Travellog .1: Meppen

The place where I was born and raised – until I left.

Die Peripherie verödet. Meppen ging es dafür eigentlich ziemlich lange ziemlich gut. Einzelne Verfallserscheinungen seht ihr aber auch hier. Oder nennen wir es: eine Stadt im Umbruch…

Dass wir uns nicht falsch verstehen: Meppen ist in Ordnung. Ich habe hier den Fokus bewusst auf das bisschen Verfall gelegt. Es gibt natürlich auch viele schöne Ecken:

Trendblog-Content: Das Galaxy S10 hat mich rückblickend positiv überrascht. Hätte es einen besseren Akku und würde ich unterwegs nicht auch Apple Maps testen wollen, hätte ich es auf meinen Trip sogar mitgenommen.

… auf den ich mich natürlich auf meine Weise vorbereitet habe:

Du…

2 Kommentare

  1. Mal wieder grandiose Fotos! Die Aufnahmen können es ohne weiteres mit Gerhard Kromschröder aufnehmen („Expeditionen ins Emsland. Ein deutscher Bilderbogen“).
    Ein Nicht-Meppener (bzw. Nicht-Esterfelder) mag angesichts der Bilder tatsächlich an Verfall denken. Bei mir wecken die Fotos dagegen nostalgisch-schöne Heimatgefühle und schöne Erinnerungen an Kindheit und Jugend. 🙂
    Man ist schon zwanzig Jahre raus aus Meppen, wird diese Ecken aber immer wie seine Westentasche kennen, z.B. die Straße zwischen Anne-Frank-Schule (meine „Orientierungsstufe“ in der 5. und 6. Klasse., eine Institution, die es schon seit Jahren selbst in Niedersachsen nicht mehr gibt) und den Union Meppen Fußballplätzen (auf denen ich viel Zeit während meiner Kindheit verbrachte). Ein Skandal übrigens, dass das Union Meppen Gelände platt gemacht wird und an die Versener Straße umziehen muss. Schande über den Meppener Stadtrat! Insofern kann von Verfall nicht die Rede sein, denn da kommt Wohnbebauung hin, Meppen „wächst“ meines Wissens nach sogar, kann man gar nicht glauben.
    Oder die Plakatwand an der Ecke Schullendamm und Esterfelder Stiege. Da habe sogar ich mal was aufgehängt. Plakate für Abi-Partys im Palast. Müssten dort unter in den untersten Schichten noch zu finden sein 😉
    Oder die Pizza-Döner-Werbung. Ist das an der alten Döner-Schleuder. Der Laden brachte den Döner nach Esterfeld. Ich war allerdings nur einmal dort. Während des Abi-Balls bei Kamps (oder heißen die Kamp?). Du weißt ja, wo man früher in Meppen Döner aß. Auch längst abgerissen der alte Backsteinbau und dann dem MEP-Center gewichen, dem es aber auch nicht gut, da ihm jüngst der Anker-Mieter abhanden gekommen ist…
    Könnte hier noch endlos weiterschnacken…

    Viel Spaß weiter auf Deiner Tour! Ich freue mich über neue Eindrücke und Berichte.

    • Danke für deinen Kommentar, Jens. 🙂 Und, ah, zu viel des Lobs. Komschröder spielt noch mal ein paar Ligen höher.

      Meppen hat auf jeden Fall Bevölkerungswachstum. Aber in Esterfeld liegt wirklich einiges im Argen, das ist mittlerweile in die Jahre gekommen und auffällig runtergerockt. Und ein Blick in die Innenstadt und die „Mall“ zeigt, was du schon sagst: Dass da einiges im Argen liegt. 2/4 der Restaurants um das alte Rathaus haben die Fenster zugeklebt. Soll eigentlich nur zeigen, dass auch Meppen aufpassen muss. Klar könnte es noch schlimmer sein. Meppen hat wenigstens noch LTE und schnelles Breitband. Da können die Leute in der Eifel nur von träumen.

      Döner-Läden gibt’s mittlerweile einige in Esterfeld, aber natürlich keine vom Formate und der Qualität der Schleuder. Die war schon ein Unikat damals, ebenso wie die beiden Rattenläden am Dreieck.

      Aber dass du auf unserem Abiball gedönert hast… 😉 Die legendäre Geschichte kenne ich ja noch gar nicht.

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