Log #11 und Leidcast 0.1, Apple

Apples WWDC 2019 ist gestartet, und filtere ich aus der Keynote von gestern die interessanteste Nachricht heraus, dann ist das die vom Ende von iTunes…

Keiner mochte iTunes, und doch hängt da eine große Geschichte dran. Denn denke ich an den iTunes Music Store, so war das damals der Durchbruch, das erste vernünftige legale Angebot für Online-Musik, das auch die Plattenfirmen akzeptierten. Apple hat da tatsächlich etwas revolutioniert und das wäre ohne iTunes nicht möglich gewesen.

iTunes geht unter anderem in der Nachfolge-App Apple Music auf. Und an der Stelle sei notwendigerweise noch einmal erwähnt, dass Apple mit Apple Music wiederum gar nichts revolutioniert hat. Apple hatte hier einfach einen Trend komplett verschlafen, mit Beats Music einen Spotify-Klon gekauft, einen Apfel draufgesprüht und sich mehr als fünf Jahre nach dem kommerziellen Start von Spotify als der Revolutionär hingestellt. Pfui Spinne! Nicht gerade Apples Sternstunde, auch wenn Apple Music heute einiges besser macht als das Original Spotify, das mittlerweile ähnlich überladen wirkt wie zuletzt eben – iTunes.

1000 Dollar, oder, in Euro „umgerechnet“ 1.100 Euro soll der Ständer (!) für das Apple Pro Display XDR kosten. Klar, wenn ihr dazu noch das Display für (ich vermute) 5.500 Euro und den Mac Pro 2019 für 6.700 Euro kauft, fällt das nicht mehr groß ins Gewicht. Hier trotzdem ein paar Dinge, die ihr euch für (+/-) 1.100 Euro statt dessen kaufen könntet:

  • Ein iPhone Xs
  • Ein iPad Pro
  • Ein MacBook Air 2018
  • Beinahe jedes andere ultraportable moderne Notebook mit Windows 10 oder Chrome OS und Intel Core i5.
  • Eine 1-wöchige Urlaubsreise samt Flug (oder 2 Wochen ohne, was besser für eure CO2-Bilanz ist)
  • Einen E-Scooter, sobald legal
  • 7 Tesla-Aktien (auch wenn ich davon derzeit abraten muss)
  • 2 tolle Fortbildungen an der AfP Hamburg (oder wo immer ihr gerne eine macht)
  • 10 Gigaset GS110 (Einsteiger-Smartphone mit Tropfen-Notch und Android Go, heute erschienen)

For those who do: Leidcast 0.1. Ich hatte Lust, einen Podcast zu machen und ich habe keinerlei Plan, wie das geht. Also habe ich einfach mal damit angefangen. Ziel ist ein radiotauglicher Podcast ab Ausgabe 10 (also 1.0). Wenn ihr Lust habt: Lasst uns das zusammen machen! Ein goldener Tipp wäre zum Beispiel, wie ich mir ein eigenes Intro und Jingle zusammenbasteln kann. Jemand eine Idee?

Und hier tauchte gleich Problem #1 auf: WordPress akzeptierte meine m4a-Datei nicht für den internen Player. Ich fand aber ein Online-Tool, um es in mp3 zu konvertieren. Als ich das mp3 auf dem Rechner probehören wollte, öffnete sich – iTunes. Hach ja…

Falls mich jemand sucht: Ich werde das nächste halbe Jahr an meinen zwei neuen Fotobüchern lesen…

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