger Frust zurück an den Schreibtisch. Mit weniger Hunger ganz nebenbei auch.
  • Ein Anruf von Gerd Stodiek von Zeitdeck verlief anders als erwartet… Klar, als Blogger/Journalist wird man täglich von möglichen Angeboten zum Pimpen der eigenen Webseiten (oder die, die man als Kunden hat) beworben und sagt meistens schnell: nö. Am Ende fand ich mich aber in einem überraschend angenehmen 15-minütigen Telefonat wieder. Kein 08/15-Pitch. Gerd kannte den Inhalt mehrerer meiner früheren Blogpostings, meinen Werdegang, war optimal vorbereitet. Und hat ganz nebenbei auf ein geplantes Tool hingewiesen, das Blogger vernetzt. Meine Meinung dazu: Wehmut. Irgendwie ist heute alles nur noch SEO, kommerziell, jeder arbeitet für sich. Kommerziell ist natürlich auch, was Gerd und seine Mannschaft da anbieten. Trotzdem: ein sehr nettes Telefonat. Danke, Gerd. Und obwohl kommerziell (aber wer ist das heute nicht?), ist mir das mal einen Link wert: Zeitdeck.
  • Ich hoffe immer noch auf einen Kumpan 1950 als Testgerät. Die Gespräche sind weit fortgeschritten…
  • Nebenbei: Wer von meinem letzten Test über Smartphone-Streaming auf den Fernseher noch Streaming-Sticks braucht, bitte melden! Günstig abzugeben: AnyCast, Flyapoo WeCast und Microsoft Wireless Display Adapter 2.

  • It’s Amazing. Mehrere Male schon bin ich an diesem Geschäft in der Bonner Innenstadt langgegangen, jetzt habe ich’s endlich mal fotografiert. Der Laden befindet sich mittlerweile im Räumungsverkauf. Dass er überhaupt so lange existieren konnte, ohne vom großen A in Grund und Boden geklagt zu werden, ist ein halbes Wunder. Johannes wies mich auf Instagram ganz nebenbei darauf hin, dass der Laden zusätzlich auch sein Logo abgekupfert hat. Kann man durchaus so sehen. Amazing ist wirklich in die Vollen gegangen. Good riddance!
  • Und, wie lange nun? 45 Minuten hat mich das hier jetzt doch gekostet. Zu lange wohl, um das täglich zu machen. Mal sehen, ob und wie es weitergeht.

4 Kommentare

  1. Moin Jürgen, das ist ja ein Ding das Du hier weiterschreibst!
    Das letzte was ich mal vernommen hatte, war ein Braukurs 😉 und „reduce to the max“ per Twitter. Da ich dann auch diesem SN abgeschworen hatte, und nur ab und an juergenvielmeier.de gecheckt hatte, (hatte mich wirklich gewundert, das da nichts kam!), ist mir die „Wiederbelebung“ des Leidartikels leider gänzlich entgangen.
    Heute viel Zeit gehabt, nachgeschaut, immer noch nichts, und auf Suche begeben, und siehe da – BÄM! Hier tobt das Leben! Astrein, freut mich sehr!!!

    • Schön von dir zu hören, Boris! 🙂 Ja, das Leben geht weiter. Auf Social Media mache ich nicht mehr viel, von Instagram vielleicht mal abgesehen. Das hier gerade ist mehr oder weniger ein Testlauf. Ich weiß nicht und ich war mir ja von Anfang an unsicher, ob ich hier lange durchhalte. Aber macht eigentlich Spaß und mittlerweile ist immerhin schon Folge #9 da. Ich hab keine Ahnung, wohin das alles noch führt. Aber freut mich sehr, dass es dir gefällt und dass „mein einziger Leser“ hier mal vorbei schaut. 🙂 Das motiviert natürlich. Hoffe, dir geht es auch gut!

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